Inhouse-Seminar Konzept barrierefreiDrucken

Nach Bauvorlagenverordnung ist das Konzept barrierefrei in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, NRW und Rheinland-Pfalz (Stand 12/2020) mit unterschiedlichen Anforderungen im Baugenehmigungsverfahren umzusetzen.

Inhouse-Seminar Konzept barrierefrei

Inhalt:

Konzept barrierefrei: Überblick und Planungsrecht

Zielgruppe: Architektur- und Planungsbüros, Sachverstänige/Gutachter/Prüfingenieure, Immobilienunternehmen, Bau- Und Planungsämter, Landesbaubetriebe
Ort: in Ihrer Firma
Teilnehmerzahl: 7-12 Teilnehmer
Dauer: 1 Tag
Preis:

n. V.

Mann sitzt am Computer

Barrierefreies Planen und Bauen - Das Konzept barrierefrei

Das Barrierefrei-Konzept ist eine schutzzielorientierte, objektkonkrete Bewertung der baulichen, technischen und organisatorischen Anforderungen der Barrierefreiheit, die für die Prüfung im Genehmigungsverfahren relevant sind. (Barrirefrei-Konzept nach §9a gemäßBauO NRW)

Nach Bauvorlagenverordnung ist das Konzept barrierefrei in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, NRW und Rheinland-Pfalz (Stand 12/2020) mit unterschiedlichen Forderungen und Ausführungen im Baugenehmigungsverfahren umzusetzen.

So sind in einigen Ländern im Baugenehmigungsverfahren gemäß Bauvorlagenerlass (BVErl) für öffentlich zugängliche Gebäude und Wohngebäude zeichnerische und textliche Nachweise vorzulegen.

Bezogen auf das individuelle Bauvorhaben müssen alle Maßnahmen der Barrierefreiheit gekennzeichnet und beschrieben sowie spezielle Vordrucke ausgefüllt werden. Bei Sonderbauten ist eine Kennzeichnung rollstuhlgeeigneter Rettungswege gefordert.

Teilnehmer

Architektur- und Planungsbüros, Sachverstänige/Gutachter/Prüfingenieure, Immobilienunternehmen, Bau- Und Planungsämter, Landesbaubetriebe

Seminarinhalt

Konzept barrierefrei - Überblick und Planungsrecht

Gesetzliche Grundlagen

  • BauO (Ihres Bundeslandes), VV BauPrüfVO, VV TB und SBauVO
  • weitere Vorgaben (UN Behindertenrechtskonvention, GG, BGG, DIN 18040)

Gesetzliche Anforderungen des jeweiligen Bundeslandes für die Umsetzung

Darstellung und Nachweis der Barrierefreiheit mit dem "Konzept Barrierefreiheit" sowie Erläuterung mit Beispielen, Abweichungen und Lösungen bei Baumaßnahmen im Bestand:

  • Barrierefreie Erreichbarkeit der baulichen Anlage und der Gebäudezugänge Erschließung und Zugänglichkeit, Außenanlagen, öffentliche Bereiche
  • Ausführung der PKW-Stellplätze, Parkplätze / Parkgaragen etc.
  • Flure, Maße / Infrastruktur, Verkehrsflächen
  • Türen - Türbreiten, Türschwellen, Türanschläge, Türöffnungsmöglichkeiten
  • Aufzüge, Hubeinrichtungen, Lifte, Fahrtreppen - vertikale Erschließung
  • Treppen, Handläufe, Stufenausbildung, Erkennbarkeit etc. - vertikale Erschließung
  • Rampen, Handläufe - einschließlich Neigungen, Gefälle - vertikale Erschließung
  • Anordnung von Bedienelementen*
  • Barrierefreie Sanitärräume, barrierefreie Anordnung der Sanitärobjekte
  • Abmessungen der Bewegungsflächen*
  • Orientierungshilfen, Rettung, Alarmierung, Leit- und Orientierungssysteme etc.
  • Ausführungen zum § Barrierefreies bauen der jeweiligen LBO, Beurteilungsgrundlagen, Literaturhinweise und Plangrundlagen, Spezielle Angaben zu Ausführungen - div. Objektnutzungen z.B. Pflegeeinrichtungen, große Wohnkomplexe /Anforderungen an Wohnräume (z.B. Raumgeometrie, Bewegungsflächen), Freisitz / Fenster / Bad / Küchen / AAL / Sinnesgärten / Besonderheiten / Selbstrettung

Die Abstimmung des Seminarinhaltes auf spezielle inhaltliche Anforderungen oder Schwerpunktsetzung können Sie direkt mit den Referenten vornehmen.

Die Teilnehmer des Seminars erhalten eine Arbeitsmappe mit den Inhalten des Seminars und ein Zertifikat über Umfang und Inhalt der Weiterbildung.

Kosten

Kosten nach Angebot: 7-12 Teilnehmer inklusive Seminarunterlagen und Qualifizierungsnachweis.
zusätzlich: Anerkennung von Bildungspunkten der zuständigen Architektenkammer

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