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E DIN 18040-3 - öffentlicher Verkehrsraum

 
E DIN 18040-3 - öffentlicher Verkehrsraum

E DIN 18040-3:2013-05 Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen - Teil 3: Öffentlicher Verkehrs- und Freiraum

Erscheinungsdatum: 2013-05-27

Blinder mit Taststock und Rollifahrer an Querungsstelle Die Norm beinhaltet Grundregeln wie Maße für benötigte Verkehrsräume mobilitätsbehinderter Menschen, Grundanforderungen zur Information und Orientierung, wie das Zwei-Sinne-Prinzip, Anforderungen an Oberflächen, Mobiliar im Außenraum oder Wegeketten.

In einem Anwendungsteil folgen Regelungen zu Fußgängerverkehrsanlagen, Anlagen des ruhenden Verkehrs, des öffentlichen Verkehrs, Spielplätze, Freizeitflächen und Freiflächen, Grünanlagen sowie Anlagen zur Überwindung von Höhenunterschieden wie Treppen oder Rampen.

Für den öffentlichen Raum liegen mit diesem Normentwurf nun alle relevanten Regelwerke zur Barrierefreiheit in aktualisierter Fassung vor.

Anfang des Jahres 2010 wurde mit der Neuformulierung begonnen. Die Norm ersetzt insbesondere die DIN 18024 Barrierefreies Bauen. Teil 1: Straßen, Plätze, Wege, Öffentliche Verkehrs- und Grünanlagen sowie Spielplätze - Planungsgrundlagen, von 1998.

Die Neubearbeitung stützt sich v.a. auf die E DIN 18030 Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen, die als Entwurf 2006 veröffentlicht wurde. Dieser Versuch, alle die Barrierefreiheit betreffenden Bau-Normen zu einer zusammenzufassen, war an den zahlreichen Einsprüchen gescheitert. Der Entwurf wurde vom DIN wieder zurückgezogen.

Die den Hochbau betreffenden Teile wurden inzwischen als DIN 18040 Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen - Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude und Teil 2 Wohnungen neu formuliert und veröffentlicht.

E DIN 18040-3:2013-05 Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen: Öffentlicher Verkehrs- und Freiraum

Mit der Veröffentlichung des Entwurfs der DIN 18040 Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen - Teil 3: Öffentlicher Verkehrs- und Freiraum liegen nun alle für den Verkehrsraum relevanten Regelwerke zur Barrierefreiheit in aktualisierter Fassung vor.

DIN 18040-3 Inhalt

Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen - Teil 3: Öffentlicher Verkehrs- und Freiraum.

DIN 32984 Bodenindikatoren im öffentlichen Raum

barrierefreie Verkehrsanlagen - Querungsstellen

Hinweise für barrierefreie Verkehrsanlagen unter Berücksichtigung von Straßenräumen mit besonderem Überquerungsbedarf

DIN 32984 Bodenindikatoren

Die Novellierung der DIN 32984 im Oktober 2011 wird öffentliche Räume verändern!
Die DIN 32984 vom Oktober 2011 muss ab sofort übernommen werden, damit blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen in naher Zukunft deutschlandweit die gleichen Sicherheitshinweise bekommen.

Bordabsenkung

Positionspapier zur Diskussion der DIN 18040-3

Struktur der Bodenindikatoren

In Tabelle 2 zur Form der Noppenplatten der DIN 32984 ist ein Fehler enthalten. Hier finden Sie die Korrektur.

DIN 32984 Bodenindikatoren im öffentlichen Raum

DIN 32984 - Bodenindikatoren im öffentlichen Raum

Öffentlicher Freiraum Berlin

Auszug aus dem Handbuch Design for all - Öffentlicher Freiraum Berlin

Getrennte Querungsstellen nach DIN 32984

Straßensituationen mit Querungsstellen, Kriterien für eine gut funktionierende getrennte Querungsstelle

Bordsteine für Querungsstellen

Sonderbordsteine und Orientierungsplatten für den Bau von Doppelquerungsstellen und Querungsinseln

Tipps

Vorsprung durch Wissen!

Vorsprung durch Wissen!Fortbildung Barrierefreie öffentliche Infrastruktur DIN 18040-1 und 18040-3 in Berlin

Taktile Bodenleitsysteme

Taktile BodenleitsystemeBodenleitsysteme bestehend aus Rippen und Noppen aus Kunststoff oder Edelstahl für den Einsatz im Innenbereich und Außenbereich.

Nachleuchtendes Leitsystem

Nachleuchtendes LeitsystemFliesen, taktile Noppen und Indikatoren, die in der Dunkelheit leuchten und sich besonders eignen als Leitsystem, Fluchtwegmarkierung und Treppenmarkierung.

Blindenleitsystem

BlindenleitsystemEdelstahl-Blindenleitsystem für öffentlich zugängliche Gebäude.

Orientierungshilfen

OrientierungshilfenIntegrative Leit- und Informations- systeme für die barrierefreie, taktile Ausgestaltung.

Taktiles Blindenleitsystem

Taktiles BlindenleitsystemBlindenleitsystem aus Kunststoff für den dauerhaften oder temporären Gebrauch im Innenbereich und außen.

Öffentlicher Freiraum

Der öffentliche Freiraum ist für jedermann uneingeschränkt zugänglich und umfasst in der Regel Straßen, Plätze, Parkanlagen, Friedhöfe, und Wälder. Diese Freiräume stehen zumeist unter öffentlicher Verwaltung. Der kommune Freiraum ist ebenfalls für jedermann zugänglich, insofern also auch öffentlich, wird aber durch konkrete Nutzergruppen und Anlieger geprägt und beaufsichtigt. Er fällt also nicht allein oder primär in die administrative Zuständigkeit. Ein typisches Beispiel ist die Dorf- oder städtische Straße als Freiraum, die grundsätzlich für alle nutzbar ist, deren Nutzbarkeit aber von den Anwohnern und den Menschen, die dort gewöhnlich unterwegs sind mitbestimmt wird. Wesentliches Element des kommunen Freiraumes ist die soziale Kontrolle. (Quelle: Jane Jacobs 1963)

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