Barrierefreie Lebensräume, Richtlinie VDI 6008 Blatt 4

Die Richtlinie gibt in zusammenfassender Form einen Überblick zu den hauptsächlich vorliegenden Bedürfnissen der Menschen und ihren Anforderungen an die Fördertechnik. Dabei behandelt diese Richtlinie Anforderungen und Lösungswege in Liegenschaften hinsichtlich der mit der Fördertechnik sinnvollen Kombinationen mit anderen Gewerken der technischen Gebäudeausrüstung. Sie öffnet den Blick nicht nur auf Rollstuhlfahrer, sondern auch auf weitergehende nutzerspezifische Anforderungen von Menschen in jedem Alter mit und ohne Mobilitätseinschränkung oder Behinderung.

VDI 6008 Blatt 4 Barrierefreie Lebensräume - Möglichkeiten der Aufzugs- und Hebetechnik [2015-05]

[Auszug]

Möglichst selbstständig zu leben und das Umfeld weitgehend ohne fremde Hilfe zu nutzen, ist auch im hohen Alter und bei Behinderung das Ziel vieler Menschen. Zudem wird es aus volkswirtschaftlichen und sozialen Gründen immer wichtiger, den Verbleib älterer und behinderter Menschen in Wohnungen ihres gewohnten Umfelds zu ermöglichen, die Nutzung ihrer Wohnungen zu erleichtern und Selbstständigkeit im Alter und bei Behinderung zu erhalten.

Die Richtlinie VDI 6008 Blatt 4 wird nach Erscheinen des Weißdrucks die bisherige Richtlinie VDI 6008 Blatt 1 (August 2005), "Barrierefreie und behindertengerechte Lebensräume, Anforderungen an die Elektro- und Fördertechnik", den Abschnitt 7 "Fördertechnik" ersetzen. Die unterschiedlichen Nutzergruppen und deren Anforderungen werden in VDI 6008 Blatt 1 beschrieben. Die fördertechnischen Lösungsmöglichen sind primär nach den Bedürfnissen der Nutzer auszurichten.

Eine Neugliederung und Überarbeitung der Richtlinie VDI 6008 Blatt 1 von 2005 wurde erforderlich, da neue technische Entwicklungen verfügbar sind und sich die Anforderungen an barrierefreie Lebensräume erweitert haben. Ergänzend zur DIN 18040 werden in der neu gegliederten Richtlinienreihe VDI 6008 detaillierte Anforderungen an Barrierefreiheit einzelner gebäudetechnischer Anlagen gestellt. Die Ergänzungen zur Norm behandeln auch weitergehende nutzerspezifische Be¬dürfnisse von Menschen in jedem Alter ohne und mit Mobilitätseinschränkung oder Behinderung.

Diese Richtlinie ist Teil der Richtlinienreihe VDI 6008 zum Thema "Barrierefreie Lebensräume".

(….)

1. Anwendungsbereich VDI 6008 Blatt 4

Die Richtlinie zeigt, in Ergänzung zu Normen des barrierefreien Bauens und anderen Regeln, Möglichkeiten der Fördertechnik auf, um Barrieren zu reduzieren, Sicherheit zu erhöhen und Komfort zu verbessern. Die Richtlinie geht dabei auf die Individualität der Nutzer ein.

Die vorliegende Richtlinie behandelt Anforderungen und Lösungswege für Liegenschaften (Gebäudekategorien und Grundstücke) hinsichtlich der Fördertechnik und ihrer jeweils sinnvollen Kombinationen mit anderen Gewerken der technischen Gebäudeausrüstung.

Die Richtlinie wendet sich an folgende Zielgruppen:

  • Architekten und Ingenieure
  • ausführende Unternehmer
  • Beratungsstellen (z. B. Wohnraumanpassung)
  • Wohlfahrtsverbände und karitative Einrichtungen
  • Kommunale und staatliche Bauämter, respektive deren Nachfolgeorganisationen
  • Bauherren und Investoren
  • Wohnungswirtschaft
  • betroffene Menschen und deren Angehörige
  • Schulungs- und Ausbildungseinrichtungen
  • Kostenträger nach Sozialgesetzbuch (SGB) für technische Maßnahmen
  • Fördermittelgeber (z. B. KfW)

4 Empfehlungen für den Einsatz barrierefreier Fördertechnik

Die Auswahl des geeigneten Hebezeugs setzt eine Planung voraus, welche die Bedarfe der künftigen Nutzer berücksichtigt.

