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Schaffung von Gemeinschaftsräumen, Mehrgenerationenwohnen

Gemeinsam barrierefrei Wohnen im Alter - Fördermöglichkeiten für den Barriereabbau in Pflege-WGs

Betreute Wohngemeinschaften werden zunehmend von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen nachgefragt, da sie eine Menge Vorteile bieten - auch finanzielle. Barrierereduzierende Umbaumaßnahmen können mit Mitteln aus der Pflegeversicherung finanziert werden. Reicht dieser Zuschuss nicht aus, ist die Finanzierung mit dem KfW-Förderkredit 159 Altersgerecht Umbauen möglich.

Neue Wohnformen für Senioren und Pflegebedürftige

Neue Wohnformen und Lebensmöglichkeiten, die den Bedürfnissen der Senioren entsprechen, sind gefragt. Nicht nur die Versorgung, die sozialen Kontakte und die Bewältigung des Alltags, sondern besonders die Wohnverhältnisse, das Wohnumfeld und die Infrastruktur sind für das Wohlfühlen im Alter entscheidend: Unabhängigkeit, Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit sollen erhalten bleiben. Vereinsamung, Ausgrenzung und Depressionen führen zu frühzeitigem Abbau von körperlichen und geistigen Fähigkeiten.

Gemeinschaftliche Wohnformen können hier Anforderungen und Wünsche an den Lebensabend erfüllen. Unterschiedliche angebotene Konzepte reichen von Wohngemeinschaften, Betreutem Wohnen bis hin zu Wohngemeinschaften und Hausgemeinschaften für Pflegebedürftige und Pflegeeinrichtungen. Sie unterscheiden sich jeweils in der Art der Versorgung und des Zusammenlebens.

Förderung von ambulant betreuten Wohngemeinschaften

Ambulant betreute Wohngemeinschaften werden zunehmend von pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen nachgefragt. Der Vorteil von solchen Pflege-WGs liegt in der Möglichkeit, weitgehend selbstbestimmt zusammen zu leben, und Pflegeleistungen und Versorgungsleistungen flexibel und effizient zu organisieren.

Seit dem Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) erhalten Menschen mit Pflegebedarf in Wohngemeinschaften mehr Leistungen. So können WG-Gründer für die Neugründung von ambulant betreuten Wohngemeinschaften bis zu 16.000 Euro für Wohnraumanpassungsmaßnahmen beantragen.

Weiterhin erhalten Menschen mit Pflegebedarf pauschal 200 Euro pro Monat, wenn sie mindestens zu dritt in einer Wohngemeinschaft leben und eine Pflegekraft beauftragen, die organisatorische, verwaltende oder pflegerische Tätigkeiten verrichtet. Diese zusätzlichen Leistungen durch das PNG sollen zu einem Aufschwung an Neugründungen von ambulant betreuten Wohngemeinschaften führen.

Umbaumaßnahmen in Wohnungen, in denen mehrere Pflegebedürftige wohnen

Leben mehrere Pflegebedürftige in einer gemeinsamen Wohnung, dürfen die Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des gemeinsamen Wohnumfeldes bisher einen Betrag in Höhe von 4.000 Euro je Pflegebedürftigem nicht übersteigen. Der Gesamtbetrag je Maßnahme nach Satz 3 ist auf 16.000 Euro begrenzt und wird bei mehr als vier Anspruchsberechtigten anteilig auf die Versicherungsträger der Anspruchsberechtigten aufgeteilt.

Sollte dieser Zuschuss der Pflegeversicherung nicht ausreichen, ist die Finanzierung von Umbaumaßnahmen mit dem Förderkredit KfW Altersgerecht Umbauen - Programmnummer 159 möglich.

Förderkredit KfW Altersgerecht Umbauen - Programmnummer 159

Antragsberechtigt sind alle Träger von Investitionsmaßnahmen selbst genutzter oder vermieteter Wohngebäude, Ersterwerber von neu barrierereduzierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen. Träger von Investitionsmaßnahmen sind z. B. Privatpersonen (auch Mieter), Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Bauträger, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Investoren.

Umgestaltung von bestehenden Flächen zu Gemeinschaftsräumen oder Schaffung von Gemeinschaftsräumen

Die Einzelmaßnahmen müssen den technischen Mindestanforderungen entsprechen.

