Bordsteine für Querungsstellen

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Sonderbordsteine und Orientierungsplatten für den Bau von Doppelquerungsstellen und Querungsinseln

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Barrierefreiheit im Straßenraum - Bordsteine für getrennte Querungsstellen

Den behinderten Menschen ist ein barrierefreier Zugang zu allen Bereichen des Lebens zu ermöglichen. Die verantwortlichen Verkehrsplaner sollen laut Gesetz aktiv auf das Erreichen dieser ungehinderten Mobilität im öffentlichen Verkehrsraum hinwirken.

getrennte Querungsstelle
Getrennte Querungsstelle mit Rippen-Rechtecksteinen im Sperrfeld

Lieferprogramm

Aktuelles Anforderungsprofil für Bodenindikatoren (Rippen- und Noppenprofile)

Die DIN 32984: 2011-10 Bodenindikatoren im öffentlichen Raum definiert bundesweit den Einsatz von Bodenindikatoren im öffentlichen Raum. Auch die HBVA (Hinweise für barrierefreie Verkehrsanlagen) hrsg. von der FGSV (Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen) sowie die aktualisierte 2. Fassung des Leitfadens "Barrierefreiheit im Straßenraum" von Straßen.NRW verweisen beim Einsatz von Bodenindikatoren auf die DIN 32984.

Zudem empfehlen beide Regelwerke bei dem Bau von getrennten Querungsstellen mit differenzierter Bordhöhe in den wesentlichen Punkten eine einheitliche Bauweise. Dies betrifft vor allem die Einbauhöhen der Bordsteine und die Anordnung der Rippen- und Noppenstrukturen.

Gefordert wird ein Rippenabstand von 50 mm. Die Rippen und Noppen müssen nach der Verlegung über das Niveau des Gehwegbelags hinausragen!

Lieferprogramm und Einbauempfehlungen

Rippensteine und kontrastreiche Begleitsteine

gemäß DIN 32984, HBVA, DIN EN 1338

Leitstreifen

Leitstreifen

  • Rippenverlauf in Gehrichtung bei breiten Wegen und Plätzen
  • Breite des Leitstreifens mit Rippenstruktur mindestens 30 cm
  • Breite mit kontrastreichen Begleitstreifen mindestens 90 cm
  • Aufmerksamkeitsfelder aus Noppenplatten bei Richtungsänderungen sowie Anfang und Ende der Leitstreifen

Richtungsfelder

Richtungsfelder

  • Richtungsfelder an Querungsstellen zur Anzeige der Gehrichtung
  • Rippenverlauf in Gehrichtung zur Richtungsorientierung
  • mindestens 60 cm Verlegetiefe hinter Tastbordstein an kürzester Stelle

Auffindestreifen bei Bushaltestellen

Auffindestreifen bei Bushaltestellen

  • Rippenstruktur in Gehrichtung für Auffindestreifen, die seitlich zu Haltestellen führen.
  • Breite 60 - 90 cm, Länge über die gesamte Breite des Gehweges
  • bei erforderlicher Querung eines Radweges ist der Auffindestreifen zu unterbrechen
  • Einstiegsfelder sollen vorzugsweise in Rippenstrukturen ausgebildet werden, die Ausführung als Aufmerksamkeitsfeld mit Noppenstrukturen wird ebenfalls praktiziert!

Sperrfeld vor Nullabsenkungen

Sperrfeld vor Nullabsenkungen

  • Sperrfeld bei getrennten Querungsstellen zur Absicherung der Nullabsenkung
  • Rippenverlauf längs zum Bordstein als Stoppfunktion für Sehbehinderte
  • im Kurvenverlauf ist die Verlegung von Rippen-Rechtecksteinen vorteilhaft

Noppenplatten

gemäß DIN 32984, HBVA, DIN EN 1338

Aufmerksamkeitsfeld bzw. Abzweigefeld

Aufmerksamkeitsfeld bzw. Abzweigefeld

  • für Besonderheiten mit erhöhter Aufmerksamkeit, wie Treppen und Hindernisse
  • für Abzweigungen mit starken Richtungsänderungen
  • Größe 90 x 90 cm

Einstiegsfeld bei Bushaltestellen

Einstiegsfeld bei Bushaltestellen

  • Die Ausführung des Einstiegsfeldes als Aufmerksamkeitsfeld wird häufig praktiziert und von Straßen.NRW >empfohlen, weil durch die Noppenstruktur der bessere taktile Konstrast zum Auffindestreifen gegeben ist.
  • Größe 90 x 90 cm

Auffindestreifen für Querungsstellen

Auffindestreifen für Querungsstellen

  • zum Auffinden einer Querungsstelle verbunden mit einem Richtungsfeld aus Rippensteinen
  • Breite 90 cm
  • Länge über die gesamte Breite des Gehweges

Sonderbordsteine für getrennte Querungsstellen 6-3-0

halbierter Tastbordstein

mit 6 cm Einbauhöhe der Tastbordsteine und Rollbordsteine mit Nullabsenkung von 3 auf 0 cm

gemäß Leitfaden Straßen.NRW (2. aktualisierte Fassung) sowie DIN EN 1340 und DIN 483

Sonderbordsteine für Querungsinseln

Sonderbordstein für Querungshilfen

gemäß Leitfaden Straßen.NRW (2. aktualisierte Fassung) sowie DIN EN 1340 und DIN 483

Sonderbordstein für Querungshilfen als Übergang zum Flachbordstein F 10 Einbauhöhe 6 cm innerorts, 3 cm außerorts

Bordsteine sind vorgefertigte Betonbauteile zur Begrenzung bzw. Trennung von Flächenbefestigungen im Straßenbau. Sie werden nach der Querschnittsform als Hochbord-, Rundbord-, Flachbord- oder Tiefbordstein bezeichnet.

Die Herstellung erfolgt gemäß DIN EN 1338 und DIN EN 1340 / DIN 483.

Alle Produkte sind auf ausreichende Rutschhemmung und Trittsicherheit geprüft.

Foto mit Skizze Bordsteine für getrennte Querungsstellen

Die Güteüberwachung erfolgt durch den Güteschutz Beton Nordrhein-Westfalen Beton- und Fertigteile e.V.

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