Geltende technische Regeln
Für öffentlich zugängige
Gebäude lässt die DIN 18024 Schwellen mit Niveauunterschieden bis zu 2,5 cm zu. In der DIN 18025 "Barrierefreie Wohnungen" wird gefordert, dass untere Türanschläge zu vermeiden sind. Sofern sie nicht vermeidbar sind, dürfen sie nicht mehr als 2 cm betragen.
Die technischen Regeln des Dachdeckerhandwerks, die DIN 18195, Teil 9 (Mindestanschlusshöhe für Abdichtungen 15 cm) und die Regeln für Dächer mit Abdichtungen (in Verbindung mit Drainrost Mindestanschlusshöhe für Abdichtungen 5 cm) sind mit DIN 18024/18025 nicht in Einklang zu bringen.
Foto: Türschwelle behindertengerecht. Durch schräg eingestellten Spezialdrainrost bleibt Türschwelle barrierefrei.
Ein riskantes Detail
Die Realisierung schwellenfreier Übergänge zählt unbestritten zu den kritischsten Detaillösungen an Gebäuden, da die Oberkante der Abdichtung oft unterhalb des Belagsniveaus liegt.
Rückstaufreie Entwässerung zwingend
Daher ist eine rückstaufreie Entwässerung, die Feuchtigkeit schnell aus diesem kritischen Bereich abführt unabdingbar. Sie wird erreicht durch leistungsfähige Drainagen in Verbindung mit geeigneten Drainrosten im Türanschlussbereich.
Foto: barrierefrei jedoch nicht rückstaufrei
Spritzwasser im Schwellenbereich - Drainageroste müssen geeignet sein
Bei Drainrosten ohne Schmutzgitter gelangt Schmutz in die Konstruktion, reduziert den Wasserabfluss und beeinträchtigt damit die Funktion der Drainage (z.B. Kiesbett) erheblich. Bei starkem Niederschlag kommt es zum Anstau von Wasser im Türanschlussbereich.
Die Folge:
- hinterläufiges Wasser durchfeuchtet das Gebäude
- barrierefrei jedoch nicht rückstaufrei
Loch-, Schlitz- und Stegroste verhindern kein reflektierendes (zurückspritzendes) Regenwasser.
Eine größere Gefahr für Undichtigkeit zwischen Tür- und Schwellenprofil ist gegeben. |
Im Gegensatz dazu sind Gitterroste in der Lage, den Niederschlag "zu fangen". Das Wasser gelangt direkt auf die Abdichtung bzw. in die Rinne, ohne das Türelement mit reflektierendem Wasser zu belasten. |
Wasserableitvermögen der Drainung ist entscheidend
Waserableitwert sollte mindestens 0,5 Liter pro Meter pro Sekunde betragen.
Aus Gründen der Sicherheit sollten alle Drainschichten unterhalb der Beläge
ein möglichst hohes Wasserableitvermögen aufweisen.
Kies und Splitt mit schlechten Werten
Ständiger Schmutzeintrag über die offenen Fugen führt zu allmählicher
Versottung der Drainschicht. Das durch Ablagerungen beeinträchtigte
Wasserableitvermögen wird reduziert, was bei extremem Regen zu einem Rückstau
des Wassers führen kann.Im Gegensatz dazu erreichen die Flächendrainagen
AquaDrain®FE+ und T+ ein 7- bis 10-fach höheres Wasserableitvermögen.
Türschwelle barrierefrei mit AquaDrain® BF Spezial-Drainrostsystem
Durch Drainrost AquaDrain® BF Einbau einer rampenartige Schräge, so dass die Oberkante Abdichtung nicht mehr unter Oberkante Belag liegt.
Das Ergebnis - Hinterläufigkeit der Abdichtung durch Rückstau kann ausgeschlossen werden. |
Ein Schmutzgitter zwischen Gitterrost und Rahmen verhindert Ablagerungen unter Drainrost und in Drainschicht.In Kombination mit entsprechenden Türprofilen der Firma Alumat® lassen sich stufenfreie Übergänge herstellen. |
Türschwelle barrierefrei mit AquaDrain® BF Flex
 - Durch die patentierte Rahmengeometrie mit beweglichen Doppelfuß-
Schiebeelementen ist AquaDrain BF Flex individuell ablängbar.
- Die rampenartige, stufenlose Verstellbarkeit um bis zu 6 cm Schräge
ermöglicht barrierefreie Schwellen.
- Ein eingebautes Schmutzgitter verhindert die Beeinträchtigung der
Entwässerung durch Versottung der Drainschicht.
- In Kombination mit AquaDrain-Flächendrainagen ist die rückstau- und
verzögerungsfreie Entwässerung möglich.
- AquaDrain BF Flex ist 15 cm breit und 1 m lang und als Gitterrost in
feuerverzinkt und Edelstahl erhältlich.
Barrierefreie Schwellen und rückstaufreie Entwässerung in Verbindung mit losen Belagsaufbauten oder beim Einsatz keramischer Beläge - auch zum Nachrüsten bei bestehenden Terrassen - finden Sie im Katalog "Barrierefreie Schwellen".
Flächendrainage für optimale Entwässerung und damit dauerhafte Schadensfreiheit bei Natursteinbelägen
Die Flächendrainage AquaDrain EK ist ideal für barrierefreie, rollstuhlgerechte Übergänge. Sie wurde eigens für die Verlegung von Natursteinen im Außenbereich mit Einkornmörtel entwickelt. Zusammen mit dem Drainrost AquaDrain BF kann einfach und sicher ein barrierefreier Übergang gestaltet werden. - Durch einen definierten Hohlraum leitet AquaDrain EK eindringendes Oberflächenwasser vollständig und schnell ab. - Die Konstruktion ist optimal hinterlüftet. Das verbessert und beschleunigt die Abtrocknung des Natursteinbelages. - Ein spezielles Gittergewebe gewährleistet optimalen Wasserdurchfluss und verhindert eine Verkalkung des Systems. - Durch die kapillarbrechende Funktion von AquaDrain EK ist eine Funktionsfähigkeit auch dann gewährleistet, wenn auf uneben verklebten Abdichtungen aus kleineren Teilbereichen Sickerwasser nicht entwässert wird.
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"Wasser ist der größte Feind von Balkon- und Terrassenbelägen"
[Studie "Funktionsfähigkeit von Drainageschichten unter Balkon- und Terrassenbelägen"]
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Zertifikat von DINCERTCO am 20.01.2004 für AquaDrain®
BF - Drainrostsystem für barrierefreie Übergänge
Einer aktuellen Gutjahr-Umfrage zufolge sind Natursteine die beliebtesten Beläge für Balkone und Terrassen. Doch Granit und Co. haben auch Schattenseiten: Ausblühungen und hartnäckige Feuchteflecken können schon nach kurzer Zeit auftreten. Einkornmörtel - von einschlägigen Regelwerken empfohlen - kann diese Schäden nicht verhindern. Deshalb wurde eine neue Flächendrainage entwickelt, die speziell auf die Anforderungen von Naturstein zugeschnitten ist.
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