Alle Kosten, die für die fachgerechte Ausführung dieser Maßnahmen erforderlich sind, können gefördert werden.

Dazu gehören Kosten für

  • die Fachberatung durch Experten oder Sachverständige für Ihren Umbau,
  • die Durchführung der geplanten Maßnahmen durch Fachunternehmen,
  • die notwendigen vorbereitenden Arbeiten,
  • nachbereitende Maßnahmen und Wiederherstellungsarbeiten.

Auch der barrierearme Umbau von beheizten Nicht-Wohngebäuden (zum Beispiel Gewerbeflächen) zu Wohnraum ist förderbar.

Gemeinschaftsräume dienen der Begegnung der Bewohner und deren Besuchern.

Sie müssen

  • die Anforderungen für den Eingangsbereich und Wohnungszugang (siehe Förderbereich 2) erfüllen.
  • über mindestens einen Sanitärraum mit barrierearmem WC und Waschtisch (siehe Förderbereich 5) verfügen.
  • entlang der Küchenzeile eine Bewegungstiefe von mindestens 1,50 m erreichen.

Förderbausteine, Hersteller, Produkte, Infomaterial

Informationsmaterial anfordern

Lassen Sie sich Informationsmaterial und Preisangaben unverbindlich von den Partnern von nullbarriere.de zusenden oder Angebote erstellen. Markieren Sie dafür die von Ihnen gewünschten Produkte und füllen Sie das Kontaktformular aus. Wollen Sie Informationen zu konkreten Produkten, klicken Sie auf das jeweilige Vorschaubild um die Präsentationsseite zu besuchen. Stellen Sie dort Ihre Anfrage.

Förderbereiche 1 bis 7

1 Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen

  • Wege zu Gebäuden sowie regelmäßig genutzten Einrichtungen wie Stellplätze, Garagen, Spielplätze und Entsorgungseinrichtungen
  • Wohnumfeldmaßnahmen, z. B. Sitz- und Spielplätze bei Gebäuden ab 3 Wohneinheiten
  • Schaffung von altersgerechten Kfz-Stellplätzen
  • Schaffung von Abstellplätzen für Rollatoren/Rollstühlen sowie deren Überdachungen
Außenanlage, Beläge, Treppen, Rampen Elektrische Freiflächenheizung für Außenanlagen, Verkehrsanlagen Außenanlage, Beläge, Treppen, Rampen

2 Eingangsbereich und Wohnungszugang

Haustüren und Wohnungseingangstüren müssen

  • eine Durchgangsbreite von mindestens 0,90 m erreichen.
  • in einer Höhe zwischen 0,85 m und 1,05 m Bedienelemente (z. B. Türdrücker, Stoß- und Zuziehgriffe, Schließzylinder) aufweisen.
  • müssen mit geringem Kraftaufwand zu bedienen sein.
  • auf der Innenseite eine ausreichende Bewegungsfläche aufweisen. Ist dies baustrukturell nicht möglich, können nach außen aufschlagende Türen verwendet werden, sofern auf der Außenseite eine Bewegungsfläche von mindestens 1,50 x 1,50 m oder 1,40 m x 1,70 m vorhanden ist
  • stufen- und schwellenlos sein. Ist dies baustrukturell nicht möglich, dürfen Schwellen maximal 20 mm hoch sein
  • bei Austausch einen U-Wert von maximal 1,3 W/(m²·K) aufweisen, sofern es sich um Außentüren als Teil der thermischen Hülle des Gebäudes handelt

Flure außerhalb von Wohnungen müssen

  • mindestens 1,20 m breit sein.
  • Neue Außenlaubengänge müssen mindestens 1,50 m breit sein.
Leichtes Türöffnen per Hand oder elektrischer Türöffner in der Tür integriert Unsichtbarer, automatischer Türantrieb Leichte Drehtürantriebe,  Freilauftürschließer für Hauseingangstür Automatische Türen Türgriffe und Türbeschläge

3 Vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden

  • Nachrüstung oder Verbesserung von Aufzugsanlagen als Anbauten oder Einbauten
  • Treppenlifte oder andere ergänzende mechanische Fördersysteme
  • Barrierereduzierende Umgestaltung von Treppenanlagen
  • Rampen zur Überwindung von Barrieren

