barrierefreie Radwege

 

Radwege im barrierefreien Verkehrsraum

Radweg mit optischer Markierung
Wird der Radweg nur optisch markiert, helfen Blinden auch keine Bodenindikatoren vor der Nullabsenkung

Radfahrer stellen an ihre Verkehrswege ähnliche Ansprüche wie Gehbehinderte, insbesondere wie die, die einen Rollstuhl oder Rollator nutzen: Der Weg soll möglichst eben sein, ohne Stufen und Schwellen und nur wenig Steigung aufweisen. Deshalb nutzen Rollstuhlfahrer auch vielfach die Absenkung des Radwegs, um von Gehweg auf die Fahrbahn bzw. wieder auf den Gehweg zu gelangen.

Radweg mit Trennstreifen
Der Trennstreifen verhindert, dass Blinde unbeabsichtigt auf den Radweg und über ihn an der Straßeneinmündung auf die Fahrbahn geraten

Sind die Ansprüche an die Wegeoberfläche somit ähnlich, unterscheiden sie sich aber erheblich im Verkehrsverhalten, in Flexibilität und Geschwindigkeitsniveau. Deshalb ist eine gemeinsame Führung von Rad- und Fußgängerverkehr "nur dort vertretbar, wo die Netz- und Aufenthaltsfunktion beider Verkehre gering ist". Die "überdurchschnittlich hohe Nutzung ... durch besonders schutzbedürftige Fußgänger (z.B. Menschen mit Behinderungen oder Mobilitätseinschränkungen, Kinder)" gilt ausdrücklich als Ausschlusskriterium. Nur Kinder bis 8 Jahre, also eine Gruppe noch unsicherer und langsamer Radfahrer, müssen (bzw. bis 10 Jahre dürfen) ebenfalls den Gehweg benutzen.

Die Ansprüche sehbehinderter und blinder Menschen an ihren Bewegungsraum ...

Radwegeplatte der Firma railbeton

Radwegeplatte der Firma railbeton

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Autorinfo

 verkehrsraum querungsanlagen kreisverkehr gehweg radweg radfahrer trennstreifen optisch taktil kohaupt Logo

Herr Dipl.-Ing. Arch.
Bernhard Kohaupt

60489 Frankfurt

Beratung, Planung, Seminare, Vorträge und Schulungen Schwerpunkt ist die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum: Gehwege, Wegenetze, Querungsstellen, Haltestellen, Bodenindikatoren, Treppen und Rampen

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