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Altersgerecht Umbauen Kredit KfW 159

Förderung des Barriereabbaus im Wohnungsbestand
Erschließungssysteme, Maßnahmen in Wohnungen, Sanitärräume, Bedienelemente und Gemeinschaftsräume

Bis zu 50.000 Euro Darlehen zu günstigen Konditionen

Förderung des Barriereabbaus im Wohnungsbestand

Altersgerecht Umbauen - Programmnummer 159

Für intelligente AAL-Systeme gelten im KfW-Förderprogramm 159 "Altersgerecht Umbauen" ab dem 01.03.2013 konkrete Förderbedingungen, z.B. für Türkommunikation, Heizung- und Klimatechnik, Sicherheit und Gefahrenabwehr sowie Notruf- und Unterstützungssysteme.

gültig ab April 2012
Mit dem Förderprogramm können bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten einschließlich Nebenkosten (z. B. Planungs- und Beratungsleistungen) finanziert werden.

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Kreditbetrag

Es können bis zu 100 %, max. 50.000 Euro pro Wohneinheit, der förderfähigen Investitionskosten einschließlich Nebenkosten (z. B. Planungs- und Beratungsleistungen) finanziert werden.

Bemessungsgrundlage ist die Anzahl der Wohneinheiten nach Sanierung. Beim Ersterwerb von neu barrierereduzierten Wohngebäuden/Wohnungseigentum ist die Bemessungsgrundlage die Summe der barrierereduzierenden Investitionen bezogen auf die Anzahl der zu erwerbenden Wohneinheiten gemäß Kaufvertrag.

Was wird gefördert?

Mit dem Programm wird die bedarfsgerechte Verminderung von Barrieren in bestehenden Wohngebäuden unabhängig vom Alter und jeglicher Einschränkung der Nutzer gefördert.

Im Gebäudebestand ist völlige Barrierefreiheit aufgrund der baulichen Gegebenheiten in der Regel weder vollständig umsetzbar noch für die Mehrzahl der Nutzer erforderlich. Das Programm basiert daher auf frei kombinierbaren, in sich flexiblen und für Bestandsanpassungen definierten Förderbausteinen.

Alle barrierereduzierende Maßnahmen in bestehenden Wohngebäuden müssen technischen Mindestanforderungen entsprechen und sind durch Fachunternehmen des Bauhandwerks auszuführen.
Grundsätzlich werden dabei alle Kosten gefördert, die für die fachgerechte Ausführung der förderfähigen Maßnahmen erforderlich sind. Zusätzlich gefördert werden Beratungsleistungen zur Barrierereduzierung, die notwendigen vorbereitenden Arbeiten sowie nachbereitende Maßnahmen und Wiederherstellungsarbeiten.

  • Maßnahmen in den Förderbereichen 1 bis 7 näher beschrieben sind,
  • Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit entsprechend DIN 18040-2
  • Maßnahmen mit denen der Standard Altersgerechte Wohnung/Altersgerechtes Haus erreicht wird.

Die Bestimmungen der jeweiligen Maßnahme sind vollständig umzusetzen.

Förderbereich 1 bis 7

1 Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen
  • Wege zu Gebäuden sowie regelmäßig genutzten Einrichtungen wie Stellplätze, Garagen, Sitz- und Spielplätze und Entsorgungseinrichtungen
  • Umbau und Schaffung von altersgerechten Kfz-Stellplätzen sowie deren Überdachungen
  • Umbau und Schaffung von Abstellplätzen für Kinderwagen, Rollatoren/Rollstühlen, Fahrradständer sowie deren Überdachungen
  • sonstige Wohnumfeldmaßnahmen in bestehenden Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten
Wege zu Gebäuden sowie regelmäßig genutzten Einrichtungen müssen
  • mindestens 1,50 m breit sein. Ist dies baustrukturell nicht möglich, ist ein Mindestmaß von 1,20 m einzuhalten.
  • schwellen- und stufenlos sein. Ist dies baustrukturell nicht möglich, müssen Niveauunterschiede mittels technischer Fördersysteme oder Rampen überwunden werden können.
  • eben, rutschhemmend und mit festen Belägen ausgeführt werden.
Stellplätze müssen
  • in der Nähe des Gebäudezugangs geschaffen werden
  • schwellenlos zu Gehwegen gestaltet sein
  • eine feste und ebene Bodenoberfläche aufweisen
  • Kfz - Stellplätze müssen mindestens 3,50 m breit und 5,00 m tief sein.
Betonstein, Naturstein, Pflaster, Ökobeläge, Platten für Parkplätze und private Außenanlagen

