HomeWeiter­bildungDortmunder Seminare

Wohnberatung und Altenarbeit 2016 in Dortmund

Referentin Susanne Tyll

Dortmunder Seminare zu Wohnberatung und Altenarbeit


Die Dortmunder Seminare sind eine Veranstaltungsreihe für Planungskräfte und Beratungskräfte in Altenarbeit und Wohnberatung. Deren Aufgaben (Beratung und Begleitung, Pressearbeit und Öffentlichkeitsarbeit, Vermittlung und Vernetzung) erfordern eine breite Qualifikation: Grundwissen in Sozialarbeit, Gerontologie, Psychologie, Medizin, Pflege, Rehabilitation, Architektur und Technik. Da es keine eigenständige Ausbildung zur Wohnberatung gibt, ist eine regelmäßige Qualifizierung für Wohnberatungskräfte notwendig.

In monatlichen Seminaren werden aus der Praxis für die Praxis unterschiedliche Kompetenzen der Wohnberatung vermittelt:

Fachkenntnisse wie Inhalte und Arbeitsweise von Wohnberatung, Grundlagen der sozialen Gerontologie, Kenntnisse über Unfallgeschehen in der Wohnung, therapeutische Möglichkeiten und Hilfsmittel sowie Finanzierungskenntnisse; methodische Kenntnisse und Fähigkeiten wie Konzeptionsentwicklung und Konzeptionsumsetzung, Beratungstechniken (auch für Hausbesuche), Vortragsgestaltung und Präsentationstechniken, Leistungsdokumentation; persönliche Kompetenzen wie Sozialkompetenz, Kooperationsfähigkeit und Kooperationsbereitschaft sowie das Erkennen der eigenen Grenzen.
Außerdem gibt es die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches mit Kolleginnen und Kollegen aus Kommunen, Kreisen, Wohlfahrtsverbänden sowie freien Trägern aller Bundesländer.

Die Dortmunder Seminare werden in Zusammenarbeit mit dem Kreuzviertel-Verein in Dortmund, einer der ältesten Wohnberatungsstellen in Deutschland, und der Katholischen Bildungsstätte Dortmund durchgeführt.

Folgende Seminare werden von August bis Dezember 2016 angeboten:

  • Einführungsveranstaltung für neue Wohnberatungskräfte
  • Flur, Treppe, Rampe, Außenanlagen - Technische Möglichkeiten der Wohnungsanpassung
  • Sucht im Alter
  • Finanzierung von Maßnahmen der Wohnungsanpassung
  • Die Küche - Technische Möglichkeiten der Wohnungsanpassung
  • Sehbehinderte und blinde Menschen in der Beratung
  • Wohnungsanpassung und andere Hilfen für Menschen mit Demenz

Rahmenbedingungen und Kosten für die Dortmunder Seminare

Die Veranstaltungen finden in der Katholischen Bildungsstätte im Katholischen Centrum, Propsteihof 10, 44137 Dortmund statt.

Die Teilnahme kostet pro Tag und Teilnehmer/in EUR 107,10 inkl. 19 % MwSt. Alle Teilnehmer/innen, die bereits an einer Veranstaltung der Dortmunder Seminare teilgenommen haben, erhalten 10 % Rabatt. Bei Teilnahme an drei oder mehr Veranstaltungen pro Halbjahr gibt es einen zusätzlichen Rabatt von 20 % für die dritte und jede weitere Veranstaltung.

Für Architekt/innen, die eine Teilnahmebescheinigung mit Anerkennung durch die Architektenkammer NRW wünschen, kostet die Teilnahme 5,00 EUR mehr, da die Anerkennung mit Gebühren verbunden ist.

Die Anmeldung zu den Veranstaltungen gilt als verbindlich, d.h. der Seminarpreis ist voll zu begleichen, wenn bis 10 Tage vor Veranstaltungstermin keine Absage erfolgt. Die Teilnehmenden erhalten nach jeder Veranstaltung Seminarunterlagen sowie eine Teilnahmebescheinigung.

Bitte melden Sie sich mit dem Formular bis 14 Tage vor der jeweiligen Fortbildungsveranstaltung an. Die Rechnung erhalten Sie am Veranstaltungstag.

