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staatl. gefördertes Wohnprojekt einer Genossenschaft

Beitrag staatl. gefördertes Wohnprojekt einer Genossenschaft

Autor: Karin Ulrich Antworten: 1 letzte Antwort: 2015-08-11 07:45:49 von Sonja Hopf

AutorBeitrag
Beitrag
Karin Ulrich
erstellt:
29.07.2015 16:15:34

staatl. gefördertes Wohnprojekt einer Genossenschaft

Wir haben eine 3 Raum Wohnung mit 71,00 qm im Blick.
Die Wohnung liegt in einem Mehrgenerationenhaus
(barrierefrei und mit Fahrstuhl).
Bauherr ist eine Genossenschaft.
Die von uns ausgesuchte Wohnung ist mit Fördermitteln finanziert,
somit benötigten wir einen WBS Schein.
Aufgrund der 60 % Schwerbehinderung mit
Kennzeichnung G meines Mannes haben wir den § 9 Schein erhalten.
Die Wohnung darf 2 Zimmer und maximal 60 Qm umfassen.
Ich habe jetzt schon überall gesucht, ob es für uns
eine Lösung gibt, hier eine Bewilligung zu erhalten aber leider
nicht so recht etwas gefunden. Eine Einlage von ca 35000,00
muß erbracht werden. Das würde mit einer Bankfinanzierung
schon klappen, aber welche Möglichkeit gibt es für die
Genehmigung einer größeren Wohnung?
Der Schwerbehindertenausweis wurde aufgrund von schwerer
Osteoperose ausgestellt, zusätzlich leidet mein Mann unter
Bronchialasthma und einer sehr ausgeprägten Tierhaarallergie.
Gibt es eine zündende Idee?

Antworten

Beitrag
Sonja Hopf
erstellt:
11.08.2015 07:45:49

In der Regel muss die Wohnung im Hinblick auf ihre Größe angemessen sein. Die Angemessenheit der Wohnung gilt als gegeben, wenn entweder die Zahl der zur Verfügung stehenden Räume oder die Wohnfläche für 2 Personen = 2 Räume = 60qm beträgt.
Im Einzelfall können größere Wohnflächen genehmigt werden. Ein Grund hierfür kann beispielsweise zusätzlicher räumlicher Bedarf aufgrund einer Behinderung sein.

Gesetz über die soziale Wohnraumförderung (Wohnraumförderungsgesetz - WoFG)
§ 27 Wohnberechtigungsschein, Sicherung der Belegungsrechte
(4) In dem Wohnberechtigungsschein ist die für den Wohnungssuchenden und seine Haushaltsangehörigen nach den Bestimmungen des Landes maßgebliche Wohnungsgröße nach der Raumzahl oder nach der Wohnfläche anzugeben. Von der maßgeblichen Grenze kann im Einzelfall
1.
zur Berücksichtigung
a) besonderer persönlicher oder beruflicher Bedürfnisse eines Haushaltsangehörigen oder
b)
eines nach der Lebenserfahrung in absehbarer Zeit zu erwartenden zusätzlichen Raumbedarfs oder
2.
zur Vermeidung besonderer Härten abgewichen werden.

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