Aufzug, Plattformlift, Treppenlift

Bezeichnungen, Hinweise und Zuschüsse für Aufzug und Treppenlift


Aufzug alternativ: Lift, Fahrstuhl

Senkrechtaufzug alternativ:Homelift, Plattformauflift, Hauslift, Heimlift

Schachtloser Senkrechtaufzug

Leichtbaulifte

Hebeplattform alternativ: Hebebühne, Hubtisch, Behindertensenkrechtplattform, Plattformlift

mobile Hebeplattform

Schräghubliftlift alternativ: Schräghubtisch, Scherenhubtisch, Scherenhebebühne

Lifttreppe

Treppenlift

Treppen - Sitzlift alternativ: Treppenfahrstuhl mit Sitz

Treppenplattformlift alternativ: Schrägaufzug

Deckenlift alternativ: Hängelift

Schienenliftsystem

Personenaufzug

Aufzug

Aufzüge sind vertikale Transportanlagen für Personen und Güter aller Art. Ihre Anordnung muss nach bau-, brandschutz- und ablauftechnischen Überlegungen erfolgen und den Sicherheitsbestimmungen entsprechen.

Aufzüge mit Personenbeförderung gehören zu den überwachungsbedürftigen Anlagen laut Betriebssicherheitsverordnung BetrSichV.

Die Aufzugsanlage kann in bauseits erstellten Mauer- und Betonschächten montiert werden. Der Hersteller liefert auch selbsttragende Schachtgerüste aus Stahl oder Aluminiumprofilen. Die Schächte eignen sich sowohl für den Außen- wie auch für den Inneneinsatz. Der Schacht kann vielfältig gestaltet werden, da eine Vielzahl von Verkleidungsmaterialien (Glas, pulverbeschichtete Aluminiumbleche, Granitplatten usw.) eingebaut werden können.

Die Schachtgrubentiefe beträgt bei Geschwindigkeiten größer 0,2 m/s mindestens 1.000 mm. Bei Geschwindigkeiten bis zu 0,2 m/s kann diese unter bestimmten Voraussetzungen deutlich verringert werden.

Es gibt verschiedene Antriebsarten: Treibscheibe, Hydraulik direkt, Hydraulik indirekt, Seiltrommel, Spindel und Zahnstange.

Beim Antrieb direkt an der Kabine wird kein Maschinenraum benötigt.

In öffentlichen zugänglichen Gebäuden und im nicht privat genutztem Wohnungsbau müssen Aufzüge mindestens dem Typ 2 nach DIN EN 81-70:2005-09, Tabelle 1, entsprechen. Die lichte Zugangsbreite der Aufzugstür muss mindestens 90 cm betragen.

Personenaufzug, Homelift Aufzug im Aluminiumglasschacht, 630 kg Traglast, bis 30 m Höhe alternativ als Plattformlift, bis 15 m Höhe, Traglast von 400-630 kg, Hydraulikantrieb für öffentliche Gebäude, Hotels, Krankenhäuser etc. bis 18 m Höhe und 300 kg Traglast, Hydraulikantrieb

Aufzüge/ Lifte zum Transport von gehbehinderten Personen und Rollstuhlfahrern

Lifte im privaten und öffentlichen Bereich mit einer möglichen Absturzhöhe von größer 3 m sind anzeige- und prüfpflichtig durch den TÜV.

Es gibt die unterschiedlichsten Ausführungen: als Plattformlift, Sitzlift oder mit nicht geschlossener Kabine. Die Förderhöhen sind meist zwischen 1 bis 3 m, können aber auch im privaten Bereich vom Keller bis zum Dachgeschoss reichen (bis ca. 15m Höhendifferenz). Ca. 80 % der Behindertenaufzüge verlaufen schräg über Treppen, 20 % sind Senkrechtaufzüge.

Aus Sicherheitsgründen haben sie eine geringe Betriebsgeschwindigkeit (max. 0,2 m/s). Werden Sie als Schrägaufzug im Bereich der Treppen eingebaut schränken sie diesen durch Führungsschienen und Parkhaltestelle ein. Die Totmannsteuerung zur Bedienung ist wärend der gesamten Fahrzeit zu drücken, im öffentlich zugänglichen Bereich erfolgt die Nutzung über einen Schlüsselschalter, der nur die Benutzung durch Befugte ermöglicht.