Betonstein, Naturstein, Pflaster, Ökobeläge, Platten für Parkplätze und private Außenanlagen

für private Außenanlagen, Wege, Plätze - flexibler Einsatz in allen Betonsteinen, Kunststeinen oder Natursteinen

für private Außenanlagen, Wege, Plätze - flexibler Einsatz in allen Betonsteinen, Kunststeinen oder Natursteinen

Combiborde und Busborde

Combiborde und Busborde

barrierefreie Spielräume und Spielplätze für den mehrgeschossigen Wohnungsbau und Wohnanlagen

barrierefreie Spielräume und Spielplätze für den mehrgeschossigen Wohnungsbau und Wohnanlagen

barrierefreie Sitzbänke, unterfahrbare Tische, Hochbeete und Spielgeräte für das Wohnumfeld und den Garten

barrierefreie Sitzbänke, unterfahrbare Tische, Hochbeete und Spielgeräte für das Wohnumfeld und den Garten

Spielgeräte aus Holz

Spielgeräte aus Holz

2 Eingangsbereich und Wohnungszugang
  • Abbau von Barrieren und Schaffung von Bewegungsflächen
  • Maßnahmen zum Wetterschutz und zum Schutz vor Wohnungseinbruch
Haus- und Wohnungseingangstüren müssen
  • eine Durchgangsbreite von mindestens 0,90 m erreichen.
  • in einer Höhe zwischen 0,85 m und 1,05 m Bedienelemente (z. B. Türdrücker, Stoß- und Zuziehgriffe, Schließzylinder) aufweisen.
  • mit geringem Kraftaufwand zu bedienen sein.
  • auf der Innenseite eine ausreichende Bewegungsfläche aufweisen. Ist dies baustrukturell nicht möglich, können nach außen aufschlagende Türen verwendet werden, sofern auf der Außenseite eine Bewegungsfläche von mindestens 1,50 x 1,50 m oder 1,40 m x 1,70 m vorhanden ist.
  • stufen- und schwellenlos sein. Ist dies baustrukturell nicht möglich, dürfen Schwellen maximal 20 mm hoch sein.
  • bei Austausch einen U-Wert von maximal 1,3 W/(m². K) aufweisen, sofern es sich um Außentüren als Teil der thermischen Hülle des Gebäudes handelt.
Flure außerhalb von Wohnungen müssen
  • mindestens 1,20 m breit sein.
Neue Außenlaubengänge müssen
  • mindestens 1,50 m breit sein.
automatischer Drehflügeltürantrieb speziell für Innentüren mit bis zu einer Breite von 1100 mm und einem Gewicht bis zu 80 kg

automatischer Drehflügeltürantrieb speziell für Innentüren mit bis zu einer Breite von 1100 mm und einem Gewicht bis zu 80 kg

unsichtbarer und geräuscharmer Drehflügelantrieb für die Haustür zum Öffnen und Schließen der Tür per Fernbedienung oder manuell

unsichtbarer und geräuscharmer Drehflügelantrieb für die Haustür zum Öffnen und Schließen der Tür per Fernbedienung oder manuell

leichte Drehtürantriebe und Freilauftürschließer für Innentüren und Außentüren für Wohnanlagen und Eigenheime

leichte Drehtürantriebe und Freilauftürschließer für Innentüren und Außentüren für Wohnanlagen und Eigenheime

Drehtürantriebe und Schiebetürantriebe für Außentüren und Innentüren in Wohngebäuden

Drehtürantriebe und Schiebetürantriebe für Außentüren und Innentüren in Wohngebäuden

XXL-Türdrücker, barrierefreie Türbeschläge und elektronische Zugangskontrolle EZK für Innentüren und Außentüren, Fingerscan-Türgriff für Hauseingangstüren

XXL-Türdrücker, barrierefreie Türbeschläge und elektronische Zugangskontrolle EZK für Innentüren und Außentüren, Fingerscan-Türgriff für Hauseingangstüren

barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür/Terrassentür und alle Innentüren

barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür/Terrassentür und alle Innentüren

Die rampenartige, stufenlose Verstellbarkeit um bis zu 6 cm Schräge ermöglicht barrierefreie Türschwellen.

