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Altersgerecht Umbauen Kredit KfW 159FacebookTwitterEmailDrucken

Förderung des Barriereabbaus im Wohnungsbestand
Erschließungssysteme, Maßnahmen in Wohnungen, Sanitärräume, Bedienelemente und Gemeinschaftsräume

Bis zu 50.000 Euro Darlehen zu günstigen Konditionen

Förderung des Barriereabbaus im Wohnungsbestand

Altersgerecht Umbauen - Programmnummer 159

Mit dem Förderprogramm können bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten einschließlich Nebenkosten (z. B. Planungs- und Beratungsleistungen) finanziert werden.

Kreditbetrag

Es können bis zu 100 %, max. 50.000 Euro pro Wohneinheit, der förderfähigen Investitionskosten einschließlich Nebenkosten (z. B. Planungs- und Beratungsleistungen) finanziert werden.

Bemessungsgrundlage ist die Anzahl der Wohneinheiten nach Sanierung. Beim Ersterwerb von neu barrierereduzierten Wohngebäuden/Wohnungseigentum ist die Bemessungsgrundlage die Summe der barrierereduzierenden Investitionen bezogen auf die Anzahl der zu erwerbenden Wohneinheiten gemäß Kaufvertrag.

Was wird gefördert?

Mit dem Programm wird die bedarfsgerechte Verminderung von Barrieren in bestehenden Wohngebäuden unabhängig vom Alter und jeglicher Einschränkung der Nutzer gefördert.

Im Gebäudebestand ist völlige Barrierefreiheit aufgrund der baulichen Gegebenheiten in der Regel weder vollständig umsetzbar noch für die Mehrzahl der Nutzer erforderlich. Das Programm basiert daher auf frei kombinierbaren, in sich flexiblen und für Bestandsanpassungen definierten Förderbausteinen.

Es werden grundsätzlich alle Maßnahmen gefördert, die unmittelbar für die Ausführung und Funktionstüchtigkeit erforderlich sind. Dies umfasst das Material sowie den fachgerechten Einbau oder die Verarbeitung durch die jeweiligen Fachunternehmen. Es können weitere (Neben-) Kosten gemäß der o.a. Tabellen "Zusätzlich förderfähige Nebenarbeiten" berücksichtigt werden, sofern diese unmittelbar im Zusammenhang mit dem barrierereduzierenden Umbau oder dem Einbruchschutz stehen.
Es werden grundsätzlich Bruttokosten (inklusive Mehrwertsteuer) berücksichtigt. Sofern für Teile des Investitionsvorhabens eine Vorsteuerabzugsberechtigung besteht, können für diese Maßnahmen nur die Nettokosten berücksichtigt werden.

Die Anschaffung von Einrichtungsgegenständen (z. B. Mobiliar, Elektrogeräte und Unterhaltungstechnik) wird nicht gefördert.

Die Bestimmungen der jeweiligen Maßnahme sind vollständig umzusetzen. Alternativ zu den im Folgenden dargestellten Anforderungen sind auch Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit nach DIN 18040-2 in den einzelnen Förderbereichen förderfähig.

Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung in den Förderbereichen 1 - 7

Technische Anforderungen, Hersteller, Produkte

Informationsmaterial anfordern

Lassen Sie sich Informationsmaterial und Preisangaben unverbindlich von den Partnern von nullbarriere.de zusenden oder Angebote erstellen. Markieren Sie dafür die von Ihnen gewünschten Produkte und füllen Sie das Kontaktformular aus. Wollen Sie Informationen zu konkreten Produkten klicken Sie auf das jeweilige Vorschaubild um die Präsentationsseite zu besuchen. Stellen Sie dort Ihre Anfrage.

1 Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen

  • Wege zu Gebäuden sowie regelmäßig genutzten Einrichtungen wie Stellplätze, Garagen, Sitz- und Spielplätze und Entsorgungseinrichtungen
  • Umbau und Schaffung von altersgerechten Kfz-Stellplätzen sowie deren Überdachungen
  • Umbau und Schaffung von Abstellplätzen für Kinderwagen, Rollatoren/Rollstühlen, Fahrradständer sowie deren Überdachungen
  • sonstige Wohnumfeldmaßnahmen in bestehenden Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten

Wege, Stellplätze, Entsorgungseinrichtungen

Betonstein, Pflaster, Ökobeläge, Hydropor Rasenwabe für Rollstuhl geeignet

Betonstein, Pflaster, Ökobeläge, Hydropor Rasenwabe für Rollstuhl geeignet

elektrische Boden­heizung für Beton-, Kunst- oder Natursteinbeläge

elektrische Boden­heizung für Beton-, Kunst- oder Natursteinbeläge

leicht erreichbar für Kleine und Rollifahrer mit Einwurfhelfer arc32

leicht erreichbar für Kleine und Rollifahrer mit Einwurfhelfer arc32

Wege zu Gebäuden sowie regelmäßig genutzten Einrichtungen müssen

  • mindestens 1,50 m breit sein. Ist dies baustrukturell nicht möglich, ist ein Mindestmaß von 1,20 m einzuhalten.
  • schwellen- und stufenlos sein. Ist dies baustrukturell nicht möglich, müssen Niveauunterschiede mittels technischer Fördersysteme oder Rampen überwunden werden können.
  • eben, rutschhemmend und mit festen Belägen ausgeführt werden.

Stellplätze müssen

  • in der Nähe des Gebäudezugangs geschaffen werden
  • schwellenlos zu Gehwegen gestaltet sein
  • eine feste und ebene Bodenoberfläche aufweisen
  • Kfz - Stellplätze müssen mindestens 3,50 m breit und 5,00 m tief sein.

Zusätzlich förderfähige Nebenarbeiten

  • Sonstige Wohnumfeldmaßnahmen (nur bei bestehenden Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten):
  • Anlage von (Hoch-)Beeten, Schaffung von Grünflächen, Baumbepflanzung in Verbindung mit Entsiegelungsmaßnahmen, Sichtschutz für Abfall- und Müllcontainer; Anlage und Ausbau privater
  • Gemeinschaftsanlagen, z. B. Sitz- und Spielplätze
  • Bodenbewegungs- und Erdaushubarbeiten
  • Einbau von erforderlichen Unterbauten, Gründungen und Vorrichtungen zur Entwässerung
  • Pflasterarbeiten bei rutschhemmender, gehsicherer, schwellen- und stufenloser Erstellung von Wegen und begehbaren Oberflächen incl. Einbau sämtlicher Schichten des Oberbaus
  • Gute Beleuchtung (Blendfrei sowie gleichmäßige Beleuchtung auf Bodenniveau mit mindestens 10 Lux) sowie Herstellung der hierfür erforderlichen Elektroinstallationen

Sitzplätze, Spielplätze, Grünanlagen

und Spielräume für den mehrgeschossigen Wohnungsbau und Wohnanlagen

und Spielräume für den mehrgeschossigen Wohnungsbau und Wohnanlagen

für Wohnumfeld, Kindergarten und Generationenwohnen

für Wohnumfeld, Kindergarten und Generationenwohnen

Gartenarbeit im eigenen Garten für Rollstuhlfahrer, Senioren

Gartenarbeit im eigenen Garten für Rollstuhlfahrer, Senioren

2 Eingangsbereich und Wohnungszugang

Haus- und Wohnungseingangstüren müssen

  • eine Durchgangsbreite von mindestens 0,90 m erreichen.
  • stufen- und schwellenlos sein. Ist dies baustrukturell nicht möglich, dürfen Schwellen maximal 20 mm hoch sein.
  • auf der Innenseite eine ausreichende Bewegungsfläche aufweisen. Ist dies baustrukturell nicht möglich, können nach außen aufschlagende Türen verwendet werden, sofern auf der Außenseite eine Bewegungsfläche von mindestens 1,50 x 1,50 m oder 1,40 m x 1,70 m vorhanden ist.

Flure außerhalb von Wohnungen müssen mindestens 1,20 m breit sein.

Neue Außenlaubengänge müssen mindestens 1,50 m breit sein.

Nachträgliche Maßnahmen zum Wetterschutz z.B. Windfänge

Zusätzlich förderfähige Nebenarbeiten

  • Einbau von Türspionen, (Bild)-Gegensprechanlagen
  • Automatische und/oder kraftunterstützende Türantriebe
  • Herstellung guter Beleuchtung im Eingangsbereich (die horizontale Beleuchtung hierbei von mindestens 100 Lux auf Bodenniveau) einschließlich erforderlicher Elektroinstallationen
  • Ablagemöglichkeiten für Gegenstände (z. B. Taschen) im Eingangsbereich
  • Maßnahmen zur ergänzenden Beschriftung, z. B. mit Braille- oder Reliefschrift je nach Bedürfnis des Nutzers, taktile Markierungen an Handläufen an Treppenan- und Austritten, Markierungen zur tastbaren Orientierung
  • Maler-, Putz- oder Estricharbeiten, Notwendige Folgearbeiten an angrenzenden Bauteilen