Möglichkeiten hierzu bieten Planungsempfehlungen für

  • unterschiedliche Nutzergruppen und
  • unterschiedliche Gebäudekategorien.

Unabhängig vom gewählten Ansatz wird geraten, das Planungskonzept mit den zukünftigen Nutzern abzustimmen, sofern diese bekannt sind. Sind die Nutzer nicht bekannt, ist es sinnvoll, beispielsweise Sachverständige für Barrierefreiheit, Betreuungs- oder Pflegepersonal einzubinden. Geeignete Ansprechpartner können auch mithilfe der zuständigen Kammern und von Behindertenvertretungen oder ortsansässigen Behindertenverbänden ermittelt werden.

4.1 Planungsempfehlungen für unterschiedliche Nutzergruppen

Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen können voneinander abweichende Erwartungen an Förderanlagen haben. Die vorliegende Richtlinie zeigt Maßnahmen für folgende Nutzergruppen:

(….)

Tabelle 1: Empfehlungen barrierefreier Fördertechnik
Einstufung nach Komfort
und
Prävention
Barrierefreiheit
Zugänglichkeit und Unterstützung für
Kategorien 1a 1b 2 3 4a 4b 5a 5b 6 7a)
+ geeignet
0 bedingt geeignet
- nicht geeignet
Senioren Senioren mit Einschränkungen, gefährdet Rollstuhlfahrer Gehbehinderte/bewegungs- eingeschränkte Menschen blinde Menschen sehbehinderte Menschen gehörlose Menschen schwerhörige Menschen Menschen mit geistigen Behinderungen oder Demenz andere mit besonderen Anforderungen
Öffentlich zugängige Bestands- und Neubauten sowie Privatgebäude Aufzüge nach Aufzugsrichtlinie + + + + +b) +b) +b) +b) 0 +
Öffentlich zugängige Neubauten Aufzüge nach Aufzugsrichtlinie - - - - - - - - - -
Öffentlich zugängige Bestandsgebäude
Aufzüge nach Aufzugsrichtlinie
vertikaler Plattformaufzug mit Schacht 0 0 0 0 0b) 0b) 0b) 0b) - 0
vertikaler Plattformaufzug ohne Schacht 0 0 0 0 0b) 0b) 0b) 0b) - 0
Treppenschrägaufzug - - - - 0b) 0b) 0b) 0b) - -
Lifttreppe 0 0 0 0 0b) 0b) 0 0b) - 0
Hubbühne 0 0 0 0 0b) 0b) 0b) 0b) - 0
Privatgebäude
vertikaler Plattformaufzug mit Schacht + + + + 0b) 0b) 0b) 0b) 0 0
vertikaler Plattformaufzug ohne Schacht + + + + 0b) 0b) 0b) 0b) 0 0
Treppenschrägaufzug + + + + 0b) 0b) 0b) 0b) 0 0
Lifttreppe 0 0 0 0 0b) 0b) 0 0b) 0 0
Hubbühne 0 0 0 0 0b) 0b) 0 0b) 0 0
a) Die Kategorie 7 berücksichtigt Bedürfnisse von z. B. Kindern, Eltern mit kleinen Kindern, kleinwüchsigen Menschen, oder Menschen mit besonderen Einschränkungen, die im jeweiligen Fall zu benennen sind.
b) Bei diesen Nutzergruppen dient der Einsatz von Fördertechnik in der Regel nicht der Verbesserung der persönlichen Mobilität. Wenn Fördertechnik benutzt wird oder benutzt werden muss, bestehen besondere Anforderungen an die Ausstattung der Fördertechnik, siehe Abschnitt 4.1.

4.2 Planungsempfehlungen für unterschiedliche Gebäudekategorien

Wesentliche Beurteilungskriterien bei der Planung sind beispielsweise die vorgesehene Nutzung im öffentlichen, privaten oder gewerblichen Umfeld. Hierzu werden in der Richtlinie Planungsempfehlungen für unterschiedliche Gebäudekategorien zusammengefasst, durch die erwartungsgemäß der größtmögliche Nutzerkreis profitiert.

Im Grundsatz gilt für Gebäude: Alle öffentlich zugängigen Bereiche müssen für Menschen mit Gehbehinderungen bzw. Rollstuhlfahrer erschlossen sein. Aufzüge sollen für diese Bereiche so geplant und ausgeführt werden, dass sie auch zur Evakuierung genutzt werden können.

