Treppen gehören zu den häufigsten Unfallorten im Gebäude. Eine sichere und barrierearme Gestaltung reduziert Sturzrisiken und verbessert die Nutzbarkeit für Menschen jeden Alters. Besonders wichtig sind dabei kontrastreiche Stufenmarkierungen sowie beidseitige Handläufe. Beide Maßnahmen erhöhen die Sicherheit, erleichtern die Orientierung und unterstützen Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Sehvermögen bei der selbstständigen Nutzung von Treppen.
Stufenmarkierungen machen Treppenkanten deutlich sichtbar und helfen dabei, Auftritt und Höhenunterschiede besser einzuschätzen. Besonders für sehbehinderte Menschen, ältere Personen sowie bei ungünstigen Lichtverhältnissen leisten gut erkennbare Markierungen einen wichtigen Beitrag zur Unfallverhütung. Bewährt haben sich rutschhemmende Stufenprofile und eingelassene Treppenkantenmarkierungen, die dauerhaft sichtbar bleiben und auch für die Nachrüstung bestehender Treppen geeignet sind.
Die DIN 18040 beinhaltet Handläufe auf beiden Seiten von Treppenläufen und Zwischenpodesten. Beidseitige Handläufe ermöglichen es Nutzerinnen und Nutzern, unabhängig von ihrer bevorzugten oder verfügbaren Hand jederzeit sicheren Halt zu finden. Barrierefreie Handläufe müssen durchgehend, griffsicher und gut umgreifbar ausgeführt werden. Sie sollten über Zwischenpodeste hinweg ohne Unterbrechung verlaufen und am Anfang sowie Ende des Treppenlaufs über die erste beziehungsweise letzte Stufe hinausgeführt werden.





