Türantriebe und Türschließer

Leichtes Öffnen per Hand oder als elek­trischer Türöffner in Tür integriert

Leichtes Öffnen per Hand oder als elek­trischer Türöffner in Tür integriert

kinderleichtes Türöffnen und Schließen

kinderleichtes Türöffnen und Schließen

Sie müssen

  • in einer Höhe zwischen 0,85 m und 1,05 m Bedienelemente (z. B. Türdrücker, Stoß- und Zuziehgriffe, Schließzylinder) aufweisen.
  • mit geringem Kraftaufwand zu bedienen sein.
  • bei Austausch einen U-Wert von maximal 1,3 W/(m². K) aufweisen, sofern es sich um Außentüren als Teil der thermischen Hülle des Gebäudes handelt.

Barrierefreie Türschwellen

für jede Tür die richtige Dichtung

für jede Tür die richtige Dichtung

für barrierefreie regensichere Übergänge

für barrierefreie regensichere Übergänge

an Balkon, Terrasse, Hauseingang

an Balkon, Terrasse, Hauseingang

Orientierung, Handlaufinformation

mit integriertem nachleuchtendem Leitsystem für Orientierung im Gebäude

mit integriertem nachleuchtendem Leitsystem für Orientierung im Gebäude

nachleuchtend

nachleuchtend

für Handläufe, Türen, Eingangsbereiche

für Handläufe, Türen, Eingangsbereiche

Kommunikation, Beleuchtung

und Gegensprechanlage

und Gegensprechanlage

schattenfrei für Eingang, Flur und Treppe

schattenfrei für Eingang, Flur und Treppe

3 Vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden

Aufzüge müssen

  • Geschosse stufenlos erschließen. Ist dies baustrukturell nicht möglich, können auch Zwischengeschosse erschlossen werden.

Aufzug/ Homelift

630 kg Tragkraft und bis 13 m Förderhöhe

630 kg Tragkraft und bis 13 m Förderhöhe

mit dreiseitig geschlossener Kabine, schachtlos, bis 12 m Förderhöhe

mit dreiseitig geschlossener Kabine, schachtlos, bis 12 m Förderhöhe

bis 15 m und 300 kg mit bauseitigem oder selbsttragenden Schacht

bis 15 m und 300 kg mit bauseitigem oder selbsttragenden Schacht

Sie müssen

  • Kabineninnenmaße von mindestens 1,10 m Breite und 1,40 m Tiefe aufweisen. Ist dies baustrukturell nicht möglich, müssen die Kabinen mindestens 1,00 m breit und 1,25 m tief sein. In diesem Fall sind Aufzüge mit über Eck angeordneten Türen unzulässig.
  • bei den Aufzugskabinentüren Durchgangsbreiten von mindestens 0,90 m aufweisen. Ist dies baustrukturell nicht möglich, müssen die Durchgänge mindestens 0,80 m breit sein.
  • an allen Zugängen über einen Bewegungsraum von mindestens 1,50 m Tiefe verfügen. Ist dies baustrukturell nicht möglich, muss eine Tiefe von mindestens 1,20 m eingehalten werden.
  • mit horizontalen Bedientableaus in einer Bedienhöhe von 0,85 m bis 1,05 m über Kabinenboden ausgestattet sein. Ist dies baustrukturell nicht möglich, können vertikale Bedientableaus bis maximal 1,20 m über Kabinenboden eingebaut werden. Dies gilt auch für die Bedienelemente in den erschlossenen Etagen.
  • mit Bedientableaus mit ausreichend großen Befehlsgebern ausgestattet sein sowie über eine Notruf- und Alarmfunktion verfügen.