Aufzugsanlagen

Thoma Lifter - Aufzüge für mehr Bewegungsfreiheit im eigenen Haus Plattform-Senkrechtaufzüge bis 15 m Aufzug - Behindertenlift Behindertenaufzug, Senkrechtlift Senkrechtaufzug Senkrechtlifte mit Schacht bis 18m Förderhöhe Flexibler Senkrechtlift für innen und außen

Hebebühnen

Hebebühnen bis 1,00m Förderhöhe

Hebelifte bis 1 Meter Hubhöhe Rollstuhl-Hebebühne bis 3 Meter Hubhöhe Hebebühne mit Förderhöhe bis 3 m Hebeplattformlift,  Hubbühne, Hebebühne

Hebebühnen bis 3,00m Förderhöhe

Hublifte bis 3m Hubhöhe mit unterschiedlichen Plattformgrößen Hebebühnen von 0,75m bis 3,00m Hebeplattformlift,  Hubbühne, Hebebühne Kompakter Rollstuhl-Hebelift für innen und außen bis 3m Hubhöhe

Treppenplattformlifte

Plattformlifte Treppenplattformlift Plattformlift, Rollstuhllift, Treppenschrägaufzug Plattformtreppenlifte für innen und außen Treppenplattformlift für gerade und kurvenläufige Treppen

Treppensitzlifte

Treppenlifte, innen und aussen Treppensitzlifte Treppenlift, Treppensitzlift Platzsparender Treppensitzlift für den Innenbereich

Treppenanlagen

Haltegriffe in der Wohnung Handlauf und Geländer für Treppen, Rampen, Gehweg und Brüstungen Antirutsch-Beschichtungen

Rampen

Profilrampen und Podeste, Teleskoprampen, Auffahrrampen Rollstuhl-Rampen und Auffahrhilfen aus Aluminium Modulare Rollstuhlrampen Rampen Systeme für innen und außen

4 Anpassung der Raumgeometrie

  • Änderung des Raumzuschnitts von Wohn- und Schlafräumen, Fluren oder Küchen
  • Verbreiterung der Türdurchgänge mit Einbau neuer Türen
  • Schwellenabbau
  • Erschließung oder Schaffung von Freisitzen (Terrassen, Loggien oder Balkonen)

Küchen müssen

  • entlang der Küchenzeile eine Bewegungstiefe von mindestens 1,50m erreichen.

Küchen

Barrierefreie Möbelsysteme Liftsysteme für Küchen

Freisitze

Schwellenloser Zugang in der Kita Balkon und Terrasse: Drainageschichten

5 Maßnahmen an Sanitärräumen

Anpassung der Raumgeometrie: Sanitärräume müssen

  • mindestens 1,80 m x 2,20 m groß sein. Ist dies baustrukturell nicht möglich, müssen zumindest folgende Bewegungsflächen eingehalten werden:
    • Vor den einzelnen Sanitärobjekten (Waschtische, WCs, Urinale, Bidets, Badewannen und Duschen) muss jeweils bezogen auf das Sanitärobjekt mittig eine Bewegungsfläche von mindestens 0,90 m Breite und 1,20 m Tiefe vorhanden sein, wobei sich die Bewegungsflächen überlagern dürfen.
    • Der Abstand zwischen den Sanitärobjekten oder zur seitlichen Wand muss mindestens 0,25 m betragen.
  • Vorkehrungen zur späteren Nachrüstung mit Sicherheitssystemen vorsehen.

Duschplätze müssen

  • bodengleich ausgeführt werden. Ist dies baustrukturell nicht möglich, darf das Niveau zum angrenzenden Bodenbereich um nicht mehr als 20 mm abgesenkt sein. Übergänge sollten vorzugsweise als geneigte Fläche ausgebildet sein.
  • mit rutschfesten oder rutschhemmenden Bodenbelägen versehen sein.

Waschbecken müssen

  • mindestens 0,48 m tief und in der Höhe entsprechend dem Bedarf der Nutzer montiert sein.
  • Kniefreiraum zur Nutzung im Sitzen freihalten.

WCs müssen

  • in ihrer Sitzhöhe entsprechend dem Bedarf der Nutzer angebracht oder in der Höhe flexibel montierbar sein.