Wichtig für die Findung einer optimalen Lösung ist, ob eine Person ohne oder nur mit fremder Hilfe eine fördertechnische Einrichtung benutzen kann. Für Menschen, die nur begleitet unterwegs sein können, sind andere Voraussetzungen zu schaffen, z. B. zusätzlicher Platz für Begleitperson(en).

(...)

Weitere Inhaltspunkte:

private Wohngebäude | Mietwohnungsbau | Verkaufsstätte | Büro- und Verwaltungsgebäude | Versammlungsstätten,Kultureinrichtungen und Kinos | Sakralbauten, Aussegnungshallen und Gemeindezentren | Sportstätten | Beherbergungsstätten | Einrichtungen des Gesundheitswesens, Praxen und Krankenhäuser | Alten- und Pflegeheime | Einrichtungen des Bildungswesens und Kindergärten | Hochhäuser

5 Anforderungen an Fördertechnik

5.1 Allgemeine Anforderungen

Da die Fördertechnik eine zentrale Rolle bei der Herstellung von Barrierefreiheit darstellt, sind bei der Auswahl des geeigneten Hebezeugs unterschiedlichste Anforderungen zu berücksichtigen.

Anlagen der Fördertechnik müssen im Sinne des Designs so gestaltet sein, dass diese für möglichst alle Menschen (Nutzergruppen) in der allgemein üblichen Weise ohne besondere Erschwernis und weitgehend ohne fremde Hilfe zugängig, nutzbar und intuitiv bedienbar sind (nach § 4 BGG). Bei der Auswahl gebäudetechnischer Anlagen soll neben den notwendigen Prüfzeichen außerdem auf Verwendung von Produkten geachtet werden, welche die Bedienung und die Instandhaltung vereinfachen. Es soll weitestgehend auf Produkte zurückgegriffen werden, die eine einfache und schnelle Wartung, Reparatur oder Austausch ermöglichen.

Sind geringe Höhenunterschiede in einem Gebäude nicht zu vermeiden, sollen Rampensysteme zu ihrer Überwindung eingesetzt werden. Falls dies nicht möglich ist, ist die in Abschnitt 7 beschriebene Fördertechnik einzusetzen.

(...)

5.2 Bewegungsflächen

Vor Bedienelementen ist eine Bewegungsfläche von mindestens 150 cm × 150 cm vorzuhalten. Bei einer Überlagerung dieser Fläche mit anderen Verkehrsflächen muss ein Passieren des wartenden Rollstuhlnutzers möglich sein. Dies wird durch eine zusätzlich anzuordnende Durchgangsbreite von mindestens 90 cm (siehe DIN 18040-1) erreicht.

(...)

5.3 Bedienelemente

Die Bedienung für technische Anlagen muss für alle Menschen (auch mit reduzierten sensorischen, motorischen und/oder kognitiven Fähigkeiten) und grundsätzlich mit nur einer Hand möglich, erreichbar und erkennbar sein. Bedienelemente sind erkennbar, wenn sie sich taktil hervorheben und sich kontrastreich vom Umfeld absetzen. Bedienelemente und Anzeigen müssen mit mindestens zwei Sinnen (Zwei-Sinne-Prinzip) wahrgenommen werden können.

(...)

5.4 Anzeigen

Anzeigen sind verständlich und übersichtlich zu gestalten, und ihre Information ist nach dem Zwei-Sinne-Prinzip zu vermitteln.

(...)

5.5 Akustische Signale

Die akustischen Signale für geschlossene Fahrkörbe sind in Anlehnung an DIN EN 81-70 abzugeben. Wichtig ist die Angabe der Haltestelle. Empfohlen werden zudem Hinweise über das Öffnen und Schließen der Türen. Es muss eine akustische Rückmeldung der Befehlsabgabe und der entsprechenden Befehlsannahme erfolgen.

(...)

5.7 Adaptionshilfen

Bei Planung und Ausführung der fördertechnischen Einrichtungen sind entsprechende Schnittstellen für nutzerspezifische Adaptionshilfen vorzusehen. Dies gilt insbesondere, wenn die Aufzugsteuerung mittels individuell adaptierter Eingabegeräte (Umfeldsteuerungen, Rollstuhlsondersteuerungen, Kommunikationsgeräte mit Funk oder Infrarot Schnittstellen) bedienbar sein soll, z. B. bei Rollstuhlnutzern ohne Arm- und Handfunktionen.