Hebebühnen bis 1 m Förderhöhe

Hebebühne bis 1 m

Hebebühne bis 1 m

mit einer max. Tragkraft von 320 kg

mit einer max. Tragkraft von 320 kg

Bodenbündig eingebaute überfahrbare Hubbühne

Bodenbündig eingebaute überfahrbare Hubbühne

Hebebühnen zwischen 1 m und 2 m Förderhöhe

bis 1,79 m und 360 Grad Ein- und Ausstiegsmöglichkeit

bis 1,79 m und 360 Grad Ein- und Ausstiegsmöglichkeit

bis 1,85 m Hubhöhe mit diversen Plattformgrößen

bis 1,85 m Hubhöhe mit diversen Plattformgrößen

als Durchlader oder über Eck

als Durchlader oder über Eck

Hebebühnen bis 3 m Förderhöhe

von 0,75 m bis 3,00 m, innen und außen

von 0,75 m bis 3,00 m, innen und außen

mit offenem Fahrkorb bis 3 m Höhe, danach mit Kabine

mit offenem Fahrkorb bis 3 m Höhe, danach mit Kabine

bis 2 m und 3 m Hubhöhe, auch mit Kabine

bis 2 m und 3 m Hubhöhe, auch mit Kabine

Treppenplattformlift, Schrägaufzug

auch für Kurven

auch für Kurven

auch für gewendelte Treppen

auch für gewendelte Treppen

für gerade und gewendelte Treppen, Farbe auf Wunsch

für gerade und gewendelte Treppen, Farbe auf Wunsch

Treppensitzlift

Sitzlift für gerade und kurvige Treppen

Sitzlift für gerade und kurvige Treppen

für gerade und kurvige Treppen, für Innen und Außen. Auch preiswert mieten!

für gerade und kurvige Treppen, für Innen und Außen. Auch preiswert mieten!

von renommierten Herstellern, mit Garantie

von renommierten Herstellern, mit Garantie

Treppen müssen

  • beidseitige Handläufe ohne Unterbrechung über alle Geschosse aufweisen, wobei die Enden der Handläufe nicht frei in den Raum ragen dürfen.
  • mit rutschhemmenden Treppenstufen ausgestattet sein.

Treppen: Handlauf, Stufenmarkierung, Antirutsch-Beschichtung

und Geländer für Neubau und Bestand

und Geländer für Neubau und Bestand

kontrastreiche Stufenprofile zur Sturzvermeidung

kontrastreiche Stufenprofile zur Sturzvermeidung

Eingangsbereiche, Balkone, Terrassen, Treppen

Eingangsbereiche, Balkone, Terrassen, Treppen

Rampen müssen

  • eine nutzbare Breite von mindestens 1,00 m aufweisen.
  • eine maximale Neigung von 6 % aufweisen. Ist dies baustrukturell nicht möglich, sind Rampen mit maximal 10 % Neigung zulässig. Wir empfehlen vor Maßnahmenbeginn zu prüfen, ob der Ausnahmefall für die Nutzer der Rampen handhabbar ist.

Rampen aus Metall

mit Podest als Eck-, Wendepodest, Stützfüßen und Geländer

mit Podest als Eck-, Wendepodest, Stützfüßen und Geländer

mit Podest und beidseitigem Handlauf

mit Podest und beidseitigem Handlauf

für größere Treppenanlagen, mit Podesten

für größere Treppenanlagen, mit Podesten

Sie müssen

  • ab 6,00 m Länge Zwischenpodeste aufweisen, die mindestens 1,50 m lang sind. Die Entwässerung der Podeste außenliegender Rampen muss sichergestellt sein.
  • mit beidseitigen Handläufen in 0,85 m Höhe ausgestattet sein, wobei die Enden der Handläufe nicht frei in den Raum ragen dürfen.
  • an ihren Zu- und Abfahrten jeweils Bewegungsflächen von mindestens 1,50 m x 1,50 m aufweisen.

Zusätzlich förderfähige Nebenarbeiten

  • Kontrastierende Stufenmarkierungen und gleichmäßige, blendfreie Stufenausleuchtungen von mindestens 200 Lux sowie Maßnahmen zur Beseitigung von Stufenkantenunterschneidungen Halbstufen, wenn die jeweilige Landesbauordnung dies zulässt (empfehlenswert für Einfamilienhäuser oder für Treppen in der Wohnung).
  • Maler-, Putz- oder Estricharbeiten, für den Umbau erforderliche Abbrucharbeiten, notwendige Folgearbeiten an angrenzenden Bauteilen

Türschwellenrampen

für mobilen und festen Einsatz

für mobilen und festen Einsatz

für innen und außen, Schwellen, Stufen, Eingänge

für innen und außen, Schwellen, Stufen, Eingänge

Schwellenrampen, Rollstuhlrampen aus Stahl und Aluminium

Schwellenrampen, Rollstuhlrampen aus Stahl und Aluminium

4 Anpassung der Raumgeometrie

Wohn- und Schlafräume müssen

  • nach Umbau so gestaltet sein, dass mindestens ein Raum 14 m² groß ist.
Flure innerhalb von Wohnungen müssen
  • nach Umbau eine nutzbare Mindestbreite von 1,20 m haben. Ist dies baustrukturell nicht möglich, muss die nutzbare Breite mindestens 1,00 m betragen. In diesem Fall müssen Türen oder Durchgänge, die in den Längswänden angeordnet sind, folgende Anforderung erfüllen: Flurbreite + Türdurchgangsbreite größer gleich 2,00 m und Türen dürfen nicht in den Flur zu öffnen sein.