Die Seminare sind für Teilnehmende aus NRW bildungsscheckfähig. Nähere Informationen unter www.arbeit.nrw.de. Teilnehmende aus allen Bundesländern können die Bildungsprämie erhalten, Informationen unter: www.bildungspraemie.info.

Alle Veranstaltungen sind als Fortbildungen für Architekten/innen und Innenarchitekten/innen von der Architektenkammer NRW anerkannt (je 8 USt.).

Veranstaltungen für den Zeitraum August bis Dezember 2016

Einführungsveranstaltung für neue Wohnberatungskräfte

Mittwoch, 24. August 2016, 10.00 - 17.00 Uhr

Referentin: Susanne Tyll

Wohnberatung ist ein wesentlicher Baustein, um dem Wunsch der meisten älteren Menschen nach möglichst langem Verbleib in der eigenen Häuslichkeit gerecht zu werden. Bei dieser Einführungsveranstaltung werden folgende Themen angesprochen:

  • Was ist Wohnungsanpassung?
  • Die Ratsuchenden
  • Der Beratungsprozess
  • Baukonstruktive Grundlagen
  • Konkrete technische Hilfen und deren Finanzierung
  • Praxisbeispiele, Tipps und Tricks

Grundlage sind Fragen und Fälle aus der Praxis.

Außerdem werden Materialien, Broschüren und Arbeitshilfen vorgestellt und deren Einsatz in der Wohnberatung diskutiert.

Ziel der Qualifizierung

Grundkenntnisse in den Bereichen: Wohnungsanpassung und Ratsuchende, Finanzierung und Ratsuchende

Flur, Treppe, Rampe, Außenanlagen - Technische Möglichkeiten der Wohnungsanpassung

Mittwoch, 14. September 2016, 10.00 - 17.00 Uhr

Referentinnen: Ulla Trumann, Dipl. Ing. Innenarchitektin, Susanne Tyll

Die Bereiche Hauseingang, Flur, Balkon/Terrasse, Außenanlagen sowie Treppen und Rampen werden anhand praktischer Fallbeispiele genau unter die Lupe genommen:

  • häufige Probleme
  • Vorstellung verschiedener Treppenformen
  • Merkmale altersgerechter Treppen
  • Aufmass einer Treppe (Vorbereitung für den Einbau eines Treppenliftes)
  • Vorstellung verschiedener Rampenformen
  • Merkmale behindertengerechter Rampen
  • Erstellung eines Aufmasses, Errechnen der Steigung, Skizzenerstellung
  • Hauszugangsbereich: Haus- und Wohnungstür, Flur, Gegensprechanlage, Beleuchtung, elektrische Türöffner
  • Balkon- bzw. Terrassenübergang
  • Kosten

Ziel der Qualifizierung

Konkrete Hilfen für die praktische Arbeit bei der Wohnungsanpassung in den genannten Bereichen; Grundlagen für die Zusammenarbeit mit Handwerk und technischen Berufen

Sucht im Alter

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 10.00 - 17.00 Uhr

Referent/in: Norbert Sinofzik, Gesundheitsmanagement Sinofzik, und Susanne Tyll

Sucht spielt im Alltag, auch in der Wohnberatungs- und Altenarbeit, eine große Rolle. Oft wird Sucht im Alter bei typischen Erscheinungsbildern als Problemursache nicht in Betracht gezogen, da viele andere Erkrankungen zu ähnlichen Symptomen führen. Definition und Erscheinungsformen von Sucht im Allgemeinen und unter besonderer Berücksichtigung von Sucht im Alter und Medikamentenabhängigkeit bei Frauen werden vorgestellt.

Co-Verhalten – auch im Zusammenhang mit der Beratungssituation – und die Therapie von Suchtkranken werden dargestellt. Mögliche Kooperationsfelder in der Arbeit und Perspektiven im Umgang mit Suchtkranken werden entwickelt.

Ziel der Qualifizierung

Informationen über Sucht im Alter, Entwicklung von Handlungsstrategien und Kooperationsmöglichkeiten. Diese Veranstaltung wird im nächsten Halbjahr mit der beispielhaften Entwicklung von Kooperationsmöglichkeiten fortgesetzt.