Vorteile:

  • geringere Anschaffungskosten bei Senkrechtaufzüge im Vergleich zu Personenaufzügen
  • leichte Anpassung beim Einbau in bestehende Gebäude
Behinderten - Senkrechtaufzug

Senkrechtaufzug/ Homelift

Behinderten-Senkrechtaufzüge dienen dem Transport von Behinderten (Rollstuhlfahrer) und ggf. einer Begleitperson. Bei einer Größe von 1,10 m x 1,40 m beträgt die empfohlene Nutzlast 630 kg.

Die Aufzüge, die aus dem Anwendungsbereich der Aufzugsrichtlinie 2014/33/EU ausgeschlossen sind, werden nach der Maschinenrichtlinie Leitfaden für die Anwendung der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG errichtet und betrieben. Ein Schacht mit Schachtabschlusstüren ist erforderlich. Bei gleichen Kabinenabmessungen kann der Schacht gegenüber herkömmlichen Aufzügen jedoch kleiner gehalten werden

Da der Antrieb am Lastaufnahmemittel (Kabine) angeordnet werden kann, wird der sonst übliche, separate Maschinenraum eingespart.

In privat genutzten Wohnbauten muss die Kabine bzw. Plattform nicht allseits geschlossen sein, was zur Einsparung der Kabinenabschlusstüren führt. Dies ergibt eine geringere Breite und Tiefe des Schachtes. So passt sich der Senkrechtaufzug leichter in ein bestehendes Gebäude ein als ein herkömmlicher Personenaufzug.

im Glas- oder bauseitigem Schacht, bis 18 m Höhe, 385 kg Traglast, Doppel-Kettenradantrieb alternativ mit Kabine bis 13 m Höhe, Abmessung bis 1,2 x 2,4 m, Tragkraft 250 kg bis 1.000 kg Traglast bis 450 kg, mit Kabine im Stahl-, Aluminium- oder bauseitigen Schacht, bis 12 m Höhe 9 bis 12 m Höhe, Traglast 225 kg, mit Spindelantrieb Aluminium Glasschacht, variable Türen, bis 400 kg Traglast
Personenaufzug, Homelift Aluminium-Schachtgerüst, Traglast bis 450 kg, bis 15 m Höhe dreiseitig geschlossen für Balkon oder direkt ins Gebäude, bis 12 m Höhe, Traglast 385 kg bis 15 m Hubhöhe und 400 kg Tragkraft, für bauseitigen Schacht oder selbsstragendem Schacht

Leichtbaulifte

Besonders für Eigenheime geeignet, sind sie die Alternative zum Treppenlift. Sie sind extrem platzsparend. Ein Schacht ist nicht erforderlich. Mit einer Förderhöhe von bis zu 3,60 m verbinden sie problemlos zwei Etagen miteinander.

für Rollstuhl und eine Person, bis 3,5 m Höhe und 225 kg Traglast mit Kabine für 2 Personen, Tragkraft 250 kg und bis 3,6 m Höhe für eine bis zwei Personen, Tragkraft 170 kg, max. 3 m Hubhöhe, Kabine mit halbhoher Tür

Hebeplattform

Sie eignen sich für den senkrechten Transport von Behinderten in Rollstühlen und Gehbehinderten. Es lässt sich eine Höhe von 300 bis 1500 bzw. 3000 mm überwinden. Für den privaten Bereich wird die Anlage mit einem Sicherheitsbügel geliefert. Im öffentlichen Bereich wird eine kontaktgesicherte Tür eingesetzt. Die Tragfähigkeit beträgt bis 300 kg.

Es sind oft nur geringe Umbauarbeiten notwendig, da Hebeplattform sehr leicht aufzustellen sind. Es ist keine Schachtgrube bei Auffahrrampe erforderlich.

Hubhöhe: 170 - 400 mm, max. Tragkraft 225 kg, Erweiterung mit Treppenausgleichpodest Hubhöhe: 1000 mm, max. Tragkraft 225 kg, mit Treppenausgleichpodest und Tor als Absturzsicherung mit Edelstahlverkleidung, Hubhöhe 550 mm bis 1850 mm, Tragkraft 320 kg, hydraulischer Antrieb von mini bis 2 m Plattformlänge, Hubhöhe bis 3 m, Tragkraft bis 300 kg mit mitfahrender Tür, Hubhöhe max. 3 m, Traglast 340 kg mit transparenten Seitenteilen und Türen aus Polycarbonat, Hubhöhe max. 3 m, Traglast 300 kg
in Edelstahl, Glaswänden, Schachtgerüst, Hubhöhe max. 3 m, Traglast 300 kg in Edelstahl oder Aluminium mit Beschichtung, Hubhöhe max. 3 m, Traglast 315 kg in Edelstahl oder pulverbeschichtetem Aluminium, Hubhöhe max. 3 m, Traglast 385 kg in Edelstahl oder pulverbeschichtetem Aluminium, Hubhöhe max. 1,8 m, Traglast 350 kg in Edelstahl oder Glaswänden, Hubhöhe max. 3 m, Traglast 300 kg