Höhenverstellbare Küche

höhenverstellbare Arbeitsflächen, absenkbare Oberschränke

höhenverstellbare Arbeitsflächen, absenkbare Oberschränke

für Küchen-Oberschränke, Arbeitsplatten, Tische - auch zum Nachrüsten

für Küchen-Oberschränke, Arbeitsplatten, Tische - auch zum Nachrüsten

für höhenverstellbare Arbeitsplatten, Küchen, Kochinseln

für höhenverstellbare Arbeitsplatten, Küchen, Kochinseln

Küchen müssen entlang der Küchenzeile eine Bewegungstiefe von mindestens 1,20 m erreichen.

Innentüren müssen

  • auf eine Durchgangsbreite von mindestens 0,80 m erweitert werden.
  • in einer Höhe von 0,85 - 1,05 m einen Türdrücker aufweisen.
  • bei Sanitärräumen nach außen aufschlagen und von außen entriegelbar sein.

Raumspartüren

öffnet einseitig und dreht nur 1/3 der Türblattbreite in den Raum auf

öffnet einseitig und dreht nur 1/3 der Türblattbreite in den Raum auf

mit beweglichem Kugelgelenk-Stangenbeschlag, Not­entriegelung, Fernbedienung

mit beweglichem Kugelgelenk-Stangenbeschlag, Not­entriegelung, Fernbedienung

Sie müssen bei Einbau von Raumspartüren bei geöffneter Tür eine Durchgangsbreite innerhalb des Flures von mindestens 1,00 m gewährleisten.

Türantriebe

mit integrierter Öffnungs­unterstützung für wenig Kraftaufwand

mit integrierter Öffnungs­unterstützung für wenig Kraftaufwand

Leichtes Türöffnen per Hand oder mit integriertem elek­trischen Türöffner

Leichtes Türöffnen per Hand oder mit integriertem elek­trischen Türöffner

Fingerschutzsysteme

für Bandseite, Gegenbandseite und Schließkante von Türen

für Bandseite, Gegenbandseite und Schließkante von Türen

Nie wieder Finger einklemmen an Türen!

Nie wieder Finger einklemmen an Türen!

Freisitze (Terrassen, Loggien, Balkone) müssen

  • von der Wohnung aus schwellenlos begehbar sein. Ist dies baustrukturell nicht möglich, dürfen Schwellen maximal 20 mm hoch sein.
  • mit einem rutschfesten Bodenbelag ausgestattet sein.
  • bei Neuerrichtung eine Mindesttiefe von 1,50 m aufweisen und mit Brüstungen ausgestattet sein, die Durchsichten ab einer Höhe von 0,60 m über Bodenniveau ermöglichen.

Schwellen im Gebäude müssen

  • vollständig abgebaut werden und mit einer Türdurchgangsbreite von mindestens 0,80 m einhergehen.

Freisitze, Terrassen

an Balkon, Terrasse, Hauseingang

an Balkon, Terrasse, Hauseingang

für jede Tür die richtige Dichtung

für jede Tür die richtige Dichtung

mit Teflon-Schutz, Pflaster, Ökobeläge, Bänke aus Betonstein

mit Teflon-Schutz, Pflaster, Ökobeläge, Bänke aus Betonstein

Zusätzlich förderfähige Nebenarbeiten

  • Herstellung der Tragfähigkeit von Wänden und Böden
  • rutschfester oder rutschhemmender Fußboden/-belag
  • Ausbau bei Wohnflächenerweiterung durch vormals nicht beheizte Räume
  • Ausstattung mit automatischen Türantrieben oder mit kraftunterstützenden Antrieben
  • Farbkonzepte z. B. für Menschen mit Demenzerkrankungen
  • Maler-, Putz- oder Estricharbeiten, für den Umbau erforderliche Abbrucharbeiten