Finanzierung von Maßnahmen der Wohnungsanpassung

Mittwoch, 26. Oktober 2016, 10.00 - 17.00 Uhr

Referentin: Susanne Tyll

Die Finanzierung von Maßnahmen der Wohnungsanpassung ist ein komplexes Thema. Gute Beratung setzt die Kenntnis der entsprechenden Grundlagen und Regelungen der folgenden Gesetze und deren Zusammenhänge voraus:

  • SGB V (Krankenversicherung)
  • SGB XI (Pflegeversicherung)
  • SGB XII mit Eingliederungshilfe, Altenhilfe, Hilfen zur Gesundheit, Hilfe zur Pflege
  • Bundesversorgungsgesetz incl. Kriegsopferfürsorge
  • SGB VII (gesetzliche Unfallversicherung)
  • SGB VI (gesetzliche Rentenversicherung)
  • SGB III (Arbeitsförderung)
  • SGB IX (Gesellschaftliche Teilhabe)
  • KfW-Mittel "Altersgerecht Umbauen"
  • Landesregelungen, insbesondere BestandsInvest NRW
  • steuerliche Vergünstigungen

Ziel der Qualifizierung

Kennenlernen der verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten von Maßnahmen, Austausch mit den Anwesenden über Erfahrungen bei der Umsetzung.

Die Küche - Technische Möglichkeiten der Wohnungsanpassung

Mittwoch 9. November 2016, 10.00 - 17.00 Uhr

Referent/in: Gerhard Stratmann/Pro-Ipso und Susanne Tyll

Die Küche ist ein Raum in der Wohnung mit vielen verschiedenen Funktionen: Kochen, Essen, Wohnen, sich wohl fühlen, Zeitung lesen, sich treffen und vieles mehr.

An diesem Tag werden neben grundsätzlichen Betrachtungen u. a. folgende Fragen angesprochen:

  • Die Küche – ein zentraler Ort in der Wohnung
  • Merkmale einer altengerechten Küche
  • Merkmale einer behindertengerechten Küche
  • Verschiedene Geräteausführungen
  • Umbaubeispiele aus der Praxis
  • Lösungsmöglichkeiten bei Miniküchen
  • Anfertigung von Skizzen
  • Kosten

Ziel der Qualifizierung

Konkrete Hilfen für die praktische Arbeit bei der Wohnungsanpassung in der Küche, Grundlagen für die Zusammenarbeit mit Handwerker/innen und technischen Berufen.

Sehbehinderte und blinde Menschen in der Beratung

Mittwoch, 23. November 2015, 10.00 - 17.00 Uhr

Referent/innen: Richard Schmidt, Sozialarbeiter/Dipl. Päd. (ehemals Wohnberatung Stadt Hagen) und Susanne Tyll

Die meisten Menschen brauchen irgendwann in ihrem Leben aufgrund von Fehlsichtigkeit eine Brille. Derzeit leben in Deutschland nach WHO-Angaben über eine Million sehbehinderte und blinde Menschen. Weniger bekannt sind die unterschiedlichen Augenerkrankungen, von denen viele erst im Alter auftreten: zwei Millionen Menschen sind von der altersabhängigen Makuladegeneration betroffen, 800.000 sind am Grünen Star erkrankt und 600.000 werden jährlich am Grauen Star operiert. An diesem Tag werden folgende Aspekte erläutert:

  • Auseinandersetzung mit Sehbehinderung und Blindheit, Selbsterfahrung durch Simulation
  • unterschiedliche Auswirkungen der Sehschädigung
  • Kommunikation in sozialen Prozessen
  • Sicherheit, Organisation, Kontraste, Licht und Alltagshilfen in den eigenen vier Wänden

Ziel der Qualifizierung

Kenntnisse über Sehbehinderung und Erblindung und deren Folgen für die Betroffenen, praktische Grundlagen für eine gelingende Beratung von sehbehinderten und blinden Menschen, Einsatz von Hilfsmitteln und deren Finanzierung, Sicherheit in den eigenen vier Wänden.