Mobile Hebeplattform

Mobile Hebeplattformen, auch als mobiler Hublift bzw. Hebebühne bezeichnet, eignen sich unter anderem als kurzfristige Übergangslösungen oder für den temporären Einsatz bei Veranstaltungen, Konferenzen und Messen, in Vortragssälen, für den Bühnenzugang.

verfahrbar auf Rollen für den Einsatz an verschiedenen Standorten kann ebenerdig bequem durch eine Person allein bewegt werden

Schräghublift

Schräg- oder Scherenhubtische sind im Boden am Treppenfuß versenkbar. Sie in der Lage, eine vertikale mit einer horizontalen Bewegung zu verbinden und können so einen Rollstuhl über eine Eingangstreppe oder eine Freitreppe bspw. in einem Foyer heben. Der Rollstuhl wird durch eine versenkbare Randaufkantung gegen Abrollen gesichert. Die Plattform kann mit dem Bodenbelag der Umgebung versehen werden. Schräghublifte eignen sich insbesondere für repräsentative Bauten.

für innen und außen, PKW überfahrbar, Hubhöhe max. 2 m, Traglast 400 kg mit horizontaler Fahrbewegung, Traglast 450 kg Hublift, mit dem vertikal 500 mm, horizontal 700 mm überbrückt werden können, Traglast 300 kg

Lifttreppe

Eine Lifttreppe kann als normale Treppe begangen werden. Auf Knopfdruck lässt sie sich verwandeln und kann als Plattformlift mit dem Rollstuhl befahren werden. Lifttreppen werden gern für Bauten im Denkmalschutz verwendet sowie für repräsentative Zwecke eingesetzt.

Treppenstufen verwandeln sich per Knopfdruck zur Hebebühne

Treppenlift

Geeignet zum nachträglichen Einbau in vorhandene Treppen, ob kurvig, gewendelt oder eckig, im öffentlich zugängigen und privaten Bereich.

Treppenlift Führungsarten
Treppenlift Führungsarten

Treppen - Sitzlift

Sie sind für Personen geeignet, für die das Treppensteigen körperlich anstrengend ist, die aber ohne Hilfe in der Lage sind auf dem Sitz Platz zu nehmen. Dieser Treppenlift besteht aus einer Fahrschiene und einem Sitz mit der Antriebstechnik/Batterie. Er ist kinderleicht per Knopfdruck zu bedienen, benötigt relativ wenig Platz und es fallen kaum Umbauarbeiten an.

Sitz-Lifte sind an fast jeder Treppe montierbar, vor allem auch an kurvigen und eckigen Treppen.

Ein drehbarer Sitz sorgt für einen sicheren Ein- und Ausstieg außerhalb des Stufenbereichs. Der Sitz und das Fußbrett ist auf jede Größe höhenverstellbar. Es kann auch im Stehen gefahren werden. Armlehnen bieten eine zusätzlichen Halt. Beginnt die Treppe unmittelbar neben einer Tür oder einem Flur beginnen, kann die Fahrbahn am unteren Treppenanfang mit einem manuellen oder automatischen Klappstück ausgestattet werden. So bleiben eventuelle Durchgänge oder Türen frei zugänglich.

für große Leute bis 160 kg Tragkraft, mit Zahnradantrieb Vertikalstart auf der ersten Stufe - Türen sind kein Hindernis, Einrohrsystem bis 127 kg Traglast hchklappbarer, schwenkbarer Sitz, Zahnstangenantrieb bis 160 kg Traglast
Zweischienensystem, Einschienensystem mit einer Mindestbreite von 70 cm gerade, Kurven, innen, außen mit Zahnstangenantrieb oder Transaktionsantrieb bis 150 kg Tragkraft bis zu 50% günstiger als ein neuer Lift für innen und außen bis zu 45% günstiger als ein neuer Lift für innen und außen mit Zahnrad und Zahnstangenantrieb

Treppenplattformlift

Im privaten Bereich sind Treppenplattformlifte für Personen, die körperlich nicht in der Lage sind auf einen Treppensitzlift umzusteigen.

Für den Einbau sind breite Treppen wichtige Voraussetzungen, da Treppenplattformlifte viel Platz einnehmen. Eine Prüfung der Platzverhältnisse ist daher dringend geboten.

