Altersgerecht Umbauen Kredit KfW 159


DIN 18040-2 gilt für die barrierefreie Planung, Ausführung und Ausstattung von Wohnungen, Gebäuden mit Wohnungen und deren Außenanlagen, die der Erschließung und wohnbezogenen Nutzung dienen. Die Anforderungen an die Infrastruktur der Gebäude mit Wohnungen berücksichtigen grundsätzlich auch die uneingeschränkte Nutzung mit dem Rollstuhl. Innerhalb von Wohnungen wird unterschieden zwischen - barrierefrei nutzbaren Wohnungen und - barrierefrei und uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbaren Wohnungen.[Quelle: Beuth-Verlag]
Anforderungen aus der DIN 18025 an Wohnheime und Beherbergungsstätten sind nicht mehr Bestandteil der Norm.
DIN 18040-2 ersetzt DIN 18025-1 und 2. Die Einführung der Norm bzw. einzelner Punkte in die Technischen Baubestimmungen obliegt jedem Bundesland einzeln!!
DIN18040-2 nennt Planungsempfehlungen zum Bau und zur Ausstattung von Wohnungen für Menschen mit Behinderungen und stellt damit einewichtige Grundlage dar. Leider sorgt gerade dieses Standardwerk für große Verwirrung. Zum einen führt es neben dem Begriff "Barrierefreiheit" das Kriterium der Rollstuhlgerechtigkeit ein, wobei der semantisch umfassendere Begriff "Barrierefreiheit" die geringere Anforderung darstellt. Zum anderen bildet diese Norm nur einen kleinen Teil der Ansprüche ab, die zur selbstständigen Nutzung einer Wohnung notwendig sein können.
Vielleicht kam es deshalb in den vergangen Jahren zu einem Wildwuchs irreführender und juristisch völlig unbestimmter Begriffe wie "Behindertenfreundlichkeit", "Seniorengerechtigkeit" oder "Behindertengerechtigkeit".
[Quelle: Barrierefreiheit im Wohnungsbau VDI ]
DIN18040-2 im Volltext (Niedersächsisches Ministerialblatt Nr. 37 q vom 30.10.2012, 17. Anlagenband)
Den Entwurf DIN 18040-2 (Ziel 2024) erhalten Sie beim Beuth-Verlag.
Gegenüber DIN 18040-2:2011-09 wurden folgende Änderungen vorgenommen
horizontaler Übergang zwischen zwei baulichen Ebenen mit einem toleranzbedingten Höhenversatz von max. 4 mm
Abschnitt 4 Infrastruktur und 5 Räume in Wohnungen legt Fertigmaße fest. Fertigmaße beinhalten Toleranzen (siehe z. B. DIN 18202). Toleranzen dürfen nicht dazu führen, dass geforderte Mindestmaße unterschritten und Maximalmaße überschritten werden. Sie sind daher im Planungsprozess zu berücksichtigen. Übergangsschienen und Übergangsprofile unberücksichtigt.
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Der hier dargestellte Inhalt der DIN enthält deren Grundsätze und erlaubt daher auch keine rechtsgültige Verwendung. Der wiedergegebene Inhalt ist sinngemäß mit Hinweisen, Beispielen und Produktlösungen komplettiert.
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