DIN 32975 - Kontraste im öffentlichen RaumDrucken

DIN 32975:2009-12 Gestaltung visueller Informationen im öffentlichen Raum zur barrierefreien Nutzung
Diese Norm legt Anforderungen an die Gestaltung optischer Informationen für den Straßenraum, für öffentlich zugängliche Gebäude beziehungsweise Einrichtungen sowie Verkehrsmittel und Verkehrsanlagen fest, um damit die Sicherheit, Orientierung und Mobilität für Menschen mit und ohne Sehbehinderung zu verbessern.
Dazu trifft diese Norm Aussagen über Grenzwerte für Leuchtdichtekontraste, Beleuchtung und Größe von Informationselementen und Schriftzeichen sowie das Verhältnis, in dem diese Werte stehen müssen, um eine möglichst gute Wahrnehmbarkeit zu erreichen.
Informationen im öffentlichen Raum im Sinne dieser Norm sind zum Beispiel Verkehrs- und Wegeleitungsinformationen (Fahrplan, Linien-, Tarif-, Standort- und Wegbeschreibungen als statische oder dynamische Anzeigen, Beschilderung, Wegeleitsystem), Kennzeichnung von Absperrungen, Hindernissen, Gefahrenstellen, Bedienelementen technischer Anlagen (zum Beispiel Automaten, Türöffner, WC-Anlagen, Aufzüge).
[Quelle: Beuth]
In der gebauten Umwelt, öffentlich zugänglichen Gebäuden ebenso wie in Wohnbauten können gute Wahrnehmung und Orientierung bei Sinneseinschränkungen durch gleichzeitige Ansprache mehrerer Sinne gewährleistet werden.
Die Fachbroschüre "Kontrastreiche Gestaltung öffentlich zugänglicher Gebäude" vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband: Details zur Planung, Bestimmung und Umsetzung von Kontrasten für das barrierefreie Bauen nach DIN 18040-1. Für Architekten, Innenarchitekten, Farbdesigner und Bauingenieure, Entscheider, Berater und bauausführende Betriebe.
Die DIN 32975 adressiert Probleme und Unfallgefahren im Alltag von sehbehinderten Menschen. Dennoch werden diese von Planern und Bauherren oft übersehen. Der Aufsatz erklärt und verdeutlicht die besondere Problematik der Kontraste und präsentiert eine einfache Berechnungsmethode.
Diese Norm legt Anforderungen an die Gestaltung optischer Informationen für den Straßenraum, für öffentlich zugängliche Gebäude beziehungsweise Einrichtungen sowie Verkehrsmittel und -anlagen fest, um damit die Sicherheit, Orientierung und Mobilität für Menschen mit und ohne Sehbehinderung zu verbessern.
Grundlagen für das Planen und Bauen im Sinne eines "Universal Design" oder "Design for all".
In öffentlich zugänglichen Bereichen und im privaten Wohnen können gute Wahrnehmung und Orientierung bei Sinneseinschränkungen durch gleichzeitige Ansprache mehrerer Sinne gewährleistet werden.