(...)

5.13 Fahrkorbgrößen zur Aufnahme von Rollstühlen

Bei Hebezeugen mit Fahrkorb oder Lastträger soll die Nutzung im Rollstuhl mit Begleitung, stehend wie auch sitzend möglich sein. Dazu sind hinreichend große Standflächen, ein Handlauf und ein Klappsitz vorzusehen.

Die Fahrkörbe von Aufzügen bzw. die Schächte von Aufzügen können in Glas ausgeführt werden, damit beispielsweise Menschen mit Hörbehinderungen Kontakt zu Außenwelt halten können. Das Glas ist nach DIN 32975 entsprechend zu markieren.

(...)

6 Anforderungen an Aufzüge nach Aufzugsrichtlinie

Die technischen Anforderungen für Hebezeuge werden in DIN EN 81 geregelt. In DIN 81 70 werden Zusatzanforderungen für die Barrierefreiheit genannt. Von allen in dieser Richtlinie vorgestellten Hebezeugen sind Aufzüge nach Aufzugsrichtlinie im Hinblick auf Beladung, Förderhöhe und Geschwindigkeit sowie Fahrkorbmaße zur Herstellung von Barrierefreiheit am geeignetsten.

Aufzüge müssen in ihren Fahrkorbmaßen mindestens Typ 2 nach DIN EN 81 70, Tabelle 1 entsprechen, um die Nutzung des Aufzugs durch einen Rollstuhlfahrer mit Begleitperson zu ermöglichen. Ein Aufzug nach Typ 1 ist nicht barrierefrei. Die lichte Zugangsbreite muss mindestens 90 cm betragen. Weitere Fahrkorbmaße für Rollstuhlbenutzer sind in DIN 15309 angegeben.

Ist es einem Aufzugnutzer z. B. mit Rollstuhl nicht möglich, im Fahrkorb zu wenden oder im Sinne des Durchladeprinzips den Fahrkorb vorwärts zu verlassen, müssen Spiegel eingebaut werden, die ihm beim Rückwärtsfahren aus dem Fahrkorb das Erkennen von hinter ihm liegenden Hindernissen ermöglichen.

(...)

7 Anforderungen an Aufzüge nach Maschinenrichtlinie

Aufzüge nach der Maschinenrichtlinie unterliegen einer Begrenzung ihrer maximalen Fördergeschwindigkeit von 0,15 m/s. Sie verfügen meist über keinen geschlossenen Förderkorb und werden mit einer Totmannsteuerung bedient. Bei der Totmannsteuerung handelt es sich um einen Schalter, der nur in aktiv niedergedrückter Position eine Fahrbewegung zulässt. Die konstruktive Ausführung sowie die erforderlichen Sicherheitsanforderungen sind in DIN EN 81 40 und DIN EN 81 41 beschrieben.

(...)

8 Anforderungen an sonstige fördertechnische Einrichtungen

Neben mobilen, fahrbaren Hebevorrichtungen, die in dieser Richtlinie nicht behandelt werden, werden boden-, wand- und deckengebundene, fast ausschließlich elektromotorisch angetriebene Hebevorrichtungen (siehe Bild 11) eingesetzt, um körperlich-motorisch schwer beeinträchtigte Menschen zu heben und dadurch einen Positionswechsel z. B. vom Bett in den Rollstuhl zu bewerkstelligen. Dabei dienen sie vor allem der Entlastung der pflegenden Personen, erhöhen aber auch die Sicherheit der betroffenen Menschen bei Transfervorgängen.

9 Betrieb

Das Betreiben und Instandhalten von Aufzügen wird in VDI 3810 Blatt 6 beschrieben.

Der Betrieb von Aufzügen wird unterschieden nach Aufzügen entsprechend Aufzugsrichtlinie oder Maschinenrichtlinie sowie nach überwachungs- oder nicht überwachungsbedürftigen Anlagen (≤ 3 m Absturzhöhe).

Der Hersteller eines Aufzugs nach Aufzugsrichtlinie oder Hersteller einer Maschine nach Maschinenrichtlinie sowie nach der Betriebssicherheitsverordnung sind dazu angehalten, den Betreiber eines Aufzugs in die Betriebsweise und Instandhaltung einzuweisen und über die Risiken zu informieren. Weiterhin sind Hinweise auf eine eventuell erforderliche spezielle Ausbildung oder Einarbeitung und persönliche Schutzausrüstung notwendig.