Die rampenartige, stufenlose Verstellbarkeit um bis zu 6 cm Schräge ermöglicht barrierefreie Türschwellen.

3 Vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden
  • Nachrüstung oder Verbesserung von Aufzugsanlagen als Anbauten oder Einbauten
  • Treppenlifte oder andere ergänzende mechanische Fördersysteme
  • Barrierereduzierende Umgestaltung von Treppenanlagen
  • Rampen zur Überwindung von Barrieren
Aufzüge müssen
  • Geschosse stufenlos erschließen. Ist dies baustrukturell nicht möglich, können auch Zwischengeschosse erschlossen werden.
  • Kabineninnenmaße von mindestens 1,10 m Breite und 1,40 m Tiefe aufweisen. Ist dies baustrukturell nicht möglich, müssen die Kabinen mindestens 1,00 m breit und 1,25 m tief sein. In diesem Fall sind Aufzüge mit über Eck angeordneten Türen unzulässig.
  • bei den Aufzugskabinentüren Durchgangsbreiten von mindestens 0,90 m aufweisen. Ist dies baustrukturell nicht möglich, müssen die Durchgänge mindestens 0,80 m breit sein.
  • an allen Zugängen über einen Bewegungsraum von mindestens 1,50 m Tiefe verfügen. Ist dies baustrukturell nicht möglich, muss eine Tiefe von mindestens 1,20 m eingehalten werden.
  • mit horizontalen Bedientableaus in einer Bedienhöhe von 0,85 m bis 1,05 m über Kabinenboden ausgestattet sein. Ist dies baustrukturell nicht möglich, können vertikale Bedientableaus bis maximal 1,20 m über Kabinenboden eingebaut werden. Dies gilt auch für die Bedienelemente in den erschlossenen Etagen.
  • mit Bedientableaus mit ausreichend großen Befehlsgebern ausgestattet sein sowie über eine Notruf- und Alarmfunktion verfügen.
Treppen müssen
  • beidseitige Handläufe ohne Unterbrechung über alle Geschosse aufweisen, wobei die Enden der Handläufe nicht frei in den Raum ragen dürfen.
  • mit rutschhemmenden Treppenstufen ausgestattet sein.
Rampen müssen
  • eine nutzbare Breite von mindestens 1,00 m aufweisen.
  • eine maximale Neigung von 6 % aufweisen. Ist dies baustrukturell nicht möglich, sind Rampen mit maximal 10 % Neigung zulässig. Wir empfehlen vor Maßnahmenbeginn zu prüfen, ob der Ausnahmefall für die Nutzer der Rampen handhabbar ist.
  • ab 6,00 m Länge Zwischenpodeste aufweisen, die mindestens 1,50 m lang sind. Die Entwässerung der Podeste außenliegender Rampen muss sichergestellt sein.
  • mit beidseitigen Handläufen in 0,85 m Höhe ausgestattet sein, wobei die Enden der Handläufe nicht frei in den Raum ragen dürfen.
  • an ihren Zu- und Abfahrten jeweils Bewegungsflächen von mindestens 1,50 m x 1,50 m aufweisen.

Aufzugsanlagen

Behindertenaufzug mit selbsttragendem Schacht, Senkrechtlift mit geringem Platzbedarf

Behindertenaufzug mit selbsttragendem Schacht, Senkrechtlift mit geringem Platzbedarf

Senkrechtaufzüge und Personenaufzüge für 2-3-Etagenhäuser

Senkrechtaufzüge und Personenaufzüge für 2-3-Etagenhäuser

Hydraulischer Lift mit bis zu 13 Meter Förderhöhe und Automatikbetrieb

Hydraulischer Lift mit bis zu 13 Meter Förderhöhe und Automatikbetrieb

Platzsparender Lift mit Aluminium-Schachtgerüst, innovativem Zahnriemenantrieb und Zugangsmöglichkeiten auf allen vier Seiten.

