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Demenz - Zuhause Wohnen?Drucken

Optiwohn Mabel Diaz Villarroel, B.Lenninghausen GbR

Optiwohn Mabel Diaz Villarroel, B.Lenninghausen GbR

51789 Lindlar

Wie kann eine Wohnraumanpassung aussehen, damit ein dementiell erkrankter Mensch in seiner vertrauten Umgebung bleiben kann?

Demenz ! Zuhause Wohnen?

Bei dementiell erkrankten Menschen sollte die Wohnraumanpassung so unauffällig und behutsam wie möglich erfolgen.

Das Lebenskonzept vieler älterer Menschen basiert darauf, dass Sie ihren Lebensabend in Ihrer vertrauten Umgebung verbringen wollen. Dieses Konzept kann bei Erkrankungen des Alters ins Wanken geraten, insbesondere bei einer Demenzerkrankung.
Eine Wohnraumanpassung kann den Verbleib in der Wohnung/ Haus mit zunehmendem Alter, trotz einer Erkrankung oder Behinderung ermöglichen.

Doch wie sieht das bei dementiell erkrankten Menschen aus?

Diagnosen die zu einer Aufnahme im Pflegeheim führen
Demenz:50%
Apoplektischer Insult:ca. 16 %
Schenkelhalsbruch:ca. 12 %

Wie kann eine Wohnraumanpassung aussehen, die ermöglichen soll, dass ein dementiell erkrankter Mensch so lange wie möglich in seiner vertrauten Umgebung bleiben kann?

Definition

Das Wort Demenz stammt aus dem lateinischen "Dementia" das soviel bedeutet wie "Ohne Verstand"/ "Ohne Geist".

Mit Demenz werden Störungen bezeichnet in den Bereichen:

Die Störungen sind derart ausgeprägt, dass der betroffene Mensch in seinen Aktivitäten des alltäglichen Lebens sichtbar eingeschränkt ist.

Die Hauptmerkmale der Demenz sind:


Wohnraumanpassung

Bei dementiell erkrankten Menschen sollte die Wohnraumanpassung so unauffällig und behutsam wie möglich erfolgen.

Vertraute Gegenstände sollten erhalten bleiben, weil: Bekannt ist vertraut.
Das, was dem Menschen vertraut ist, dient ihm zur Orientierung und nimmt ihm auch einen Teil seiner Hilflosigkeit und Angst.

Ziele der Anpassung sollten sein:

Bei der Wohnraumberatung ist es wichtig, sich bewusst zu sein, dass unterschiedliche Ursachen für Demenz bestehen und von daher auch unterschiedliche Folgeerscheinungen existieren. Die Symptome der Demenz vom Alzheimer Typ sind andere, als die der vaskülaren Demenz.

Eines haben alle Demenzformen gemeinsam:

Die Unfähigkeit der Selbsteinschätzung, Gefahren rechtzeitig zu erkennen.

Die Mobilität, sowie der Bewegungsdrang können völlig unterschiedlich sein.
Deshalb müssen die unterschiedlichen Bedürfnisse berücksichtigt werden:

Die oben erwähnten Möglichkeiten zeigen die Komplexität der Anforderungen an die Wohnraumanpassung für demenziell erkrankte Menschen.

Die Versorgung mit Hilfsmittel muss individuell unter Berücksichtigung der Ressourcen und Defizite, vor allem auch der persönlichen Wertvorstellungen und des Veränderungspotenzials erfolgen.

Der Einsatz von technischen Hilfsmitteln wie z.B. Herdsicherung, Wasserflussregler, Bewegungsmatten etc. kann die Sicherheit erhöhen und ermöglicht somit den Betroffenen länger in seiner vertrauten Umgebung zu bleiben.

Um eine optimale Wohnraumanpassung zu gewährleisten, müssen die räumlichen Begebenheiten, Bedürfnisse, Wünsche, Fähigkeiten und Einschränkungen der Betroffenen und ihrer Angehörigen berücksichtigt werden.

Mit den Zielen:

Mabel Diaz Villarroel©
Staatlich anerkannte Ergotherapeutin
Wohnraumberaterin



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