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Infrastruktur KreditprogrammeDrucken

KfW-Programme für kommunale und soziale Infrastruktur

Vogelnestschaukel

Laut Statistischem Bundesamt gibt es derzeit in Deutschland über 40.000 Schulen, etwa 56.700 Kindergärten und Kindertagesstätten und mehrere 10.000 (Schul-)Sporthallen. Über die Hälfte dieser 150.000 Gebäude sind heute mehr als dringend energetisch sanierungsbedürftig. Energieverschwendung auf Kosten der öffentlichen Kassen und des durch erhöhten CO2-Ausstoß belasteten Klimas.

Darüber hinaus gilt es jedoch auch im Sinne der UN-Behindertenkonvention für eine Inklusion beeinträchtigter Menschen zu sorgen, sei es beispielsweise durch den Anbau von Rampen, den Einbau eines Fahrstuhls und vielen anderen Möglichkeiten. Diese Maßnahmen kosten Geld, das von der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bereit gestellt wird.

Die KfW bietet einige sehr zinsgünstige Kreditprogramme an, die im Folgenden in Klammern zusammen mit den drei zum Antrag berechtigten Gruppen aufgelistet sind:

  1. Kommunen (Landkreise, Städte, Gemeinden, Gemeindverbände) und deren rechtlich unselbstständige Eigenbetriebe und Zweckverbände (208, 218)
  2. Gemeinnützige Organisationen (147, 157)
  3. Kommunale Unternehmen (148)

1. KfW-Kredit für Kommunen und deren rechtlich unselbstständigen Eigenbetriebe

Mit dem Investitionskredit Kommunen (IKK) 208 fördert die KfW Kommunen, die in ihre kommunale und soziale Infrastruktur investieren wollen. Auch der Erwerb von Grundstücken wird gefördert, wenn dieser Bestandteil eines Investitionsvorhabens ist.

Der Finanzierungsanteil beträgt bei Krediten über 2 Millionen Euro maximal 50 % der förderfähigen Investitionskosten pro Vorhaben. Bei Krediten bis 2 Millionen Euro kann der Finanzierungsanteil bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten pro Vorhaben betragen.

Der Kredithöchstbetrag beträgt 150 Millionen Euro pro Jahr pro Antragsteller. Es stehen drei Kreditlaufzeitenvarianten zur Verfügung: bis zu 10 Jahre, bis zu 20 Jahre und bis zu 30 Jahre.

Was wird nach 208 gefördert?

  • Kindergärten, Schulen und Sporteinrichtungen
  • Anpassung der technischen Infrastruktur wie der Wasser- und Abwasserwirtschaft
  • Breitbandnetze
  • Verkehrsinfrastruktur und Abfallwirtschaft
  • Stadt- und Dorfentwicklung einschließlich Tourismus
  • Krankenhäuser und Behinderteneinrichtungen
  • Flüchtlingsunterkünfte
  • Baulanderschließung

2. Programme für kommunale und soziale Unternehmen

Der IKU - Investitionskredit Kommunale und Soziale Unternehmen 148 unterstützt alle kommunalen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen beim Umbau von Kindergärten, Krankenhäusern, Sportanlagen, Schulen und Behindertenwerkstätten sowie Projekte mit anderen sozialen Zielen beziehungsweise bei der Pflege kultureller Werte.

Bei einem Kreditbetrag von maximal 50 Millionen Euro pro Vorhaben werden bis zu 100 % der förderfähigen Kosten finanziert. Bei einer Mindestlaufzeit von vier Jahren stehen verschiedene Laufzeitvarianten zur Verfügung: bis zu 10 Jahre, bis zu 20 Jahre und bis zu 30 Jahre.