Platzsparender Lift mit Aluminium-Schachtgerüst, innovativem Zahnriemenantrieb und Zugangsmöglichkeiten auf allen vier Seiten.

mit Schacht bis 16 m Förderhöhe und max. Tragkraft von 375 kg

mit Schacht bis 16 m Förderhöhe und max. Tragkraft von 375 kg

mit bauseitigem oder werkseitigem Schacht für innen und außen bis 15 m Förderhöhe und einer max. Tragfähigkeit von 300 kg

mit bauseitigem oder werkseitigem Schacht für innen und außen bis 15 m Förderhöhe und einer max. Tragfähigkeit von 300 kg

mit Kabine bis 20 m Förderhöhe und bis 630 kg Tragfähigkeit

mit Kabine bis 20 m Förderhöhe und bis 630 kg Tragfähigkeit

Hebebühnen

Hebeplattformlift, Hubbühne, Hebebühne 1-3 m Höhenunterschied miniliftreith-hydrostar-plattformlift

Hebeplattformlift, Hubbühne, Hebebühne 1-3 m Höhenunterschied miniliftreith-hydrostar-plattformlift

Hebeplattform bis 1 Meter Hubhöhe, Treppenausgleichspodest

Hebeplattform bis 1 Meter Hubhöhe, Treppenausgleichspodest

Höhenunterschied bis 3 m. Ohne feste Installation kann die Hebebühne auch an anderen Orten wieder eingesetzt werden.

Höhenunterschied bis 3 m. Ohne feste Installation kann die Hebebühne auch an anderen Orten wieder eingesetzt werden.

Hebebühne mit einer max. Förderhöhe von 1,8 m

Hebebühne mit einer max. Förderhöhe von 1,8 m

Hebebühne mit einer Hubhöhe ab 0,5 cm bis 3 m

Hebebühne mit einer Hubhöhe ab 0,5 cm bis 3 m

Hublifte bis 300 kg Hubgewicht mit unterschiedlichen Plattformgrößen

Hublifte bis 300 kg Hubgewicht mit unterschiedlichen Plattformgrößen

für innen und außen bis 3 m Hubhöhe und einer Hubkraft von 340 kg

für innen und außen bis 3 m Hubhöhe und einer Hubkraft von 340 kg

mit einer max. Tragkraft von 350 kg

mit einer max. Tragkraft von 350 kg

Treppenanlagen

Treppenhandlauf, Haltegriffe, Handläufe für die Nachrüstung im Bestand

Treppenhandlauf, Haltegriffe, Handläufe für die Nachrüstung im Bestand

Rinn Bi-Color Stufe mit eingebauter Stufenmarkierung

Rinn Bi-Color Stufe mit eingebauter Stufenmarkierung

für Eingangsbereiche, Balkone, Terrassen, Treppen,

für Eingangsbereiche, Balkone, Terrassen, Treppen,

Treppenlifte

Für gerade und kurvige Treppen, für innen und außen.

Für gerade und kurvige Treppen, für innen und außen.

Treppenplattformlift für gerade Treppen und für Treppen mit Kurven und Podesten

Treppenplattformlift für gerade Treppen und für Treppen mit Kurven und Podesten

für gerade und kurvenläufige Treppen, schmale Wendeltreppen

für gerade und kurvenläufige Treppen, schmale Wendeltreppen

Plattformlift für gerade und kurvige Treppen

Plattformlift für gerade und kurvige Treppen

Im Innenbereich sowie auch im Außenbereich fügt sich der Plattformlift PLG 7 und der PLK8 elegant in jede Umgebung ein.

Im Innenbereich sowie auch im Außenbereich fügt sich der Plattformlift PLG 7 und der PLK8 elegant in jede Umgebung ein.

