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Fühlend sehe ich die Welt: Die Aufzeichnungen des blinden Weltreisenden James Holman

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Ilija Trojanow, 2010

»Trojanow und Urban verweben die Schilderungen des Briten mit ihren durch blattrote Schrift kenntlich gemachten Kommentaren. Es sind Ergänzungen, kluge Kontextualisierungen und mitunter auch mokante Anmerkungen. Der Respekt vor Holmans Leistung per se und vor allem auch vor dem, was er beobachtet und niedergeschrieben hat – der Brite hat zum Beispiel zur Entdämonisierung der Tataren beigetragen – geht jedoch nie verloren.«, Süddeutsche Zeitung, 11.11.2010

Kurzbeschreibung

Mit 25 verliert der britische Marineleutnant James Holman sein Augenlicht. Doch anstatt sich in sein Schicksal als Militärinvalide zu fügen, erfüllt er sich einen Kindheitstraum: die Umseglung der Welt. Ganz ohne Helfer bricht er im Jahre 1819 auf, zur Grand Tour durch Europa, zu den neu gegründeten Kolonien an der Westküste Afrikas und bis ins Innere Sibiriens. Zeitgenossen wie Charles Darwin und Richard F. Burton bewunderten ihn für seine Beobachtungsgabe und seinen Wagemut. Als vehementer Kritiker der Sklaverei war er seiner Zeit weit voraus. Seine Reisebeschreibungen wurden schon zu Lebzeiten Bestseller. Jetzt sind Holmans Aufzeichnungen erstmals auf Deutsch zu entdecken, ausgewählt und kommentiert von Erfolgsautor Ilija Trojanow.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ilija Trojanow, 1965 in Bulgarien geboren, floh 1971 mit seiner Familie über Jugoslawien und Italien nach Deutschland und erhielt dort politisches Asyl. Er lebte zehn Jahre in Kenia, fünf Jahre in Bombay, zog 2003 nach Kapstadt und lebt heute in Wien. Von 1985 bis 1989 studierte Ilija Trojanow Rechtswissenschaften und Ethnologie an der Universität München. 1989 gründete er den Kyrill & Method Verlag und 1992 den Marino Verlag in München. Seine Romane, Reisereportagen und Streitschriften sind von der Kritik gefeierte Bestseller. Trojanow erhielt verschiedene Auszeichnungen wie den Preis der Leipziger Buchmesse 2006, den Berliner Literaturpreis 2007, den Preis der Literaturhäuser 2009, den Würth-Preis für Europäische Literatur 2010 und den Carl-Amery-Preis 2011. Zuletzt erschien sein Essay »Der überflüssige Mensch« (Residenz Verlag). www.trojanow.de

Susann Urban ist - nach einem Studium der Germanistik und lehrreichen Jahren im Buchhandel - als freie Übersetzerin und Lektorin tätig.

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