5 Maßnahmen an Sanitärräumen

Anpassung der Raumgeometrie: Sanitärräume müssen

  • mindestens 1,80 m x 2,20 m groß sein. Ist dies baustrukturell nicht möglich, müssen zumindest folgende Bewegungsflächen eingehalten werden:
  • Vor den einzelnen Sanitärobjekten (Waschtische, WCs, Urinale, Bidets, Badewannen und Duschen) muss jeweils bezogen auf das Sanitärobjekt mittig eine Bewegungsfläche von mindestens 0,90 m Breite und 1,20 m Tiefe vorhanden sein, wobei sich die Bewegungsflächen überlagern dürfen.
  • Der Abstand zwischen den Sanitärobjekten oder zur seitlichen Wand muss mindestens 0,25 m betragen.
  • Vorkehrungen zur späteren Nachrüstung mit Sicherheitssystemen vorsehen.
  • Innentüren haben, die schiebbar sind oder nach außen aufschlagen und von außen entriegelbar sind.

Bodengleiche Duschen

Badabläufe und Duschboards für Fliesen, Naturstein, Vinyl

Badabläufe und Duschboards für Fliesen, Naturstein, Vinyl

mit Eckeinstieg, wegklappbaren Falttüren aus Glas und Dusch-Klappsitz

mit Eckeinstieg, wegklappbaren Falttüren aus Glas und Dusch-Klappsitz

mit Glastüren, ohne Neuinstallation von Wasser- oder Abwasser­leitungen

mit Glastüren, ohne Neuinstallation von Wasser- oder Abwasser­leitungen

Duschplätze müssen

  • bodengleich ausgeführt werden. Ist dies baustrukturell nicht möglich, darf das Niveau zum angrenzenden Bodenbereich um nicht mehr als 20 mm abgesenkt sein. Übergänge sollten vorzugsweise als geneigte Fläche ausgebildet sein.
  • mit rutschfesten oder rutschhemmenden Bodenbelägen versehen sein.

Waschtische/Waschtischlifter

Höhenverstellbare Waschtische

Höhenverstellbare Waschtische

für moderne, barrierefreie Bäder

für moderne, barrierefreie Bäder

als unterfahrbarer Einzel- oder Doppelwaschtisch in elegantem Design

als unterfahrbarer Einzel- oder Doppelwaschtisch in elegantem Design

Waschbecken müssen

  • mindestens 0,48 m tief und in der Höhe entsprechend dem Bedarf der Nutzer montiert sein.
  • Kniefreiraum zur Nutzung im Sitzen freihalten.

Höhenverstellbare WCs

mit Stützgriff

mit Stützgriff

mit Stützgriffen

mit Stützgriffen

elektrisch höhenverstellbar, ohne Vorwandtiefe

elektrisch höhenverstellbar, ohne Vorwandtiefe

WCs müssen

  • in ihrer Sitzhöhe entsprechend dem Bedarf der Nutzer angebracht oder in der Höhe flexibel montierbar sein.

Dusch-WCs

wandhängend, in elegantem Design, Dusch-WC-Aufsatzmodule

wandhängend, in elegantem Design, Dusch-WC-Aufsatzmodule

für barrierefreie Bäder und Toilettenräume

für barrierefreie Bäder und Toilettenräume

Antidekubitus-Toilettensitze, Toilettensitz­erhöhungen

Antidekubitus-Toilettensitze, Toilettensitz­erhöhungen

Badewannen mit Tür, Einstieg

begehbar mit 5,5 cm Einstiegshöhe und integrierter Glastür

begehbar mit 5,5 cm Einstiegshöhe und integrierter Glastür

oder Tür für nach­träglichen Einbau

oder Tür für nach­träglichen Einbau

mit flachem Duscheinstieg oder gefliest

mit flachem Duscheinstieg oder gefliest

Badewannen müssen

  • eine Einstiegshöhe von maximal 0,50 m aufweisen. Alternativ können Badewannensysteme mit seitlichem Türeinstieg verwendet werden oder Badewannen sind so einzubauen, dass sie mit mobilen Liftsystemen unterfahrbar sind.

