Kombiquerung oder Doppelquerung?
Während der Entwicklung des Leitsystems EASYCROSS® wurde die Doppelquerung mit getrennten Übergangsstellen für Sehbehinderte und Mobilitätsbehinderte untersucht, aufgrund funktionaler Mängel jedoch abgelehnt.
Doppelquerung
Separate Übergangsstellen für blinde und mobilitätsbehinderte Menschen
Der verlangsamte Verkehrsablauf insbesondere im Furtbereich stellt einen gravierenden Mangel dar mit hohen Risiken für die Verkehrssicherheit.
Die Ausführung von zwei getrennten Übergangsstellen erfordert generell mehr Platz – der ist jedoch vielfach nicht vorhanden.
Bei beengten Platzverhältnissen kann keine Systematik aufgebaut werden – die Wiedererkennbarkeit der barrierefreien Querungsstelle sollte indes gewährleistet sein.
Die Doppelquerung entspricht keiner ganzheitlichen Lösung, sondern trennt die Behinderten in zwei Klassen.
Die Ausführung verursacht insgesamt höhere Baukosten und ist zudem stadtgestalterisch fraglich.
Kombiquerung EASYCROSS®
Eine Übergangsstelle für alle
Die einfache Orientierung und Wegführung bei nur einer Querungsstelle sorgt für zügigere Verkehrsabläufe und somit für mehr Sicherheit.
Das System kann auch bei beengten Platzverhältnissen in der vorgegebenen Bauweise angewendet werden.
Der stets gleiche Systemaufbau ist vorteilhaft für Orientierungstrainings und die Nutzung durch blinde Verkehrsteilnehmer.
Die rationelle Bauweise mit wenigen Modulen kommt den Forderungen nach moderaten Baukosten entgegen.
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