Badewannen müssen

  • eine Einstiegshöhe von maximal 0,50 m aufweisen. Alternativ können Badewannensysteme mit seitlichem Türeinstieg verwendet werden oder Badewannen sind so einzubauen, dass sie mit mobilen Liftsystemen unterfahrbar sind.

bodengleiche Duschen

Barrierefreie, bodengleiche Dusche Duschrinne für schwellenfreie, bodengleiche Duschen Bodengleiche Dusche mit wegklappbaren Glastüren Duschrinne mit geringer Aufbauhöhe für bodengleiche Duschen

Badewannen

Barrierefreie Badewanne mit Tür und Hebesitz Pflegebadewannen Hubbadewanne für das Pflegebad Badewannentüren, Badewanneneinstieg und Umbau der Badewanne als Dusche

höhenverstellbare WCs

BIS Vario - höhenverstellbare Waschtische und WCs Waschtische, WC-Lifter, Stützklappgriffe, Duschsitze WC verstellbar, horizontal, vertikal Closomat Dusch-WC und WC-Lifter mit Stützgriffen WC-Lifter mit Stützgriffen, höhenverstellbar

Dusch-WCs

Closomat Dusch-WC und WC-Lifter mit Stützgriffen Montafon Dusch-WC

Waschtische/Waschtischlifter

Höhenverstellbare Waschtische WC verstellbar, horizontal, vertikal Höhenverstellbare Waschtische barrierefreie, unterfahrbare Waschtische

Stützgriffe und Haltesysteme

Griffe, barrierefreie Griffsysteme Waschtische, WC-Lifter, Stützklappgriffe, Duschsitze Mobile Haltegriffe

Antirutsch-Beschichtungen für Badewannen und Fliesen

Antirutsch-Beschichtungen

6 Bedienelemente, Stütz- und Haltesysteme, Orientierung, Kommunikation

  • Modernisierung von Bedienelementen
  • Stütz- und Haltesysteme einschließlich Maßnahmen zur späteren Nachrüstung
  • Altersgerechte Assistenzsysteme ("AAL-Systeme")
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Orientierung und Kommunikation wie z. B. Beleuchtung, Gegensprechanlagen, Briefkastenanlagen, taktile Markierungen, ergänzende Beschriftungen mit Braille- oder Reliefschrift
  • Sicherheits- und Notrufsysteme
  • Nachrüstung von automatischen Tür-, Tor- oder Fensterantrieben

Umfeldsteuerung und AAL-Systeme

Umfeldsteuerung, Steuerungssysteme AAL-System, intelligentes Hausnotrufsystem Barrierefreie Umfeldsteuerung

7 Gemeinschaftsräume, Mehrgenerationenwohnen

Bodenbeläge, Beleuchtung, Hebelifte für betreutes Wohnen

Kunststoff - Designbodenbelag Licht im Gemeinschaftsraum, Aufenthaltsraum Mobile Hebehilfen und Transferhilfen Patientenlifter, Deckenlifter, Wandlifter mit Hebebügel

Über das Kontaktformular erhalten Sie unverbindliche Informationen und Angebote von den Partnern von nullbarriere.de. Mit dem Angebot wenden Sie sich an Ihre Hausbank zwecks Informationen zu den Konditionen und zur Beantragung des Kredites. Der Kredit kann mit einem Zuschuss der Pflegekasse (falls Pflegestufe vorhanden) kombiniert werden.

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zum Angebot

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Ihre Angaben werden an Anbieter entsprechender Produkte weitergeleitet, welche Ihnen dann das gewünschte Informationsmaterial zukommen lassen. Gegebenenfalls werden die Anbieter vorab telefonisch Kontakt aufnehmen.

 

Datenschutz-Zusicherung: Die eingetragenen Angaben, insbesondere die E-Mail-Adresse, werden nur zum Zweck der Beantwortung Ihrer Anfrage verwendet.

Anfrage zur Baufinanzierung

Bitte füllen Sie diese Anfrage nur aus, wenn Sie innerhalb der nächsten 6 Monaten eine wirkliche Bauabsicht haben.

Zusatzinfo

Mit dem neuen Pflege-stärkungsgesetz 1 ab Januar 2015 werden die Zuschüsse für wohnumfeld-verbessernde Maßnahmen von bisher max. 10.228 Euro auf zukünftig bis zu 16.000 Euro erhöht, wenn mehrere Anspruchs-berechtigte zusammen wohnen.

