Wegweiser Wohnen im Alter |
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Wegweiser Wohnen im Alter![]()
Fragen über Fragen, die dieser Ratgeber kompetent beantwortet. Was auch immer Alter und Gesundheit mit sich bringen, dieser Ratgeber bereitet Senioren und ihre Familien auf alle Eventualitäten vor. Sicherheit beim Wohnen im Alter:
Mit Checklisten, Experten-Tipps und Verweisen auf DIN-Normen Leseprobe Kriterien für die Auswahl von technischen ProduktenEine Bemerkung vorab: Entscheidungen fallen leichter, wenn Sie sich vor dem Kauf, möglichst aus unterschiedlichen Quellen, informieren. Fragen Sie im Bekannten und Verwandtenkreis, ob jemand mit bestimmten Produkten Erfahrungen hat, nutzen Sie Testberichte aus der Tagespresse und aus Fachzeitschriften, z. B. der "Stiftung Warentest". Befragen Sie gezielt das Verkaufspersonal, und wenn die Ergebnisse unbefriedigend sind, suchen Sie nach einer Verkaufsberatung, die Ihren Ansprüchen genügt. Die Gebrauchsanweisung des Geräts sollte sich nur auf das gekaufte Gerät beziehen und klar strukturiertsein, die Schrift sollte gut lesbar sein (groß und kontrastreich). Die Anleitung sollte klar und verständlich sein; hilfreich sind Beschriftungen mit Bildzeichen, so wie sie auch auf dem Gerät bei den Bedienelementen verwendet werden. Fragen Sie nach leicht verständlichen Bedienungsanleitungen, mitunter gibt es diese für bestimmte Geräte auch aus dem Internet zu beziehen. Barrierefreie Technik - Technik für alle!Eine isolierte Seniorentechnik wird derzeit als nicht zukunftsträchtig bewertet. Vielmehr geht es um den Entwurf einer "barrierefreien Technik", die allen Menschen zugutekommt: Kindern ebenso wie Kranken und Behinderten. Technische Produkte sollten für den Nutzer so gestaltet sein, dass er im Idealfall möglichst intuitiv, "sich selbst erklärend" zurechtkommt, ohne die Bedienungsanleitung zu bemühen. "Design for all" ist das Schlagwort, nach dem Produkte folgenden Anforderungen genügen müssen: Sie sollen benutzerfreundlich, seniorengerecht, leicht bedienbar, komfortabel, attraktiv und wartungsarm sein. Es gibt seitens der Industrie wachsende Bemühungen, die Zielgruppe der Senioren bei der Produktentwicklung - auch für den Haushalt - stärker zu berücksichtigen. Neuen Haushaltsgeräten, sei es Herd, Spülmaschine, Waschmaschine, Staubsauger oder auch einem Kleingerät wie Mixer oder Rührgerät, merkt man dieses Bemühen deutlich an. Dies trifft vor allem auf Markengeräte inländischer Hersteller zu, deren Bedienelemente mit großen, verständlichen Symbolen mittlerweile richtig "kundenfreundlich" geworden sind. TelefonWelchen Telefonanschluss haben Sie zu Hause? Daran orientiert sich die Entscheidung, ob es ein analoges oder ein ISDNfähiges Gerät sein wird. Die nächste Frage ist, ob Sie lieber ein schnurgebundenes oder ein schnurloses (mobiles) Gerät einsetzen wollen. Bei schnurgebundenen Geräten kann zwar das Kabel leicht zur Stolperfalle werden, doch funktionieren sie auch bei Stromausfall. Schnurlose Geräte brauchen einen Stromanschluss an der Basisstation, das Mobilgerät sollte mit einem Standardakku, der leicht austauschbar ist, ausgerüstet sein. Seniorengerechte TelefoneIst das Gerät auch für eine Hörhilfe geeignet, falls Sie eine solche benutzen? Das Display sollte groß genug, beleuchtet und kontrastreich sein, Schriftfarbe und Hintergrundfarbe sollten angepasst werden können. Für Senioren praktisch sind auch Telefone mit Hörverstärker und Freisprechfunktion. Eingehende Anrufe werden mit einer optischen Anzeige und/oder in Kombination mit Vibrationsalarm angezeigt, sodass möglichst kein Anruf überhört wird. Großtastentelefone erleichtern die Bedienung, Zielwahltasten können mit Namen und Foto des Anzurufenden gekennzeichnet werden. MobiltelefonEin Mobiltelefon sollte man heutzutage einfach haben, denn es ist bequem und bietet Sicherheit. Die erste Frage ist: Sind Sie ein Vieltelefonierer? Wenn ja, dann empfiehlt es sich, einen Tarif mit Festvertrag (mit Grundgebühr bzw. Mindestumsatz pro Monat und niedrigen Verbindungsgebühren) zu wählen. Der Vertrag wird meist über zwei Jahre geschlossen, das Gerät wird über die Vertragsgebühr bezahlt und frei Haus mitgeliefert. Reicht es Ihnen jedoch, telefonisch erreichbar zu sein und gelegentlich selbst anrufen zu können, dann sollten sie einen Tarif mit Prepaid-Karte (keine Grundgebühr, hohe Verbindungsgebühren) wählen. Achtung: Prepaid-Verträge funktionieren oft nicht im Ausland, klären Sie das vorher mit Ihrem Netzanbieter. Zum Handy selbst: Es gibt einfache Einsteigergeräte bis hin zu Geräten mit einer Fülle von Zusatzfunktionen. Lassen Sie sich davon nicht (ab)schrecken. Wichtig ist, dass Sie die Funktionen, die Sie nutzen wollen, gut erreichen und beherrschen. Ob Sie später auch andere Funktionen nutzen, können Sie immer noch entscheiden. Ein seniorengerechtes Handy sollte gegebenenfalls für eine Hörhilfe tauglich sein, ein großes, kontrastreiches Display haben, in dem Schriftgröße, Bildsymbole für die Bedienung und Farbhintergrund anpassbar sind. Testen Sie die Tonqualität und die Lautstärke, die Frequenz der Klingeltöne - da lässt sich manches an Ihre Bedürfnisse anpassen. Die Tasten sollten möglichst groß (soweit das bei Handys geht) und "erhaben" - sprich: gut fühlbar - sein. Hilfreich ist eine Kurzanleitung, die Sie schnell zurate ziehen können, wenn Sie einmal nicht weiter wissen. Sehr empfehlenswert sind auch Kurse der Erwachsenenbildung, z. B. bei der Volkshochschule, in denen der Umgang mit dem Handy geübt wird.
Sehr kontrastreiches, praktisches Klapphandy mit + 40 dB Hörerverstärkung, Notruffunktion, großen Tasten und großem Farbdisplay. Sehr einfache Bedienung.
Das Notfall-Handy Suchen Sie einfach nur ein Gerät für Notfälle? Dann erkundigen Sie sich nach speziellen Notrufhandys. Es gibt z. B. Großtasten-Handys mit Notruffunktionen, des Weiteren ein sehr einfach zu bedienendes Drei-Tasten-Notrufhandy, das beim Betätigen der ersten (roten) Taste mit einer Service-Zentrale Verbindung aufnimmt. Dort sind sowohl persönliche wie auch wichtige medizinische Daten hinterlegt, und so können bei Bedarf entsprechende Hilfen eingeleitet werden. Die beiden anderen Tasten (blau und grün) können Sie frei belegen, z. B. mit der Nummer eines Angehörigen oder auch des Hausarztes. Über das Handy kann im Notfall auch eine Ortung des Nutzers erfolgen. |
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