Förderbeispiele:

  • Kindergärten, Schulen und Sporteinrichtungen
  • Stadt- und Dorfentwicklung einschließlich touristischer Infrastruktur
  • Krankenhäuser, Altenpflege- und Behinderteneinrichtungen
  • Krankenhäuser, Altenpflege- und Behinderteneinrichtungen
  • Betreutes Wohnen
  • Ambulante Pflegeerinrichtungen
  • Kulturelle Einrichtungen
  • Versorgung und Entsorgung
  • Verkehrsinfrastruktur
  • Wissenschaft, Technik und Kulturpflege

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Bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der allgemeinen Aufenthalts- und Wohnverhältnisse, insbesondere barrierefreier, alten- und behindertengerechter Umbau

Ausführliche Hinweise zu Mindestanforderungen für geförderte Modernisierungsmaßnahmen finden Sie auch im Programm Altersgerechten Umbauen von Wohnungen im Gebäudebestand

Förderbausteine, technische Mindestanforderungen nach DIN 18040-2

Nachrüstung von Aufzügen

bis 300kg Tragkraft und bis zu 15 Meter Förderhöhe

bis 300kg Tragkraft und bis zu 15 Meter Förderhöhe

Hydraulischer Kabinenlift mit bis zu 15 Meter Förderhöhe und Automatikbetrieb

Hydraulischer Kabinenlift mit bis zu 15 Meter Förderhöhe und Automatikbetrieb

Grünanlagen und Spielplätze

Für behinderte kleine, große, junge und alte Menschen muss der Zugang zu Spielangeboten barrierefrei sein. Spielplatz im Stadtbezirk - Park - Fußgängerzone - Freizeitpark - Erlebniswelt - Ausstellung - Einkaufszentrum - Wohnanlage - Wasserspielplatz - Hotel und Raststätte - Kindergarten - Schule

Für behinderte kleine, große, junge und alte Menschen muss der Zugang zu Spielangeboten barrierefrei sein. Spielplatz im Stadtbezirk - Park - Fußgängerzone - Freizeitpark - Erlebniswelt - Ausstellung - Einkaufszentrum - Wohnanlage - Wasserspielplatz - Hotel und Raststätte - Kindergarten - Schule

Spielgeräte für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen

Spielgeräte für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen

barrierefreie Ausgestaltung von Straßen, Fußwegen und Einrichtungen des ÖPNV

Barrierefreie Querungsstellen für blinde und mobilitätsbehinderte Menschen. Das Leitsystem mit berollbaren Bordsteinen und taktil wahrnehmbaren Bodenbelägen.

Barrierefreie Querungsstellen für blinde und mobilitätsbehinderte Menschen. Das Leitsystem mit berollbaren Bordsteinen und taktil wahrnehmbaren Bodenbelägen.

Der Einstieg in die öffentlichen Verkehrsmittel ist deutlich leichter, vor allem für Mobilitätsbehinderte und Kinder.

Der Einstieg in die öffentlichen Verkehrsmittel ist deutlich leichter, vor allem für Mobilitätsbehinderte und Kinder.

Bordsteine für Doppelquerungen, taktile Orientierungsplatten als Bodenindikatoren, Rollbordsteine für Gebehinderte, Tastbordstein für Sehbehinderte, Niederflurbusbordsteine für den Bau von behindertengerechten Bushaltestellen

Bordsteine für Doppelquerungen, taktile Orientierungsplatten als Bodenindikatoren, Rollbordsteine für Gebehinderte, Tastbordstein für Sehbehinderte, Niederflurbusbordsteine für den Bau von behindertengerechten Bushaltestellen

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Autorinfo

Helmut Schäfer
Redaktion nullbarriere.de

10249 Berlin

Zusatzinfo

Zur Infrastruktur gehören alle staatlichen und privaten Einrichtungen zur Versorgung der Bevölkerung. Ein überwiegender Teil wird von kommunaler bzw. staatlicher Seite erschaffen und betrieben, der übrige Teil von privater Hand. Es wird unterschieden die technische Infrastruktur (z.B. Einrichtungen der Verkehrs- und Nachrichtenübermittlung, der Energie- und Wasserversorgung, der Entsorgung, Straßen, Radwegenetze, öffentliche Verkehrsmittel) und soziale Infrastruktur (z.B. Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Sport- und Freizeitanlagen, Pflegestationen, Einkaufsstätten, kulturelle Einrichtungen, Kirchen, Rathäuser, Tourismus).

Regionalfördergebiete

(auch GA-Fördergebiete genannt)

"Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur".
Gemeinschaftsaufgaben sind staatliche Aufgaben. Der Bund beteiligt sich an der Rahmenplanung und an der Finanzierung, wenn dies zur Verbesserung der Lebensverhältnisse erforderlich ist (Artikel 91a Grundgesetz).

Fördergebietskarte 2014 bis 2020

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