Förderkredit KfW Altersgerecht Umbauen - Programmnummer 159

Kreditbetrag

Es können bis zu 100%, max. 50.000 Euro pro Wohneinheit, der förderfähigen Investitionskosten einschließlich Nebenkosten (z. B. Planungs- und Beratungsleistungen) finanziert werden.

Bemessungsgrundlage ist die Anzahl der Wohneinheiten nach Sanierung. Beim Ersterwerb von neu barrierereduzierten Wohngebäuden/ Wohnungseigentum ist die Bemessungsgrundlage die Summe der barrierereduzierenden Investitionen bezogen auf die Anzahl der zu erwerbenden Wohneinheiten gemäß Kaufvertrag.

Was wird gefördert?

Mit dem Programm wird die bedarfsgerechte Verminderung von Barrieren in bestehenden Wohngebäuden unabhängig vom Alter und jeglicher Einschränkung der Nutzer gefördert.

Im Gebäudebestand ist völlige Barrierefreiheit aufgrund der baulichen Gegebenheiten in der Regel weder vollständig umsetzbar noch für die Mehrzahl der Nutzer erforderlich. Das Programm basiert daher auf frei kombinierbaren, in sich flexiblen und für Bestandsanpassungen definierten Förderbausteinen.

Alle barrierereduzierende Maßnahmen in bestehenden Wohngebäuden müssen technischen Mindestanforderungen entsprechen und sind durch Fachunternehmen des Bauhandwerks auszuführen.

Grundsätzlich werden dabei alle Kosten gefördert, die für die fachgerechte Ausführung der förderfähigen Maßnahmen erforderlich sind. Zusätzlich gefördert werden Beratungsleistungen zur Barrierereduzierung, die notwendigen vorbereitenden Arbeiten sowie nachbereitende Maßnahmen und Wiederherstellungsarbeiten.

Die Bestimmungen der jeweiligen Maßnahme sind vollständig umzusetzen.

Kreditantrag, Formulare, Merkblätter

Mehr Informationen zu den Förderbereichen 1 bis 7

Zuschuss bis zu 5.000 Euro

Seit dem 01.10.2014 bietet die KfW-Bank einen Investitionszuschuss (455) für private Eigentümer an, die Wohnraum barrierereduziert umbauen oder umgebauten Wohnraum kaufen. Wird nach dem Standard Altersgerechtes Haus umgebaut, können 10% der förderfähigen Investitionskosten - max. 5.000 Euro pro Wohneinheit - bezuschusst werden. Bei einzelnen Umbaumaßnahmen sind es 8% der förderfähigen Investitionskosten, also max. 4.000 Euro pro Wohneinheit. Dieser Zuschuss ist kombinierbar mit Zuschüssen der sozialen Pflegeversicherung und anderen Fördermitteln der KfW oder kann als Alternative zum Kredit Altersgerecht Umbauen (159) beantragt werden.

 

Tipps

Vorsprung durch Wissen!

Vorsprung durch Wissen!Fortbildung Fachmann/ Fachfrau "Altersgerecht Umbauen" nach KfW-Programm 159 in Berlin

Hersteller/ Produkte

Hersteller/ ProdukteHier finden Sie Firmen, die im Zusammenhang der baulichen Anforderungen der DIN 18040 und weiteren relevanten Richtlinien, ihre Leistungen anbieten.
Ebenso Hilfsmittel, die zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen oder auch zur Verbesserung Ihres Lebensumfeldes beitragen.

Fenster/ Türen

Fenster/ TürenFenster, Türen, barrierefreie Balkontür, Jalousien, Oberlichtöffner

Personenaufzug

PersonenaufzugBehindertenaufzug, Senkrechtlift gemäß DIN 18040, DIN EN 81-70

Treppen, Rampen

Treppen, RampenTreppen im öffentlichen Bereich sind durch Rampen oder Aufzugsanlagen zu ergänzen.

Küchen

Küchenbarrierefreie Küchen, Schulküchen, Therapieküchen, für große und kleine Leute, Seniorenwohnungen

Bad und WC

Bad und WCBadeinrichtungen, höhenverstellbares WC, barrierefreie Duschabtrennungen, mobile Haltegriffe, Spiegel, Inhandspender, Generationenbad, Duschsitz, Sauna, Wellness

Badewannen

BadewannenBadewannen für zu Hause, für Pflegeeinrichtungen, Krankenhaus

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