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Ab welchem Gefälle wird eine Rampe als Rampe bezeichnet?

Beitrag Ab welchem Gefälle wird eine Rampe als Rampe bezeichnet?

Autor: Valentine Fritz Antworten: 3 letzte Antwort: 2014-03-21 18:46:29 von Sonja Hopf

AutorBeitrag
Beitrag
Valentine Fritz
erstellt:
13.03.2014 10:04:08

Ab welchem Gefälle wird eine Rampe als Rampe bezeichnet?

Gibt es eine Norm bzw. eine gesetzliche Regelung ab welchem Gefälle eine Rampe als solche gilt? Über ein Maximalgefälle von 6% gibt die DIN 18040-1 deutlich Auskunft, jedoch nicht ab wann (wieviel %) eine Rampe eine Rampe ist und keine geneigte Fläche mehr.

Antworten

Beitrag
Helga Baasch
erstellt:
19.03.2014 21:40:10

Expertenseite

laut Duden hat der Befriff Rampe mehrere Bedeutungen. Die für das barrierefreie Bauen relevante Deninition:
Die Rampe ist eine schiefe Ebene, die zwei unterschiedlich hoch gelegene Flächen verbindet.

Das maximale Gefälle einer Rampe darf nach DIN 18040 "Barrierefreies Bauen, Planungsgrundlagen" nicht mehr als 6% betragen. Ist das baustrukturell nicht möglich, werden über die KfW auch Rampen bis max.10% gefördert. Auf nullbarriere.de wird informiert, für welche Nutzungsbedingungen das Gefälle erhöht werden könnte.

... auf nullbarriere.de

Rampen/Rollstuhlrampen, Rampenlänge, Steigungsverhältnis für privat: Rampenrechner

DIN 18040-1 Wege, Plätze, Zugang

Beitrag
Valentine Fritz
erstellt:
21.03.2014 09:14:07

Hallo und vielen Dank für die erste Info.
In unserem konkreten Fall handelt es sich um eine bestehende Rampe mit 6% Neigung, die klar sowohl Handläufe, als auch Radabweiser aufweisen muss. Nach einem Ruhepodest wechselt die Fläche mit 90° die Laufrichtung und steigt mit 4% weiter an. Hier steht zur Debatte, ob 1. in der Verlängerung der ersten Rampe (6%) sich zwei Stufen befinden dürfen und ob 2. bei einer, mit 4% geneigten Fläche (1,50 m x 6,40 m), Handläufe und Radabweiser angebracht werden müssen.

Beitrag
Sonja Hopf
erstellt:
21.03.2014 18:46:29

zu 1. DIN 18040-3(Entwurf)
abwärts führende Treppen in Verlängerung einer Rampe sind zulässig am unteren Ende der Rampe in 10,00 m Abstand und am oberen Ende der Rampe in 3,00 m Abstand.

zu 2. DIN 18040-1
Verkehrsflächen dürfen nicht stärker als 3 % geneigt sein, andernfalls sind Rampen oder Aufzüge vorzusehen. Bei einer Länge bis zu 10 m ist auch eine Längsneigung bis zu 4 % möglich.

Leitsysteme, Türschilder, Handlaufinformationen, TasttafelnHebeplattformen in Treppenanlagentaktile Karten, Drucke, GrafikenBodenleitsystem, taktile Beschilderungen, PläneMobiler Hublift / Hebebühne bis 3 mSenkrechtlift mit automatischer Aufzugsteuerung

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Frau Dipl.-Ing. Helga Baasch

16761 Hennigsdorf OT Stolpe-Süd

Frau Dipl.-Ing. Helga Baasch ist Architektin und Spezialistin für Barrierefreies Bauen. Sie berät Bauherren, Planer und Betroffene.

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