Sitzlift für gerade und kurvige Treppen

Sitzlift für gerade und kurvige Treppen

für gerade und kurvige Treppen, für Innen und Außen. Auch preiswert mieten!

für gerade und kurvige Treppen, für Innen und Außen. Auch preiswert mieten!

platzsparender Treppensitzlift für den Innenbereich

platzsparender Treppensitzlift für den Innenbereich

ohne Umsteigen mit Rollstuhlaufhängung oder mit Teleskopsitz

ohne Umsteigen mit Rollstuhlaufhängung oder mit Teleskopsitz

Deckenlift als Sitzlift, Rollstuhllift für schmale Treppen, Wendeltreppen

Deckenlift als Sitzlift, Rollstuhllift für schmale Treppen, Wendeltreppen

für normale Treppen und Wendeltreppen

für normale Treppen und Wendeltreppen

Rampen

Rampenbeläge, Ideenkatalog Barrierefreie Außenanlagen

Rampenbeläge, Ideenkatalog Barrierefreie Außenanlagen

für Treppenstufen, Türprofile oder Türschwellen und zum Verladen eines Rollstuhls in ein Fahrzeug

für Treppenstufen, Türprofile oder Türschwellen und zum Verladen eines Rollstuhls in ein Fahrzeug

mit rutschsicherer Fahrfläche, witterungsbeständig und wartungsfrei

mit rutschsicherer Fahrfläche, witterungsbeständig und wartungsfrei

zu Hause, auf dem Weg zum Arbeitsplatz oder Einkaufen zum Einladen des Rollstuhls ins Auto

zu Hause, auf dem Weg zum Arbeitsplatz oder Einkaufen zum Einladen des Rollstuhls ins Auto

modulare Rampensysteme für innen und außen

modulare Rampensysteme für innen und außen

Handlauf für Wand und Geländer, auch beleuchtet

Handlauf für Wand und Geländer, auch beleuchtet

Handlauf und Geländer für Treppen, Rampen, Gehweg und Brüstungen

Handlauf und Geländer für Treppen, Rampen, Gehweg und Brüstungen

4 Anpassung der Raumgeometrie
  • Änderung des Raumzuschnitts von Wohn- und Schlafräumen, Fluren oder Küchen
  • Verbreiterung der Türdurchgänge mit Einbau neuer Türen
  • Schwellenabbau
  • Erschließung oder Schaffung von Freisitzen (Terrassen, Loggien oder Balkonen)

Der Einbau barrierereduzierter Fenster, Balkon- und Terrassentüren wird im Programm Energieeffizient Sanieren - Kredit (Nr. 151/152) oder Energieeffizient Sanieren -Investitionszuschuss (Nr. 430) gefördert.

Wohn- und Schlafräume müssen
  • nach Umbau so gestaltet sein, dass mindestens ein Raum 14 m² groß ist.
Küchen müssen
  • entlang der Küchenzeile eine Bewegungstiefe von mindestens 1,20 m erreichen.
Flure innerhalb von Wohnungen müssen
  • nach Umbau eine nutzbare Mindestbreite von 1,20 m haben. Ist dies baustrukturell nicht möglich, muss die nutzbare Breite mindestens 1,00 m betragen. In diesem Fall müssen Türen oder Durchgänge, die in den Längswänden angeordnet sind, folgende Anforderung erfüllen: Flurbreite + Türdurchgangsbreite größer gleich 2,00 m und Türen dürfen nicht in den Flur zu öffnen sein.
Innentüren müssen
  • auf eine Durchgangsbreite von mindestens 0,80 m erweitert werden.
  • in einer Höhe von 0,85 - 1,05 m einen Türdrücker aufweisen.
  • bei Sanitärräumen nach außen aufschlagen und von außen entriegelbar sein.
  • bei Einbau von Raumspartüren bei geöffneter Tür eine Durchgangsbreite innerhalb des Flures von mindestens 1,00 m gewährleisten.
Schwellen im Gebäude müssen
  • vollständig abgebaut werden und mit einer Türdurchgangsbreite von mindestens 0,80 m einhergehen.
Freisitze (Terrassen, Loggien, Balkone) müssen
  • von der Wohnung aus schwellenlos begehbar sein. Ist dies baustrukturell nicht möglich, dürfen Schwellen maximal 20 mm hoch sein.
  • mit einem rutschfesten Bodenbelag ausgestattet sein.
  • bei Neuerrichtung eine Mindesttiefe von 1,50 m aufweisen und mit Brüstungen ausgestattet sein, die Durchsichten ab einer Höhe von 0,60 m über Bodenniveau ermöglichen.
Küchen
behindertengerechte, rollstuhlgerechte Küche und Einrichtungen, höhenverstellbare Arbeitsflächen, absenkbare Oberschränke

behindertengerechte, rollstuhlgerechte Küche und Einrichtungen, höhenverstellbare Arbeitsflächen, absenkbare Oberschränke

