DIN EN 17210 Barrierefreiheit und Nutzbarkeit der gebauten UmweltDrucken

DIN EN 17210:2021-08 Barrierefreiheit und Nutzbarkeit der gebauten Umwelt
Die im August 2021 in Deutschland veröffentlichte europäische Norm beschreibt grundlegende, allgemeine Mindestanforderungen und Empfehlungen für eine barrierefreie und nutzbare gebaute Umgebung. Sie legt fest, was notwendig ist und was eine gleichberechtigte und sichere Nutzung für eine Vielzahl von Nutzergruppen erleichtert.
Zur Zeit wird diese Norm überarbeitet und für September 2026 angekündigt.
Neu: DIN EN 17210:2025-10 Barrierefreiheit und Nutzbarkeit der gebauten Umwelt - Anforderungen und Empfehlungen; - Entwurf ab 507,80 EUR auf DIN Media
Gegenüber DIN EN 17210:2021-08 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
- Titel und Anwendungsbereich erweitert
- Vorwort und Normverweise aktualisiert
- Definition "Barrierefreiheit" angepasst
- Neuer Anhang A mit klaren Anforderungen zu Wegeführung, barrierefreien Außenbereichen, Ankunfts- und Abfahrtsbereichen, Stellplätzen, horizontalen Verkehrswegen in Gebäuden, vertikalen Verkehrswegen in Gebäuden und im Freien, speziellen Bereichen in Innen- und Außenbereichen, Ausstattungen und Anordnungen, Sanitäranlagen, Bedienoberflächen, Bedienelementen und Schalter, Brandschutz für alle - Rettungs-/ Fluchtwege und Notausgänge, Umgebungsbedingungen in Gebäuden
- Neuer informativer Anhang ZA ergänzt (informativ)
Der Entwurf enthält auch wieder im Anhang C (informativ) Betriebs- und Wartungsaufgaben aus ISO21542:2011, Anhang E.
Sie sollen sicherstellen, dass ein Gebäude für Menschen mit Behinderungen leicht zugänglich und nutzbar ist.
"Universal Design" bedeutet die Gestaltung von Produkten, Umgebungen, Programmen und Dienstleistungen, die von allen Menschen so weit wie möglich ohne Anpassung oder spezialisiertes Design genutzt werden können. "Universal Design" schließt Hilfsmittel für bestimmte Personengruppen mit Behinderungen nicht aus wo diese benötigt werden. Begriffe wie "Design for all", "Universal Design", "zugängliches Design", "barrierefreies Design", "inklusives Design" und "Generationsübergreifendes Design" sind oft mit der gleichen Bedeutung austauschbar verwendbar.
Das Deutsche Institut für Normung ist verpflichtet, seine Normen an die Europanorm innerhalb von 3 Jahren, also bis August 2024, anzupassen. Deshalb wird gegenwärtig die DIN 18040 "Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen" in allen 3 Teilen überarbeitet. Der Erscheinungstermin ist für Oktober 2024 geplant. eine weitere Überarbeitung steht nach der Neuerscheinung der DIN EN 17210 2026 an.
Was ändert sich durch die Europäische Norm EN 17210 "Barrierefreiheit und Nutzbarkeit der gebauten Umgebung - Funktionale Anforderungen". Darstellungsbeispiele aus EN 17210 und TR 17621
Funktionale Anforderungen und Empfehlungen zu barrierefreien Trinkbrunnen nach DIN EN 17210
Überquerungsstellen müssen für Rollstuhl- und Rollatornutzer ohne besondere Erschwernis sowie für blinde und sehbehinderte Menschen eindeutig auffindbar und sicher nutzbar sein.
Funktionale Anforderungen und Empfehlungen zu barrierefreien Tribünen und Zuschauerbereiche nach DIN EN 17210
Funktionale Anforderungen und Empfehlungen zu barrierefreien Glastüren, Sichtfenstertüren nach DIN EN 17210
Funktionale Anforderungen und Empfehlungen zu barrierefreien Eingangshallen und Vorräumen nach DIN EN 17210
Immer mehr Menschen fahren Rad - nicht nur in der Freizeit, auch auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen. E-Bikes / Pedelecs bis 25 km/h erweitern den Aktionsradius und machen das Radfahren attraktiver. Das Fahrrad benötigt wenig Abstellplatz, verursacht keinen Lärm
und ist emissionsfrei. Aber wohin mit dem Rad?
Funktionale Anforderungen und Empfehlungen zu barrierefreien Stellplätzen nach DIN EN 17210 und FprCEN/TR 17621
Funktionale Anforderungen und Empfehlungen zu barrierefreien Handläufen nach DIN EN 17210 und FprCEN/TR 17621
Funktionale Anforderungen und Empfehlungen zu barrierefreien Eingängen nach DIN EN 17210 und FprCEN/TR 17621
Das Gestaltungskonzept "gemeinsam genutzter Raum" bzw. das Straßenverkehrskonzept des Shared Space kann zu mehr Aufmerksamkeit und damit zu mehr Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer EUweit in innerstädtischen Geschäftsstraßen und dörflichen Hauptstraßen beitragen.