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Längsneigung eines Behindertenparkplatz im öffentlichen ...

Beitrag Längsneigung eines Behindertenparkplatz im öffentlichen Verkehrsraum

Autor: Hans-Josef Schmidt Antworten: 1 letzte Antwort: 2017-04-01 08:21:06 von Bernhard Kohaupt

AutorBeitrag
Beitrag
Hans-Josef Schmidt
erstellt:
27.03.2017 19:57:11

Längsneigung eines Behindertenparkplatz im öffentlichen Verkehrsraum

Kann ein Behindertenparkplatz, der auf einer Zufahrt in ein Wohngebiet mit einem Längsgefälle von 4,8 % angelegt ist, als barrierefrei eingestuft werden? Die Fahrgasse, der Stellplatz und die angrenzenden Fußwege und Bewegungsflächen weisen jeweils ein Gefälle von 4,8 % auf. Meiner Meinung nach nicht. Gibt es eventuell Ausnahmen in der DIN 18040-3?

Antworten

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Bernhard Kohaupt
erstellt:
01.04.2017 08:21:06

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Die Neigung von Flächen zum Ein-/Ausstieg ist in der DIN 18040-3 nicht explizit geregelt. Die Norm verweist bei Stellplätzen einfach auf die Regelungen für Gehwege. Hier gilt im Regelfall die Begrenzung des Längsgefälles auf 3 %, der Querneigung auf 2 %. Größeres Gefälle bis 6 % darf auf Gehwegen immer nur eine begrenzte Länge haben. Aber an der Ausstiegsfläche selbst kann dies nicht funktionieren, dann wäre bei einem Rollstuhl die Gefahr viel zu groß, dass er sich selbständig macht.
Deutlicher sind hier die Hinweise für barrierefreie Verkehrsanlagen HBVA: "Die Gesamtneigung der Oberfläche barrierefreier Parkstände sollte möglichst gering sein und 3 % nicht übersteigen."
Die Zuwegung kann dann natürlich schon etwas steiler sein, hier sind 6 % einzuhalten

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