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Beitrag finanzielle Hilfe für rollstuhlgerechten Zugang in eine neue Mietwohnung

Autor: Marlies Gericke Antworten: 1 letzte Antwort: 2012-08-01 11:38:56 von Gerd Stowczynski

AutorBeitrag
Beitrag
Marlies Gericke
erstellt:
11.07.2012 22:40:27

finanzielle Hilfe für rollstuhlgerechten Zugang in eine neue Mietwohnung

Meine Frage lautet:
Wo kann ich überall Förderung für einen
rollstuhlgerechten Zugang außen am Mehrfamilienhaus beantragen? Ich bin Rollstuhlfahrerin mit E-Rolli, muss aus Kostengründen in eine andere Wohnung ziehen. Diese ist nicht barrierfrei, die Bad-Tür muss verbreitert werden, und es muss ein Lift außen am Haus angebaut werden, um einen Zugang über die Loggia zu schaffen, den ich selbstständig bedienen kann. In Rathenow, wo ich wohne, gibt es kaum barrierefreie Wohnungen.
Da ich mit meinem Mann etwas zu viel Rente habe, falle ich aus dem sozial. Netz für Wohngeld und Hilfe über das Sozialamt raus. Wir wohnen seit 2009 im Betreuten Wohnen in einer barrierefreien Wohnung, mit all dem passenden sozial. Umfeld, was ich mir in dieser Zeit aufgebaut habe, aber die Wohnung ist zu teuer, auf die Dauer können wir hier nicht bleiben.

Antworten

Beitrag
Gerd Stowczynski
erstellt:
01.08.2012 11:38:56

Sie sind aus welchen Gründen auch immer in eine nicht barrierefreie Wohnung gezogen.
Die Umbauarbeiten sind hier sehr vielfällig und werden sehr teuer.
Ich kann hier nur raten, zu einer autorisierten Wohnberatungsstelle zu gehen.

Dann wäre der erster Ansprechpartner der Vermieter, dann die Pflegekasse und die Kreditförderbank Brandenburg [KfW] und Investitionsbank Brandenburg [ILB].
Darüber kann es Zuschüsse/Darlehen geben, allerdings sind hier viele Dinge zu beachten. Sie brauchen eine gute Bank, welche das unter Ihren Voraussetzungen mittragen will und zum anderen werden auch Eigenanteile verlangt.

Da Ihre Mittel wohl seht begrenzt sind, sehe ich kaum eine Change hier etwas zu erreichen.
Architekten, Statiker, Handwerker usw. alle braucht man und kosten viel Geld.
Sie sind ja lediglich auch nur Mieterin!

Ich würde Ihnen Raten, setzen Sie sich mit einer Stiftung in Verbindung. Auch hier muß Im Vorfeld vieles abgeklärt werden. Z.B. Darlehensablehnungen, Kostenvorabschläge, Bescheide von Ämtern usw.
Schrittweise läßt sich so bestimmt das zunächst Notwendige tun.

Barrierefreie TürschwellenHebebühne mit einer max. Tragkraft von 320 kgAAL-System, intelligentes HausnotrufsystemOrtsunabhängiges mobiles NotrufsystemSchwellenrampen, Rollstuhlrampen aus Stahl und AluminiumMobiler Hublift / Hebebühne bis 3 m

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Frau Dipl.-Ing. Helga Baasch ist Architektin und Spezialistin für Barrierefreies Bauen. Sie berät Bauherren, Planer und Betroffene.

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