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Altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung dank BarrierefreiheitFacebookTwitterEmailDrucken

Ältere Arbeitnehmer werden leicht unterschätzt. Für sie sprechen allerdings viele Vorteile: Sie sind oft hochqualifiziert und erfahren. Eine gute ergonomische Arbeitsplatzgestaltung kann körperliche Belastungen oder länger dauernde einseitige Belastungen vermeiden bzw. verringern.

Altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung dank Barrierefreiheit

älterer Arbeitnehmer an der Werkbank

Warum ältere Mitarbeiter noch längst nicht zum alten Eisen gehören.

Der in vielerlei Diskussionen begegnende demographische Wandel bedeutet bekanntlich nichts anderes als eine Verschiebung der Altersstruktur: Während die Zahl der jüngeren Menschen in Deutschland abnimmt, gibt es immer mehr Ältere. Ende 2014 lebten hierzulande circa 22,2 Millionen Menschen, die 60 Jahre oder älter waren – bei einer Gesamtbevölkerung von 81,2 Millionen. Niedrige Geburtenraten und eine stetig verbesserte gesundheitliche Versorgung sind die Ursachen dieser Entwicklung.
Daher drängen sich einige Fragen auf: Wie kann die Arbeitskraft der älteren Arbeitnehmer erhalten werden? Wie sieht also eine altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung aus? Was können barrierefreie Arbeitsplätze hier leisten?

Demographischer Wandel: Was sagt der Arbeitsmarkt?

Bezüglich des Arbeitsmarkts ergibt die demographische Betrachtung ein recht positives Bild. Generell ist Deutschland bezüglich der Beschäftigung von Arbeitnehmern zwischen 55 und 64 Jahren gut aufgestellt. 2015 waren 66 % der erwerbsfähigen Personen in diesem Alter in einem sozial­versicherungs­pflichtigen Arbeitsverhältnis. Gegenüber dem Jahr 2003 (39,3 %) ist das eine Verbesserung von 26,7 %. Im sogenannten "Golden Age Index", der 34 Nationen berücksichtigt, rangiert Deutschland damit auf Platz 7. Die deutschen Zahlen verdeutlichen also, dass die Bedingungen für ältere Arbeitnehmer vergleichsweise günstig sind. Dennoch ist dies kein Grund, sich zurückzulehnen. Es gibt noch viel zu tun, nicht zuletzt aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels sind die älteren Arbeitgeber kostbarer denn je.

Vorteile von älteren Arbeitnehmern

Es liegt im Grunde auf der Hand, dass Arbeitnehmer, die bereits mehrere Jahrzehnte im Arbeitsleben sind, zahlreiche Vorteile aufweisen. Dies betrifft sowohl Hard Skills (berufliche Qualifikation) als auch Soft Skills (soziale Kompetenz, Lernfähigkeit, Stichwort: Lebenserfahrung). Doch woran liegt es dann, dass dies allzu oft in Vergessenheit gerät und womöglich noch gezögert wird, ihnen mit altersgerechter Arbeitsplatzgestaltung entgegenzukommen? Dies hängt sicherlich mit tradierten Vorstellungen zusammen, die wir von Alter haben: Hier der junge und dynamische Mitarbeiter, dort der bereits betagte ältere Mitarbeiter, dessen Kräfte schwinden, auch mental. Solche Vorurteile haben jedoch mit der Realität nicht viel zu tun.
Laut Neurowissenschaftler Martin Korte können "ältere Mitarbeiter Arbeitsabläufe oft schneller erledigen, weil sie durch ihren enormen Wissens- und Erfahrungsvorsprung neue Informationen in das Vorhandene integrieren. So kommen sie zu Entscheidungen, die eine höhere Validität und eine bessere Berechenbarkeit haben."

Von barrierefreier, altersgerechter Arbeitsplatzgestaltung profitieren

Angesichts der demographischen Entwicklung und eindeutigen Vorteile älterer Mitarbeiter liegt es also auf der Hand, auf diese Gruppe bewusst zuzugehen. Es wiegt schwer, wenn solche erfahrenen Arbeitnehmer frühzeitig ihren Betrieb verlassen müssen – obwohl dies vermeidbar gewesen wäre. Neben der Förderung und Weiterbildung älterer Arbeitnehmer sind hierfür barrierefreie Arbeitsplätze ein bewährtes Mittel. Das Konzept der Barrierefreiheit ist nämlich nicht ausschließlich auf Menschen mit Behinderung bezogen, sondern eben auch Ältere. Einem Nachlassen der Kräfte, etwa in Form von eingeschränkter Bewegungsfreiheit oder nachlassendem Sehvermögen, kann man gezielt begegnen: So zeichnen sich barrierefreie Industriearbeitsplätze durch individuelle Höhenverstellbarkeit und augenschonende, arbeitswissenschaftlich ausgerichteter Beleuchtung aus.

In diesem Zusammenhang spricht man auch von "demografiefesten" Unternehmen. Damit ist gemeint, den eigenen Betrieb optimal gegen die oben genannten Risiken abzusichern. Im Zentrum dieser Bemühungen steht das Ziel, den Mitarbeitern ein möglichst langes und zufriedenes Arbeitsleben zu ermöglichen. Daher kommt hier dem Faktor Prophylaxe entscheidende Bedeutung zu. Es genügt nicht, nur die Mitarbeiter zu entlasten, die aktuell anfällig für körperliche Beeinträchtigungen sind. Junge Arbeitnehmer, dessen Leistungsvermögen aufgrund der Einhaltung moderner ergonomischer Prinzipien geschützt wird, sind im Alter robust und zuverlässig.

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  • Barrierefreiheit zahlt sich aus
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Tipps

Martin Korte

Martin Korte

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