HomePfeil nach rechtsForumPfeil nach rechtsPlanen für Menschen mit MobilitätseinschränkungenPfeil nach rechtsKita auch für Kinder mit Mobilitätseinschränkungen

Kita auch für Kinder mit Mobilitätseinschränkungen

Beitrag Kita auch für Kinder mit Mobilitätseinschränkungen

Autor: Viktor P. Antworten: 2 letzte Antwort: 2018-10-30 16:43:40 von Hule Handanovic

AutorBeitrag
Beitrag
Viktor P.
erstellt:
13.05.2017 15:10:23

Kita auch für Kinder mit Mobilitätseinschränkungen

Ich studiere Bildung und Erziehung und informiere mich gerade über bauliche Anforderungen von Kindern mit Mobilitätseinschränkungen in der Kita.

Ich habe 2 Fragen, freue mich aber über jede gute Anregung, oder Erfahrung mit wiederkehrenden alltäglichen Problemen. D.h. falls sie jemanden in der Familien kennen, der ein Kind mit Mobilitätseinschränkungen in einer Kita betreuen lässt.

1. Auf dieser Seite wird gut über die DIN 18040 verwiesen die besagt, wie Barrierefreiheit konkret aussieht. Gibt es für den Fall einer plötzlichen erforderlichen Barrierefreiheit eine Möglichkeit, finanzielle Mittel einzufordern oder einen gesetzlichen Verweis an den Träger einer Kita zu liefern, damit dieser den Umbau ermöglichen muss. Zum Beispiel soll ein Kind im Rollstuhl betreut werden, aber die Kita hat an vielen Stellen Hindernisse, die sogar die pädagogische Arbeit erschweren. Wie kann man die Notwendigkeit des Umbaus rechtlich begründen bzw. schnell vorantreiben oder die Finanzierung erzwingen?


2. In der Pädagogik geht man generell vom kompetenten Kind aus, d.h. das Kind ist subjektiv wahrzunehmen und mit ihm in der Lebenswelt umzugehen.
Für Kinder mit Mobilitätseinschränkungen heißt es auch alltägliche Hürden und Hindernisse lernen zu bewältigen. Bsp. kleine Schwellen nicht generell aus öffentlichen Orten zu verbannen, sondern Fähigkeiten beizubringen, um diese Hürden zu überwinden. Hätten Sie eventuell Ideen, wie so etwas beispielsweise aussehen kann und in wie weit sollte das Ihrer Meinung nach gehen?

Ich freue mich über jede Antwort. Weitere Fragen könnten sich aus Ihren Antworten ergeben.

Antworten

Beitrag
Sargon Lang
erstellt:
10.11.2017 12:05:02

Expertenseite

Änderungen im Bestand sind rechtlich nur bei der sog. Nutzungsänderung durchzusetzen, d. h., wenn z. B. aus einem Bürogebäude eine Kindertagesstätte werden soll. Dann und im Übrigen auch nur bei einem Wechsel der Branche gilt die Bestimmung, dass Barrierefreiheit gemäß Bauordnung herzustellen ist.

"Kleine Schwellen", die zu Trainingszwecken erhalten bleiben sollen, lassen sich nach meinem Dafürhalten kaum allgemein definieren. Die Schwelle, ab der ein Kind mit Rollstuhl beispielsweise in der Lage ist, eine Türschwelle noch selbstständig zu überwinden, kann individuell sehr verschieden sein: Für das eine Kind mögen es 5 cm sein, für ein anderes Kind ist ggf. 1 cm schon zu hoch. Ich rate daher die Schwellenwerte der DIN 18040-1 grundsätzlich einzuhalten, auch wenn selbst diese häufig keine Barrierefreiheit für jede und jeden beschreiben: Bei Türschwellen fordert die DIN im Übrigen grundsätzlich Nullabsenkung, wobei - falls dies baulich nicht möglich ist - bis zu 2 cm hinzunehmen sind.

Zur Finanzierung: Für einen gemeinnützigen Träger kommen ggf. Stiftungsmittel in Betracht.

Beitrag
Hule Handanovic
erstellt:
30.10.2018 16:43:40

Ich finde, das sollte man machen!

Barrierefreie TürschwellenTreppenplattformlift für kurvenläufige und gerade TreppenRollstuhl-Hebebühne mit einer max. Tragkraft von 320 kgHebeplattformen für TreppenanlagenTreppenplattformlift für den RollstuhlMobiler Hublift

Symbole

Beiträge: Beitrag Beitrag Neuer Beitrag Neuer Beitrag Wichtiger "Sticky" Beitrag, keine Antworten möglich Wichtiger "Sticky" Beitrag, keine Antworten möglich Beitrag noch nicht moderiert! Beitrag noch nicht moderiert!

Unser Experte

16761 Hennigsdorf

Inhouse-Seminar

Weiterbildung Sie möchten Ihre Mitarbeiter, Vertriebspartnern oder Kunden die Möglichkeit geben, sich zum aktuellen Stand von Normen und Gesetzen auf dem Gebiet des barrierefreien Bauens informieren?

Fachvorträge, Inhouse-Seminare, Weiterbildung zum Barrierefreien Bauen