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Sicherheitsbedürfnis in Wohnanlagen für ältere Menschen

Beitrag Sicherheitsbedürfnis in Wohnanlagen für ältere Menschen

Autor: Anonym Antworten: 1 letzte Antwort: 2011-08-27 19:48:36 von Helga Baasch

AutorBeitrag
Beitrag
Anonym
erstellt:
27.08.2011 19:41:55

Sicherheitsbedürfnis in Wohnanlagen für ältere Menschen

Seit Sept. 2010 wohne ich in einer neu erstellten Wohnanlage mit 42 WE für barrierefreies Wohnen. Frage: ist es richtig, daß die Brandschutztüren der Schleuse zwischen Treppenhaus und Tiefgarage nicht abschließbar, sondern nur mit Blindzylindern, ausgerüstet sein müssen? Somit ist es für Unbefugte ein Leichtes über die TG ins Haus zu gelangen; damit ist die Sicherheit der Hausbewohner nicht ausreichend gewährleistet. Lässt die Brandschutzverordnung zu, daß von TG in Schleuse über ein Knopfschloß aufgeschlossen werden muß und sobald die Tür ins Schloß fällt, automatisch verschlossen ist. Mit diesem System ist auch eine Tür von der TG ins Freie ausgestattet.
Außerdem befindet sich in der Schleuse selbst kein Notlicht, sondern muß über die Treppenhausbeleuchtung geschaltet werden. Außerdem verfügt die TG über keinerlei Abfluß für Wasser. Was schreibt hier der Gesetzgeber vor?

Antworten

Beitrag
Helga Baasch
erstellt:
27.08.2011 19:48:36

Expertenseite

Der Brandschutz hat insbesondere bei Wohnanlagen für ältere und behinderte Menschen oberste Priorität. Das Brandschutzkonzept wird zusammen mit den Planern der Wohnanlage und der örtlichen Feuerwehr erarbeitet. Darin enthalten sind auch die Festlegungen zu den Sicherungssystemen der Brandschutztüren in der Wohnanlage. Für den Bau und Betrieb von Garagen und Stellplätzen sind die Vorschriften der Garagenverordnung der einzelnen Bundesländer zu beachten.
Die Sicherheit der Bewohner spielt dabei eine wichtige Rolle, deshalb empfehle ich Ihnen, Ihre Forderungen, die in meinen Augen berechtigt sind, dem Vermieter mitzuteilen. Um die nachstehenden Forderungen vom Vermieter realisieren zu können, ist eine einvernehmliche Lösung dieser Probleme zu suchen:
- Unbefugte dürfen nicht über die Tiefgarage in das Wohnhaus gelangen,
- das Notlicht muss auch innerhalb der Schleuse zu bedienen sein und
- Wasser in der Tiefgarage, z.B. durch starken Regen verursacht, muss abfließen können.
Über geeignete Schließsysteme für Türen, insbesondere für Brandschutztüren, informiert Sie die Feuerwehr, Polizei und Sicherheitsfirmen.

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Frau Dipl.-Ing. Helga Baasch

16761 Hennigsdorf OT Stolpe-Süd

Frau Dipl.-Ing. Helga Baasch ist Architektin und Spezialistin für Barrierefreies Bauen. Sie berät Bauherren, Planer und Betroffene.

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