Hierzu wird der Aufzugsbetreiber einmalig vor Inbetriebnahme des Aufzugs vom Hersteller- bzw. Montagebetrieb (in Funktion einer „Befähigten oder Beauftragten Person“ nach BetrSichV und TRBS 3121 sowie TRBS 1203) eingewiesen. Dieser Vorgang ist entsprechend zu protokollieren.

(...)

10 Sicherheit

Zur Sicherheit in Aufzügen gilt DIN EN 81 80 Regeln für die Sicherheit bestehender Personen- und Lastenaufzüge. Alle Sicherheitstechnik ist so auszuführen, dass im Einsatzfall zumindest bis zum Eintreffen des Hilfs- oder Rettungsdiensts Funktionserhalt besteht.

Nach der Betriebssicherheitsverordnung muss der Aufzugsbetreiber oder die befähigte und beauftragte Person im gesamten Lebensdauerbereich des Aufzugs dafür Sorge tragen, dass keine Dritten zu Schaden kommen und dass die grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen berücksichtigt werden.

(...)

Autorinfo

Logo: VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V.

Dipl.-Ing. Christof Kerkhoff, Verein Deutscher Ingenieure e.V., Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik, Fachbereich Architektur


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Zusatzinfo

Die Richtlinie VDI 6008 gibt Hinweise zur Ausstattung von Wohnungen für Senioren oder Menschen mit Einschränkungen hinsichtlich Beleuchtungstechnik, Elektroinstallation, Kommunikations- und Sicherheitstechnik und Fördertechnik.

Sie ergänzt die bereits für die Sanitärtechnik vorliegenden Normen und Richtlinien um Hinweise, die sich aus dem Einsatz neuer Technologien für die gesamte Wohnumgebung ergeben.

Richtlinienreihe 6008

  • VDI 6008 Blatt 1
    Allgemeine Anforderungen und Planungsgrundlagen
  • VDI 6008 Blatt 2
    Möglichkeiten der Sanitärtechnik
  • VDI/VDE 6008 Blatt 3
    Möglichkeiten der Elektrotechnik und Gebäudeautomation
  • VDI 6008 Blatt 4
    Möglichkeiten der Fördertechnik
  • VDI 6008 Blatt 5
    Möglichkeiten der Ausführung von Türen und Toren

Ergänzend zur DIN 18040 werden in der neu gegliederten Richtlinienreihe VDI 6008 detaillierte Anforderungen an Barrierefreiheit einzelner gebäudetechnischer Anlagen gestellt. Die Ergänzungen zur Norm behandeln auch weitergehende nutzerspezifische Bedürfnisse von Menschen in jedem Alter ohne und mit Mobilitätseinschränkung oder Behinderung.

Die Richtlinienreihe VDI 6008 wendet sich an folgende Zielgruppen

  • Architekten und Ingenieure
  • ausführende Unternehmer
  • Beratungsstellen (z.B. Wohnraumanpassung)
  • Wohlfahrtsverbände und karitative Einrichtungen
  • kommunale und staatliche Bauämter
  • Bauherren und Investoren
  • Wohnungswirtschaft
  • betroffene Menschen und ihre Angehörigen
  • Schulungs- und Ausbildungseinrichtungen
  • Kostenträger nach Sozialgesetzbuch (SGB) für technische Maßnahmen

VDI 6008 Blatt 4 Inhalt

Aufzugsrichtlinie 2014/33/EU

vom 26.02.2014

Tipps

Senkrechtaufzug

Senkrechtaufzugmit Förderhöhe bis 30m und Tragfähigkeit bis 630kg, mit Kabine

Senkrechtlifte mit Schacht

Senkrechtlifte mit Schachtfür außen und innen bis 16m Förderhöhe, max. Tragfähigkeit von 375kg

Aufzug, Homelift

Aufzug, HomeliftHomelift, Plattformaufzug bis 15 m Förderhöhe, 5 Etagen

Lifttreppe

LifttreppeTreppenstufen verwandeln sich per Knopfdruck zur Hebebühne.

Schräghublift bis 50 cm

Schräghublift bis 50 cmbodenbündige Hebeplattform mit diagonaler Fahrbewegung

Treppenplattformlifte

Treppenplattformliftefür gerade, kurvige und schmale gewen­delte Treppen innen und außen

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