Oberschranklifte, Arbeitsplattenlifte, höhenverstellbare Tische - auch zum Nachrüsten

Oberschranklifte, Arbeitsplattenlifte, höhenverstellbare Tische - auch zum Nachrüsten

Paternosterschrank für die Küche - optimale Erreichbarkeit und Stauraumnutzung

Paternosterschrank für die Küche - optimale Erreichbarkeit und Stauraumnutzung

Raumspartür

Diese Tür öffnet einseitig und dreht dabei lediglich 1/3 der gesamten Türblattbreite in den Raum auf

Diese Tür öffnet einseitig und dreht dabei lediglich 1/3 der gesamten Türblattbreite in den Raum auf

Freisitze

barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

barrierefreie Schwellen und Drainageschichten, bis zu 6 cm Schräge durch rampenartige, stufenlose Verstellbarkeit

barrierefreie Schwellen und Drainageschichten, bis zu 6 cm Schräge durch rampenartige, stufenlose Verstellbarkeit

Betonstein, Naturstein, Ökobeläge, Platten

Betonstein, Naturstein, Ökobeläge, Platten

für Fliesen-, Steinböden, Balkone, Terrassen, Treppen, Rampen

für Fliesen-, Steinböden, Balkone, Terrassen, Treppen, Rampen

5 Maßnahmen an Sanitärräumen
  • Anpassung der Raumgeometrie
  • Schaffung bodengleicher Duschplätze
  • Modernisierung von Sanitärobjekten (WCs, Waschbecken und Badewannen)
Anpassung der Raumgeometrie: Sanitärräume müssen
  • mindestens 1,80 m x 2,20 m groß sein. Ist dies baustrukturell nicht möglich, müssen zumindest folgende Bewegungsflächen eingehalten werden:
  • Vor den einzelnen Sanitärobjekten (Waschtische, WCs, Urinale, Bidets, Badewannen und Duschen) muss jeweils bezogen auf das Sanitärobjekt mittig eine Bewegungsfläche von mindestens 0,90 m Breite und 1,20 m Tiefe vorhanden sein, wobei sich die Bewegungsflächen überlagern dürfen.
  • Der Abstand zwischen den Sanitärobjekten oder zur seitlichen Wand muss mindestens 0,25 m betragen.
  • Vorkehrungen zur späteren Nachrüstung mit Sicherheitssystemen vorsehen.
Duschplätze müssen
  • bodengleich ausgeführt werden. Ist dies baustrukturell nicht möglich, darf das Niveau zum angrenzenden Bodenbereich um nicht mehr als 20 mm abgesenkt sein. Übergänge sollten vorzugsweise als geneigte Fläche ausgebildet sein.
  • mit rutschfesten oder rutschhemmenden Bodenbelägen versehen sein.
Waschbecken müssen
  • mindestens 0,48 m tief und in der Höhe entsprechend dem Bedarf der Nutzer montiert sein.
  • Kniefreiraum zur Nutzung im Sitzen freihalten.
WCs müssen
  • in ihrer Sitzhöhe entsprechend dem Bedarf der Nutzer angebracht oder in der Höhe flexibel montierbar sein.
Badewannen müssen
  • eine Einstiegshöhe von maximal 0,50 m aufweisen. Alternativ können Badewannensysteme mit seitlichem Türeinstieg verwendet werden oder Badewannen sind so einzubauen, dass sie mit mobilen Liftsystemen unterfahrbar sind.