Wohnungsanpassung und andere Hilfen für Menschen mit Demenz

Mittwoch, 7. Dezember 2016, 10.00 - 17.00 Uhr

Referentin: Susanne Tyll

Die zunehmende Zahl von Menschen mit dementiellen Erkrankungen und die häufige Unsicherheit im Umgang mit ihnen machen den Ausbau von Hilfen für diesen Personenkreis notwendig. Auch für die Wohnungsanpassung bei dementiell veränderten älteren Menschen sind einige Besonderheiten zu beachten, auf die im Rahmen dieser Veranstaltung u.a. durch den Einsatz der Diaserie „Wohnberatung bei Menschen mit Demenz“ besonders eingegangen werden soll. Dazu werden folgende Aspekte beleuchtet:

  • Was ist Demenz?
  • Umgang mit Demenz
  • Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?
  • Rolle und Situation der Angehörigen
  • Spezielle Maßnahmen in der Wohnung (Sicherheit, Orientierung etc.)

Ziel der Qualifizierung

Kenntnisse zu Fragen der Demenz, des Umgangs, der Unterstützungsmöglichkeiten, spezieller Anpassungsmaßnahmen und Austausch der Teilnehmenden über Erfahrungen mit Menschen mit Demenz.

Auf Wunsch werden Ihnen ausführliche Informationsunterlagen zugesendet.



Kontaktformular / Informationen anfragen

Ihre Angaben

Anrede
Name*  
Firma
Strasse/ Hausnr.*
PLZ* - 
Ort*
Telefon*
Email* Bitte beachten Sie, dass das Ausfüllen
des Formulars noch keine verbindliche
Anmeldung ist.
Frau Tyll sendet Ihnen ausführliche
Unterlagen zu.
Tätigkeit*

Bemerkungen

Fragen oder,
andere Informationen

Datenschutz-Zusicherung: Die eingetragenen Angaben, insbesondere die E-Mail-Adresse, werden nur zum Zweck der Beantwortung Ihrer Anfrage verwendet.

Autorinfo

Logo: Frau Susanne Tyll

Susanne Tyll

47829 Krefeld

02151 46158

Diplom-Pädagogin und Politologin

Zusatzinfo

Außer den genannten Themen bietet Susanne Tyll auch Fortbildungen zu weiteren Themen an, selbstverständlich auf Wunsch auch in Ihrer Einrichtung oder Nähe. Es wurden u. a. Seminare in Belzig, Berlin, Bremen, Erfurt, Esslingen, Frankfurt a. M., Hannover, Heidelberg, Herzberg, Kaiserslautern, Lübeck, Mainz, Meißen, München, Neuss, Nürnberg, Neumünster, Rendsburg, Stuttgart, Teltow, Trier, Weimar und vielen anderen Orten durchgeführt. Bei Interesse können Sie sich jederzeit mit ihr in Verbindung setzen!

Weiterbildung

nullbarriere.de Seminare Seminare Barrierefreiheit

Barrierefreie öffentliche Infrastruktur DIN 18040-1 und 18040-3 München 17./18.11.2016

Barrierefreie Wohngebäude DIN 18040-2 München 14./15.10.2016

Tipps

Handlauf-Geländer

Handlauf-Geländermit integrierter Beleuchtung.

Modulare Rampen, Stufen-, Schwellenrampen

Modulare Rampen, Stufen-, Schwellenrampenmodulares Rampensystem für vielfältige Geländesituationen

Rampen

RampenGarten, Freiflächen und Außenanlagen

Liftsysteme

LiftsystemeVertikal verfahrbare Schrankeinsätze

Möbelsysteme

Möbelsystemebarrierefreie Küchen und Einrichtungen

Mobiler Notruf

Mobiler NotrufNotruf mit Sprechanlage und Ortungssystem

Hausnotrufsystem

Hausnotrufsystem Hausnotrufsystem mit Wechsel­sprech­anlage für schnelle Hilfe im Notfall.

Ihr Seminar im nullbarriere.de Newsletter

Sie haben Interesse, Ihre Weiterbildung in unserem Newsletter als Anzeige zu schalten? Mehr Informationen finden Sie hier: Newsletteranzeige

KfW Fördermittel

KfW FördermittelLassen Sie Sich von Anbietern förderfähiger Baumaßnahmen Infomaterial zusenden.

Im Moment sind die Zinskonditionen besonders günstig. Sie erhalten Ihren KfW-Kredit bereits ab 1,00% eff. p. a.!

Fehlerteufelchen

Barrierefreies Bauen

verschiedene Begriffe

auch das noch: