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Behindertengerechte Dusche - Problem mit Pflegekasse

Beitrag Behindertengerechte Dusche - Problem mit Pflegekasse

Autor: Irene Antworten: 5 letzte Antwort: 2011-10-23 18:06:40 von Irene

AutorBeitrag
Beitrag
Irene
erstellt:
14.10.2011 10:17:31

Behindertengerechte Dusche - Problem mit Pflegekasse

Mein Mann hatte einen SA. Wir haben einen Antrag für den Umbau des Bades mit einer behindertengerechte Dusche gestellt. Dieser wurde genehmigt.
Nun haben wir die Rechnungen eingereicht und die PK will nur den Umbau für die Dusche "bezahlen", d.h. nur die Arbeiten (Lohn) für Aus-und Einbau, Fliesen nur anteilig für den Bereich der Dusche. Wir haben z.B. eine Regendusche eingebaut, da wir vorher eine normale hatten, will die PK auch nur eine normale zahlen.
Dann will man Fotos von vorher und nachher, die wir natürlich nicht gemacht haben, da wir nicht wussten, dass das ggf. erforderlich ist.
Wir haben alle Objekte aus dem Bad entfernt und neue eingebaut und natürlich auch alles neu gefliest. Die Komplettkosten betragen ca. 5.400 €.
Jetzt sollen wir nur die Kosten für die Dusche angeben, d.h. Material, Fliesen nur im Duschbereich etc.
Das wäre an sich kein Problem aber, die Firma, die uns das Bad umgestaltet hat, gibt es nicht mehr, d.h. wir können die Rechnung nicht splitten lassen.
Was können wir nun tun? Wir sind etwas ratlos.

Antworten

Beitrag
Helga Baasch
erstellt:
17.10.2011 11:40:41

Expertenseite

Ähnliche Erfahrungen mit der Pflegekasse im Land Brandenburg habe ich bereits schon vor über 10 Jahren gemacht. Damals habe ich veranlasst, dass das Bad meiner Eltern rollstuhlgerecht umgebaut wird. Vor Baubeginn kam ein Fachberater des MDK und legte auf der Grundlage des Angebotes der Handwerkerfirma die Höhe des Zuschusses fest. Der Fachberater war auch der Meinung, dass das Bad vorher ein WC und einen Waschtisch hatte und somit nur Kosten für die bodengleiche Dusche als Zuschuss anerkannt werden können. Wir mussten aber die alte Speisekammer abreißen um die Badfläche zu vergrößern, damit wir die erforderlichen Bewegungsflächen für den Duschbereich bekommen. Außerdem mussten ein neues WC-Becken und ein unterfahrbarer Waschtisch nebst Stütz- und Haltegriffen installiert werden. Der gesamte Umbau kostete 13.000,00 DM. Davon hat die Pflegekasse Kosten von weniger als 200,00DM übernommen.

Beitrag
Irene
erstellt:
17.10.2011 12:41:43

Na, das macht ja Mut.

Hatte ja gehofft, ich bekomme hier eine Frage von einem Fachmann....

Beitrag
Helga Baasch
erstellt:
17.10.2011 19:24:00

Expertenseite

Vielleicht antwortet noch ein Fachmann.

Beitrag
Jennifer Uka
erstellt:
23.10.2011 10:53:15

Expertenseite

Nun ist ja das Kind schon in den Brunnen gefallen. Nachträglich kann ein Fachmann vielleicht, sofern es sich um eine Rechnung mit Einheitspreisen handelt, den Anteil noch herausrechnen oder über übliche Baupreise den Kostenaufwand des "Pflegekassenanteils" ermitteln.

Allerdings verstehe ich nicht, wie die Pflegekasse zunächst Kosten übernehmen kann, und hinterher nichts davon wissen will. Hier würde ich zu Widerspruch und ggf. juristischer Unterstützung raten.

Das ist so aus der Ferne aber alles nicht zu beantworten. Da müsste man sich in den Vorgang konkret einlesen. Je nach dem, wie viel Geld Sie letztlich erwarten, lohnt sich der Kostenaufwand für einen Fachmann, der dies tut ja vielleicht auch jetzt noch, obwohl Sie ihn beim jetzigen Stand der Dinge wohl selber bezahlen müssten.

Fachleute in Ihrer Nähe finden Sie über

http://nullbarriere.de/wohnberater.htm

und die Ingenier- und Architektenkammern Ihres Bundeslandes

Beitrag
Irene
erstellt:
23.10.2011 18:06:40

Ja, das verstehen wir auch nicht. Das Angebot damals hatte auch einen Pauschalpreis.

Wir haben nun von der Firma einen anteiligen Lohn für die Arbeiten an der Dusche bestätigen lassen und rechnen das Material hinsichtlich Fliesen etc. entsprechend aus.

Mal sehen, was dann raus kommt.

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