bodengleiche Dusche

flaches Komplettsystem für bodengleiche Dusche mit einer Gesamtaufbauhöhe von nur 65 mm

flaches Komplettsystem für bodengleiche Dusche mit einer Gesamtaufbauhöhe von nur 65 mm

mit geringer Aufbauhöhe für bodengleiche Duschen

mit geringer Aufbauhöhe für bodengleiche Duschen

Duschrinne für schwellenfreie, bodengleiche Duschen

Duschrinne für schwellenfreie, bodengleiche Duschen

bodengleiche Dusche mit faltbaren Glaswänden und Eckeinstieg

bodengleiche Dusche mit faltbaren Glaswänden und Eckeinstieg

variable Duschwände und Türelemente

variable Duschwände und Türelemente

Badewanne

begehbare Duschbadewanne mit Hebesitz und Glastür

begehbare Duschbadewanne mit Hebesitz und Glastür

Badewannentüren, Badewanneneinstieg und Umbau der Badewanne als Dusche

Badewannentüren, Badewanneneinstieg und Umbau der Badewanne als Dusche

für Badewannen und Duschen

für Badewannen und Duschen

Waschbecken, WC

unterfahrbar mit Handtuchhalter und Haltegriffen

unterfahrbar mit Handtuchhalter und Haltegriffen

Waschtisch-Lifter, WC-Lifter, unterfahrbare Waschtische, Stützklappgriffe

Waschtisch-Lifter, WC-Lifter, unterfahrbare Waschtische, Stützklappgriffe

höhenverstellbare WCs und Waschtische

höhenverstellbare WCs und Waschtische

Dusch-WC mit technischer Einrichtung zum Waschen und Trocknen für bewegungseingeschränkte Menschen sowie MS- und Parkinson-Kranke, Pflegebedürftige, Senioren, Schlaganfall-Betroffene...

Dusch-WC mit technischer Einrichtung zum Waschen und Trocknen für bewegungseingeschränkte Menschen sowie MS- und Parkinson-Kranke, Pflegebedürftige, Senioren, Schlaganfall-Betroffene...

Dusch-WCs für die bequeme Intimpflege bei beeinträchtigter Beweglichkeit

Dusch-WCs für die bequeme Intimpflege bei beeinträchtigter Beweglichkeit

Toilettensitze für druckfreies Sitzen auf dem Örtchen

Toilettensitze für druckfreies Sitzen auf dem Örtchen

elektrisch stufenlos höhenverstellbar, ohne Vorwandtiefe

elektrisch stufenlos höhenverstellbar, ohne Vorwandtiefe

6 Sicherheit, Orientierung, und Kommunikation
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit, Orientierung und Kommunikation. Dies umfasst auch Altersgerechte Assistenzsysteme (Ambient Assisted Living – "AAL" und intelligente Gebäudesystemtechnik ohne Endgeräte und Unterhaltungstechnik), z. B. für die Bedienung und Steuerung von baugebundenen Antriebssystemen oder zur Sicherheit und Gefahrenabwehr sowie Ruf-, Notruf- und Unterstützungssysteme.
  • Modernisierung von Bedienelementen
  • Stütz- und Haltesysteme einschließlich Maßnahmen zur späteren Nachrüstung
Altersgerechte Assistenzsysteme ("Ambient Assisted Living" – "AAL" oder intelligente Gebäudesystemtechnik) müssen
  • interoperabel sein und somit die freie Kombinierbarkeit und Kompatibilität der Systemkomponenten ermöglichen.
  • eine datensichere, datengeschützte, systemübergreifende, jederzeit verfügbare, funktionssichere und nachrüstbare Kommunikation ermöglichen.
  • leicht bedienbar und ganzheitlich ergonomisch sein.
Bedienelemente müssen
  • großflächig bemessen, tastbar wahrzunehmen und in ihrer Funktion erkennbar sein. Daher sind ausschließlich Kipp- und Tastschalter zu verwenden. Bewegungsabhängige Schalter sind zulässig.
  • eine Montagehöhe zwischen 0,80 m - 1,10 m aufweisen.
  • zu Raumecken einen Mindestabstand von 0,25 m aufweisen. Dies gilt auch für Steckdosen, die mindestens 0,40 m über dem Fußboden liegen müssen.
Stütz- und Haltesysteme müssen
  • waagerecht und/oder senkrecht montiert werden.
  • bei neuen Vorwandkonstruktionen auch nachträglich angebracht werden können.
intelligente Gebäudesystemtechnik
mit Hauszentrale, Bewegungssensoren, Türsensoren, Fenstersensoren, Herdsensoren, Thermosensoren und Wassersensoren

mit Hauszentrale, Bewegungssensoren, Türsensoren, Fenstersensoren, Herdsensoren, Thermosensoren und Wassersensoren

Ein Knopfdruck auf den Sender löst einen Notruf in der Notrufleitstelle aus.

