Bodenindikatoren für den öffentlichen Verkehrsraum

Einfach und schnell zu verlegen, ohne Zusatzkosten für bauliche Veränderungen. Bodenindikatoren und Leitsysteme für nachträgliche Verlegung auf vorhandenem Pflaster im Verkehrsraum. Auditiv wahrnehmbare Klangfliesen aus Aluminium.

20 Jahre Erfahrung ...

... in der Herstellung und Verlegung von Leitstreifen.

... durch Spezialisierung auf Produkte und Systeme aus Epoxidharz und Aluminium.

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Auf dem Betonpflaster am Vorplatz eines Krankenhauses wurden Bodenindikatoren aus Epoxidharz verlegt.
Bodenindikatoren auf Betonpflaster

Taktile Bodenindikatoren aus Epoxidharz für den öffentlichen Verkehr und Freiraum

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich Kommunen zunehmend bemüht, den öffentlichen Raum für den Aufenthalt aller Bürgerinnen und Bürger attraktiver und dabei auch für Blinde und Sehbehinderte besser zugänglich zu machen. Großer Wert wird hierbei auf den Einsatz hochwertiger Bau- und Pflastermateralien gelegt.

Blindenleitsysteme und Aufmerksamkeitsmarkierungen werden sowohl in Neubauprojekte integriert als auch bei der Anpassung bestehender baulicher Gegebenheiten nachgerüstet. So kommen sie beispielsweise für Fußgängerüberwege im innerstädtischen Raum oder Zonen vor Bushaltestellen und Bahnhöfen zur Anwendung.

Taktile Bodenindikatoren aus Epoxidharz

gestaltung eines Rathausvorplatzes: Aufmerksamkeitsfelder mit Epoxidharznoppen, auf Scada Finerro Naturstein verlegt
Aufmerksamkeitsfeld mit Epoxidharznoppen

Minimalinvasive Lösung mit maximaler Funktionalität

Bodenindikatoren aus Epoxidharz garantieren hohe Funktionalität und lassen die vorhandene bauliche Situation unberührt. Sie lassen sich optisch mühelos integrieren, ohne dass bauliche Veränderungen oder Anpassungen vorgenommen werden müssen. Weil lediglich taktile Leitstreifen und Noppen angebracht werden, behält der Abschnitt mit dem Leitsystem dieselbe Farbe und Struktur wie die restliche Pflasterung. Dadurch bleiben das ursprüngliche Design und die beabsichtigte Optik des Projekts weitgehend unberührt.

Flexible Maße und Strukturen

Die Leitstreifen und Noppen bestehen aus einem Zweikomponenten-Epoxidharz-System, das in flüssiger Form direkt und vor Ort auf dem Untergrund aufgetragen wird. Die schnurgerade Ausrichtung der Streifen wird durch den Einsatz von Schablonen erreicht. Mit Hilfe dieser Schablonen können beliebige Bandbreiten an Maßen und Formen hergestellt werden. Es sind beliebige Längen, Breiten und Höhe wie auch unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheit der Streifen und Noppen möglich. Maße und Farbe lassen sich noch bis zum letzten Moment speziellen Wünschen anpassen.

Lediglich geltende Vorschriften wie die Norm DIN 32984 müssen erfüllt werden.

Das Gelände eines Reha- und Pflegezentrum ist mit einem System schmaler Epoxidharzstreifen ausgestattet, bei den die Fugen ausgespart wurden.
Epoxidharzstreifen mit Fugenaussparung

Verlegung auf allen Untergründen

Die Epoxidharzstreifen und -noppen werden direkt auf der Pflasterung aufgebracht. Daher müssen bei Pflasterarbeiten keine Bahnen für den späteren Einbau von taktilen Fliesen und Leitstreifen freigehalten werden.