Im öffentlich zugängigen Bereich mit beengten Treppengrundriss ist eine Voranfrage bei der Bauaufsichtsbehörde sinnvoll. Eventuell sind Sonderanfertigungen möglich. Der Gesetzgeber schreibt eine Notrufschaltung vor, sowie Wartungsfristen.

für alle geraden Treppen ab 75,5 cm Breite und bis 40 m Länge, Steigung bis 45°, 325 kg Traglast für alle Treppen über mehrere Etagen, Steigung bis 60°, 300 kg Traglast für alle Treppen Steigung bis 50°, 225 kg Traglast Edelstahl-Rohre als Handlauf, Breite zusammengeklappt ab 37 cm, 300 kg Traglast
auch für schmale Treppen, Spindeltreppen, Steigung bis 60°, 250 kg Traglast für für große, schwere E-Rollis mit seitlicher Auffahrt, Tragkraft bis zu 300 kg für große, schwere E-Rollis mit seitlicher Auffahrt, Steigung bis 55°, Tragkraft bis zu 300 kg Mindestlaufbreite 1m, Breite zusammengeklappt ab 27 cm, Steigung bis 47°, 300 kg Traglast
Beispiel Platzbedarf Innenführung [in cm]
Plattform-
lift
Länge
Plattform-
lift
Breite
Treppen-
lauf-
breite
Treppen-
haus-
breite
Abstand zwischen
Wand und Wand
Schwenkradius der
Plattform in der Kurve
(Kurvenmitte)
750 680 900 2130 1010 1045
840* 680 920 2165 1030 1065
1000** 800 1060 2446 1175 1206
Fahrschiene innen 90°
Fahrschiene innen 90°
Fahrschiene innen 180°
Fahrschiene innen 180°

Deckenlift, Hängelift

Alternative für enge Treppenhäuser, ob Holz oder Beton. Der Rollstuhl wird an stabilen Stahlseilen oder Ketten befestigt und schwebend über die Treppenstufen in die gewünschte Etage befördert. Ebenso kann dieser Lift als schienengeführter Deckenlift mit Teleskopsitz geliefert werden.

Die Liftanlage kann über mehrere Stockwerke geführt werden und beliebig lang sein. Treppe und Durchgänge bleiben in der ganzen Breite frei. Der Ein- und Ausstieg erfolgt außerhalb des Treppenbereichs.

Deckenlift für den Rollstuhltransport bei schmalen engen Treppenläufen Benutzer mit unterschiedlichen Anforderungen können den Lift über mehrere Etagen nutzen mit Rollstuhlaufhängung oder Lasten bis 125 kg, bis 40m Förderhöhe montierbar an jede beliebige Deckenkonstruktion bis 125 kg, bis 40 m Förderhöhe der Lift wird an einen speziellen Polsterstuhl angepasst

Schienenliftsystem

für normale Treppen und Wendeltreppen bis 160 kg Tragkraf Schienenführung exakt an räumliche und pflegerische Situation anpassbar Schienenliftsystem

Schienlifte wurden speziell für die Pflege in kleinen wie in großen Räumen entwickelt, und können unabhängig von der Deckenhöhe und der Deckenbeschaffenheit eingebaut werden. Die Hubkassetten können beim Schienenliftsystem einfach ausgehängt werden. Das geringe Gewicht ermöglicht, die Hubkassette in mehreren Räumen einzusetzen. Je nach Art der Behinderung stehen verschiedene Gurt und Tragesysteme zur Verfügung. Diese können mit einem Handgriff ausgetauscht werden. Es besteht auch die Möglichkeit einen Fahrmotor zu nutzen. Damit ist dem Betroffenen ein selbstständiges Fahren möglich.

Die Schienen können direkt unter der Decke befestigt werden. Dabei ist die Höhe des Raumes nicht von Bedeutung. Bei abgehängten oder verkleideten Decken ist eine Montage von Wand zu Wand möglich, maximale Spannweite 6 m.

Sind auch die Wände nicht tragfähig, wird die Schiene auf Stützen gestellt. Durch ein umfangreiches Sortiment an Zubehörteilen können Einzelschienen wie auch Traversenanlagen (HForm) eingesetzt werden. Mit diesen Traversen kann der komplette Raum genutzt werden. Auch für niedrige oder runde Zimmer gibt es Lösungen.

Hinweise zum Treppenlift im privaten Bereich

Grundsätzlich ist die Anschaffung eines Treppenliftes eine private Angelegenheit.

