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Struktur der Bodenindikatoren

Struktur der Bodenindikatoren gemäß DIN 32984 2011-10

Die folgenden Empfehlungen beruhen auf der neuen Norm DIN 32984 von Oktober 2011, sie entsprechen weitgehend auch der Empfehlung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes DBSV sowie des hessischen Leitfadens Unbehinderte Mobilität.

Rippenstruktur

Leitstreifen
Leitstreifen

Die Rippen haben einen trapezähnlichen Querschnitt. Die Kanten der Rippen dürfen ausgerundet werden. Durch die Definition einer Messebene 1 mm unter der Oberkante bzw. dem Scheitelpunkt der Rippen, werden Messfehler durch Profilrundungen berücksichtigt.

Noppenstruktur

Die Noppen werden in der Regel als Kegelstümpfe, Kugelkalotten oder als Pyramidenstümpfe (z.B. bei Naturstein) ausgebildet. Durch die Definition einer Messebene, 1 mm unter der Oberkante bzw. dem Scheitelpunkt der Noppen, werden Messfehler durch Profilrundungen berücksichtigt.

Die Noppenreihen sind nach DIN 32984 bevorzugt diagonal anzuordnen, d.h. unter 45 Grad zur Außenkante, insbesondere bei Abzweige- und Aufmerksamkeitsfedern. Bei Auffindestreifen zu Querungsstellen sollte die Anordnung der Noppen orthogonal erfolgen. Für die orthogonalen Abstände gelten dann die Werte für die diagonalen und umgekehrt.

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Struktur der Bodenindikatoren gemäß DIN 32984 2011-10 (ca. 350 kB)

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Autorinfo

Herr Dipl.-Ing. Arch.
Bernhard Kohaupt

60489 Frankfurt

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Zusatzinfo

Für Bodenindikatoren mit Einsatz im Außenbereich erfolgt der Anschluss an den Umgebungsbelag bündig zur Basis, um eine optimale Erkennbarkeit sicherzustellen. Im Innenbereich bzw. in Gebäuden mit glattem Bodenbelag ist der Einsatz von Bodenindikatoren mit Anschluss an den Umgebungsbelag bündig zur Basis oder zur Oberkante möglich.

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