Zusätzlich förderfähige Nebenarbeiten

  • Trennwände bei Einbau bodengleicher Duschen oder Badewannen/-systeme
  • Fest montierte Duschvorhangstangen
  • rutschfeste oder rutschhemmende Fliesen
  • bedienfreundliche Armaturen, Einhebelmischarmaturen
  • Hoher Spiegel für Benutzung im Stehen und Sitzen (baugebunden)
  • Visuelle Unterstützung zur Orientierung im Bad (z. B. Beleuchtung von mindestens 200 Lux Bodennähe, Material- und Farbkonzepte z. B. für Menschen mit Demenzerkrankung)
  • Technische Hilfen (z. B. Stütz- und Haltegriffe) Vorkehrungen in Wänden und Decken zum späteren Einbau und zur flexiblen Anpassung von Halte- und Sicherheitssystemen an unterschiedlichen Nutzungshöhen
  • Einbau mechanischer Be- und Entlüftungseinrichtungen, Maler-, Putz- oder Estrich- und Fliesenarbeiten, Für den Umbau erforderliche Abbrucharbeiten, Umbaumaßnahmen an Wänden, Vorwänden, Bodenaufbau, Notwendige Folgearbeiten an angrenzenden Bauteilen, Notwendige Folgearbeiten für Sanitärinstallationen in angrenzenden Räumen incl. Herstellung notwendiger Wand- und Deckendurchbrüchen

Stützgriffe und Haltesysteme

für WC, Dusche und Wanne und Bad-Accessoires

für WC, Dusche und Wanne und Bad-Accessoires

höhenverstellbar, für Bad, WC, Dusche, Wanne

höhenverstellbar, für Bad, WC, Dusche, Wanne

Badzubehör, Therapiehilfen auch für unterwegs

Badzubehör, Therapiehilfen auch für unterwegs

Spiegel und Beleuchtung

Kippspiegel, Schrägfront-Spiegelschränke

Kippspiegel, Schrägfront-Spiegelschränke

schattenfrei für Bäder, bei Sehbehinderung

schattenfrei für Bäder, bei Sehbehinderung

6 Orientierung, Kommunikation und Unterstützung im Alltag

Einbau oder Erweiterung von Altersgerechten Assistenzsystemen ("Ambient Assisted Living" – "AAL" oder intelligente Gebäudesystemtechnik) ohne Endgeräte und Unterhaltungstechnik

Intelligente Gebäudesystemtechnik, AAL-Systeme

und Gegensprechanlage

und Gegensprechanlage

mit selbsttätigem Notruf und Telefon

mit selbsttätigem Notruf und Telefon

akustisch und optisch, bei Schwerhörigkeit

akustisch und optisch, bei Schwerhörigkeit

  • Baugebundene Bedienungs - und Antriebssysteme für Türen, Innentüren, Jalousien, Rollläden, Fenster, Türkommunikation, Beleuchtung, Heizung - und Klimatechnik.
  • Einbau von Mess - , Steuerungs - und Regeltechnik.
  • Baugebundene Not - , Ruf - und Unterstützungssysteme wie u.a. Wassermeldung, Kamerasysteme, Panikschalter, Geräteabschaltung, präsenzabhängige Zentralschaltung , Personenerkennung an Haus - und Wohnung stüren, intelligente Türschlösser mit personalisierten Zutrittsrechten , Sturz - und Bewegungsmelder oder Anwesenheits - und erweiterte Präsenzmelder . Alternativ kann auch eine Förderung als Maßnahme zum E inbruchschutz erfolgen, siehe oben.
  • Gebäudeausrüstung mit vernetzter Gebäudesystemtechnik.
  • Notwendige Verkabelung oder kabellose funkbasierte Installationen (z. B. Router) für Kommunikations-/ Notrufsysteme und intelligente Assistenzsysteme.

Alle Altersgerechten Assistenzsysteme müssen

  • interoperabel sein und somit die freie Kombinierbarkeit und Kompatibilität der Systemkomponenten ermöglichen.
  • eine datensichere, datengeschützte, systemübergreifende, jederzeit verfügbare, funktionssichere und nachrüstbare Kommunikation ermöglichen.
  • leicht bedienbar und ganzheitlich ergonomisch sein.

Modernisierung von Bedienelementen: farblich abgesetzte oder ergonomisch optimierte Bedienelemente z. B. Lichtschaltersysteme, Türdrücker und sonstige Türbedienungselemente, Flächenschalter mit besonders großer Bedienfläche, Tast- und Kippschalter, Wippschalter mit ertastbaren Piktogrammen.

Bedienelemente müssen

  • großflächig bemessen, tastbar wahrzunehmen und in ihrer Funktion erkennbar sein. Daher sind ausschließlich Kipp- und Tastschalter zu verwenden. Bewegungsabhängige Schalter sind zulässig.
  • eine Montagehöhe zwischen 0,80 m - 1,10 m aufweisen.
  • zu Raumecken einen Mindestabstand von 0,25 m aufweisen. Dies gilt auch für Steckdosen, die mindestens 0,40 m über dem Fußboden liegen müssen.