Da das Epoxidharz eine direkt haftende Verbindung mit dem Untergrund eingeht, entfallen Befestigungsvarianten wie Kleben, Leimen oder Bohren. Dieses Verfahren gewährleistet eine hervorragende Haftung des Produkts, da auf eine empfindliche (Klebe-) Zwischenschicht verzichtet werden kann. Die Haftung ist auf nahezu allen Stein- und Natursteinarten gleichermaßen optimal, einschließlich Beton, Asphalt oder nachhärtenden Pflasterelementen.

Nach 12 Stunden Aushärtezeit sind die Leitsysteme begehbar. Während des Aushärtens kommen Abdeckplatten zum Einsatz, die den Verlegebereich auch während der Arbeit für Fußgänger passierbar macht. Vorhandene Fugen lassen sich aussparen, indem man sie wahlweise vor der Verlegung abklebt oder die Epoxidharzstreifen über sie hinweg laufen lässt und diese anschließend im Bereich der Fugen durchtrennt. Die Leitstreifensysteme verfügen über eine ausgezeichnete Wetterbeständigkeit und erfordern keinen Pflege- und Wartungsaufwand.

Auditiv wahrnehmbare Klangfliesen

Klangfliesen mit Leitstreifen in Verbindung mit Klangfliesen als Warnsignal im öffentlichen Raum.
Klangfliesen: akustisches Warnsignal und Leitstreifen

Klangfliesen haben gegenüber konventionellen Rippen- und Noppensteinen aus Beton folgenden Vorteil: Sie sind nicht nur für Personen mit Restsehvermögen sowie über die Ertastung mit der Fußsohle wahrnehmbar, sondern dank eines speziellen Hohlraums auch auditiv. Berührt der Langstock einen Klangstein, verändert sich der Klang gegenüber der umgebenden Pflasterung. Schon auf Arm- und Stocklänge Abstand wird die betreffende Person auf eine situative Veränderung aufmerksam gemacht.

Einsatzbereiche

Klangfliesen mit Leitstreifen unterstützen Blinde und Sehbehinderte dabei, ihren Weg von A nach B zu finden. Klangfliesen als Warnsignal kommen vor allem an Stellen zum Einsatz, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, beispielsweise an Fußgängerüberwegen, Treppenabgängen oder zur Markierung von Abschlüssen von Leitstreifen-Routen. Klangfliesen zur Einstiegsmarkierung werden in Zonen verlegt, wo Passagieren in Busse einsteigen, oder um bestimmte Punkte, wie Infosäulen oder Fahrkartenautomaten zu markieren.

Klangflisen markieren den Einstiegsbereich an einer Bushaltestelle.
Einstiegsfeld mit Klangfliesen

Material und Maße

Die patentierten Klangfliesen bestehen aus einem in Beton eingegossenen Aluminium-Hohlkörper und sind in verschiedenen Ausführungen lieferbar.

Sämtliche Klangfliesen werden gestrahlt, um sie möglichst rutschfest zu machen. Durch ein Eloxierverfahren sind die Aluminiumoberflächen gegen Korrosion geschützt. Die Klangfliesen sind standardmäßig in zwei Ausführungen lieferbar: 300 x 300 x 65 mm (zur Verlegung im Sandbett) oder 300 x 300 x 20 mm (zur Verlegung im Zementbett). Auf Wunsch sind auch abweichende Maße lieferbar, ebenso können wir spezielle Wünsche hinsichtlich des Oberflächenprofils und der Eloxierfarbe erfüllen. Für die Klangfliesen gelten keine besondere Anforderungen an die Pflasterung, sie lassen sich ausgezeichnet mit nachhärtenden Pflastermaterialien wie (Natur-) Stein oder Beton kombinieren.

Bodenindikatoren können vor oder nach dem Verlegen des Pflasters angebracht werden.

Pflasterklinker mit Epoxidharzstreifen in fertig verlegtem Leitstreifen. Alternativ können sie auch nach dem Pflastern vor Ort aufgeklebt werden.
Leitstreifen aus Pflasterklinkern mit Epoxidharzstreifen
Pflasterklinker mit Epoxidharzstreifen für den Einsatz in der Pflasterung von Leitstreifen
Pflasterklinker mit Epoxidharzstreifen

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