Die Krankenkassen kommen in der Regel nicht für einen Treppenlift auf, weil er kein anerkanntes Hilfsmittel ist. Möglichkeiten zur finanzielle Unterstützung finden Sie hier:

  • Pflegeversicherung
  • Hauptfürsorgestelle
  • Berufsgenossenschaft
  • Sozialamt
  • Agentur für Arbeit
  • Steuer (§ 35a EStG)

Die Kosten werden von der Länge der Transportstrecke, Liftführung und Ausstattung bestimmt. Treppenlifte gibt es ab etwa 5000 Euro.

Nach § 554a Abs. 1 BGB kann der Mieter vom Vermieter die Zustimmung zu baulichen Veränderungen oder sonstigen Einrichtungen verlangen, die für eine behindertengerechte Nutzung der Mietsache oder den Zugang zu ihr erforderlich sind.

Montage/ Einbau eines Treppenlifts

Im Gespräch mit einem Monteur wird ein Aufmass der Treppe gefertigt und die Anschlussbedingungen besprochen.

Der Lift wird im Werk entsprechend des Aufmasses vorgefertigt. Das Aufstellen richtet sich nach dem Modell und der Fahrbahnlänge, sowie nach den Gegebenheiten der Treppe und der Umgebung dieser. Für das Aufstellen des Treppenlifts wird im Normalfall etwa ein halber Tag benötigt.

Herkömmliche Treppen-Sitzlifte sind für Personen bis etwa 130 Kilo gebaut - also ausreichend für jeden Normalgewichtigen. Für schwerere Personen sowie Rollstuhlfahrer sind Treppenplattformlifte geeignet, die ein Maximalgewicht bis zu 300 Kilogramm befördern.

Die Geschwindigkeit beträgt ca. 15 Zentimeter pro Sekunde.
Treppenliftsysteme sind vom TÜV geprüft. Die Sicherheit wird gewährleistet durch Sensoren, die Hindernisse erkennen, Abrutschsicherungen oder Sicherheitsbügel bei Plattformliften. Sicherheitsgurte sind als Sonderausstattung erhältlich.

Die Bedienung ist ganz leicht erlernbar. Über zwei Knöpfe oder einen Mini-Steuerknüppel wird der Lift in Gang gesetzt. Ein Schloss sorgt dafür, dass Fremde (oder spielende Kinder) den Lift nicht benutzen können. An den Endpunkten des Lifts sind Fernbedienungen angebracht, mit denen man ihn herbeirufen kann.

Eine regelmäßige Wartung des Lifts ist nicht unbedingt erforderlich. Dennoch bieten die Hersteller Wartungsverträge an, um einen stets fehlerfreien Betrieb zu gewährleisten.

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Zusatzinfo

Aufzugsrichtlinie 95/16/EG Aufzüge

Richtlinie

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Prüffristen

Regelmäßige Prüfungen von Aufzugsanlagen sind in der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) festgeschrieben. Die BetrSichV hat Gesetzescharakter und ist deshalb für jeden Betreiber verbindlich einzuhalten. Die nach der BetrSichV maximal zulässigen Prüffristen dürfen dabei nur in Ausnahmefällen und auf Antrag bei der zuständigen Behörde überschritten werden. Bei einer neuen Aufzugsanlage ist innerhalb der ersten sechs Monate nach der Inbetriebnahme eine sicherheitstechnische Bewertung der Aufzugsanlage zur Bestimmung der Prüffristen durch den Betreiber vorzunehmen. Die ermittelten Prüffristen sind anschließend durch eine ZÜS bestätigen zu lassen.

Personen- und Lastenaufzug (mit Personenbeförderung):
2 Jahre
Treppenlift und Treppenschrägaufzug, Plattformlift (Behindertenaufzug)

  • Absturzhöhe größer 3 m:
    4 Jahre
  • Absturzhöhe kleiner 3 m:
    wird vom Betreiber festgelegt
    Empfehlung:
    nicht länger als 4 Jahre

Zwischenprüfung

Zwischen den wiederkehrenden Prüfungen für
Personen- und Lastenaufzug und bei Absturzhöhe größer 3 m

Tipps

Personenaufzug

PersonenaufzugBehindertenaufzug, Senkrechtlift gemäß DIN 18040, DIN EN 81-70

Homelift

Homeliftkostengünstige Lifte bis 450 kg für private Nutzung und Umbauten

Hebelift

HebeliftHebeplattform, Hublift, Hebelift, Plattformlift

Treppenplattformlift

TreppenplattformliftTreppenlift, Plattformlift, Treppenplattformlift, Rollstuhl-Schrägaufzug

Treppensitzlifte

TreppensitzlifteTreppenlift, Sitzlift, Deckenlift gerade und für Kurven, Treppenlifte für alle Treppenneigungen.