Stütz- und Haltesysteme für Innenräume

für Bad, Mobiliar, Wand und Decke

für Bad, Mobiliar, Wand und Decke

und Handlauf für innen und außen

und Handlauf für innen und außen

Treppenhandlauf, Haltegriffe, auch nachleuchtend

Treppenhandlauf, Haltegriffe, auch nachleuchtend

Stütz- und Haltesysteme einschließlich Maßnahmen zur späteren Nachrüstung müssen
  • waagerecht und/oder senkrecht montiert werden.
  • bei neuen Vorwandkonstruktionen auch nachträglich angebracht werden können.

Maßnahmen zur Verbesserung der Orientierung und Kommunikation, z. B. visuelle Unterstützung zur Orientierung (u. a. Beleuchtung, Material - und Farbkonzepte z. B. für Demenzerkrankte), Gegensprechanlagen, Briefkastenanlagen, taktile Markierungen, ergänzende Beschriftungen mit Braille - oder Reliefschrift, Einbau von Handläufen, Nachrüstung von automatischen Tür - , Tor - und Fensterantrieben, Elektronische Antriebssysteme für Rollläden.

Automatische Antriebssysteme

für Türen, Tore und Fenster

für Türen, Tore und Fenster

für Licht, Rolladen, Tür, Geräte im Haushalt

für Licht, Rolladen, Tür, Geräte im Haushalt

Zusätzlich förderfähige Nebenarbeiten

  • Vorwandkonstruktionen für die nachträgliche Installation von Haltesystemen
  • Kabelinfrastruktur und Installationsarbeiten für die Verlegung von Bedienelementen

7 Gemeinschaftsräume und Mehrgenerationenwohnen

Gemeinschaftsräume dienen der Begegnung der Bewohner und deren Besuchern. Sie müssen

  • die Anforderungen für den Eingangsbereich und Wohnungszugang (siehe Förderbereich 2) erfüllen.
  • über mindestens einen Sanitärraum mit barrierearmem WC und Waschtisch (siehe Förderbereich 5) verfügen.
  • entlang der Küchenzeile eine Bewegungstiefe von mindestens 1,50 m erreichen.

Zusätzlich förderfähige Nebenarbeiten

  • Verlegung bzw. Erstellung der Versorgungsinstallation für den Küchenbereich (z. B. Steckdosen)
  • Maler-, Putz- oder Estricharbeiten, für den Umbau erforderliche Abbrucharbeiten, notwendige Folgearbeiten an angrenzenden Bauteilen

Gemeinschaftsräume: Licht und Boden

für S

für S

für private Wohnräume, Aufenthaltsräume, Gemeinschaftsräume

für private Wohnräume, Aufenthaltsräume, Gemeinschaftsräume

Standard Altersgerechtes Haus

Der "Standard Altersgerechtes Haus" wird erreicht, wenn eine einzelne oder alle Wohnungen eines Gebäudes die nachfolgenden Anforderungen (einschließlich der technischen Mindestanforderungen der jeweiligen Maßnahmen) erfüllen:

  • ein altersgerechter Zugang entsprechend den Förderbereichen 1, 2 und ggf. 3,
  • ein altersgerechtes Wohn - und/oder Schlafzimmer sowie einen altersgerechten Küchenraum entsprechend Förderbereich 4,
  • ein altersgerechtes Bad entsprechend Förderbereich 5 und die Anforderung an die Bedienelemente entsprechend Förderbereich 6.

Über das Kontaktformular erhalten Sie bauliche Informationen und Richtpreise bzw. Angebote von Anbietern. Mit dem Angebot wenden Sie sich an Ihre Hausbank zwecks Informationen zu den Konditionen und zur Beantragung des Kredites. Der Kredit kann mit einem Zuschuss der Pflegekasse (falls Pflegegrad vorhanden) kombiniert werden.

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Zusatzinfo

Kredite ab 0,75 %

Das Programm Altersgerecht Umbauen wird zum Zinssatz von 0,75 % bei einer Laufzeit von 4-10 Jahren, 2 Jahren tilgungsfreier Anlaufzeit und 10 Jahren Zinsbindung für einen Kredit von bis zu 50.000 EUR je Wohneinheit angeboten. Vor Ablauf der Zinsbindungsfrist unterbreitet die KfW der Hausbank ein so genanntes Prolongationsangebot. Damit wird allerdings nur die Zinsanpassung neu verhandelt, ansonsten bleibt der gesamte Bankvertrag unverändert bestehen.

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