Ein Knopfdruck auf den Sender löst einen Notruf in der Notrufleitstelle aus.

Steuern und regeln Sie sämtliche elektrische Verbraucher in Ihrer Wohnung

Steuern und regeln Sie sämtliche elektrische Verbraucher in Ihrer Wohnung

Der ortsunabhängige mobile Notruf sendet Ihre Standortdaten zum Handy Ihres Helfers.

Der ortsunabhängige mobile Notruf sendet Ihre Standortdaten zum Handy Ihres Helfers.

Per Knopfdruck wird Notrufservice angerufen und das Gerät lässt sich orten.

Per Knopfdruck wird Notrufservice angerufen und das Gerät lässt sich orten.

Umfeldsteuerung durch Sprachbefehle zur Bedienung von Beleuchtung, Jalousien, Türen, Fenster, Heizung, Telefon, oder Türsprechanlagen, Rufverstärker Telefon, TV, Video, HiFi-Anlagen

Umfeldsteuerung durch Sprachbefehle zur Bedienung von Beleuchtung, Jalousien, Türen, Fenster, Heizung, Telefon, oder Türsprechanlagen, Rufverstärker Telefon, TV, Video, HiFi-Anlagen

Stütz- und Haltesysteme für Flure und Wände
Dusch- und Wannen-Bereich, Waschtisch-Bereich und Bad-Accessoires, WC-Bereich

Dusch- und Wannen-Bereich, Waschtisch-Bereich und Bad-Accessoires, WC-Bereich

Höhenverstellbarer Stützgriff, Klappgriff, Handlauf für den Badbereich

Höhenverstellbarer Stützgriff, Klappgriff, Handlauf für den Badbereich

Treppenhandlauf, Haltegriffe, Wandhandläufe

Treppenhandlauf, Haltegriffe, Wandhandläufe

7 Gemeinschaftsräume, Mehrgenerationenwohnen
  • Umgestaltung von Bestandsflächen zu Gemeinschaftsräumen ab drei Wohneinheiten
Gemeinschaftsräume dienen der Begegnung der Bewohner und deren Besuchern. Sie müssen
  • die Anforderungen für den Eingangsbereich und Wohnungszugang (siehe Förderbereich 2) erfüllen.
  • über mindestens einen Sanitärraum mit barrierearmem WC und Waschtisch (siehe Förderbereich 5) verfügen.
  • entlang der Küchenzeile eine Bewegungstiefe von mindestens 1,50 m erreichen.
Gemeinschaftsraum, Aufenthaltsraum, Flur, Bad

Gemeinschaftsraum, Aufenthaltsraum, Flur, Bad

Hochwertige Beläge für Betreutes Wohnen mit authentischen Holz- und Steinoptiken

Hochwertige Beläge für Betreutes Wohnen mit authentischen Holz- und Steinoptiken

Fingerschutzzargen, Kantenschutz, Wandschutz

Fingerschutzzargen, Kantenschutz, Wandschutz

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Zusatzinfo

Kredite ab 0,75 %

Das Programm Altersgerecht Umbauen wird zum Zinssatz von 0,75 % bei einer Laufzeit von 4-10 Jahren, 2 Jahren tilgungsfreier Anlaufzeit und 10 Jahren Zinsbindung für einen Kredit von bis zu 50.000 EUR je Wohneinheit angeboten. Vor Ablauf der Zinsbindungsfrist unterbreitet die KfW der Hausbank ein so genanntes Prolongationsangebot. Damit wird allerdings nur die Zinsanpassung neu verhandelt, ansonsten bleibt der gesamte Bankvertrag unverändert bestehen.

KfW Fördermittel

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