Die Lesbarkeit der Taster spielte schon immer eine große Rolle bei den Aufzugsherstellern, weil die Förderleistung der Aufzüge nämlich stark von der schnellen Fahrtwunscheingabe der Nutzer abhängig ist. Die Wartezeiten in den Haltestellen werden durch gute Taster deutlich verringert. Und das ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal für Aufzüge und natürlich auch für den jeweiligen Aufzugshersteller. Aber leider sind auch hier nicht immer optimale Lösungen gefunden worden. Fakt ist, dass der Auftrag zum Austausch der Bedienelemente nach Verschleiß eine Aufgabe des Betreibers ist. Üblicherweise sind Tastvorsätze auszutauschen und das ist wirklich nicht sehr teuer. Hierbei gibt es meist auch Optionen bei der Qualität der Tastvorsätze. Ein Edelstahltastvorsatz tief graviert und farblich ausgelegt hat nun mal unbestreitbar eine sehr hohe Lebensdauer. Besser ist aber auf jeden Fall, dass schon bei der Auftragsvergabe ein Behindertentableau im Fahrkorb vorgesehen wird. Dann sind alle Anforderungen von Rollstuhlfahrern und auch von Sehbehinderten weitgehend erfüllt. Große taktile Taster, die auf Wunsch auch mit Brailleschrift ausgeführt werden können, sind die Lösung des Problems.
Mit der Europäisierung der Aufzugsvorschriften haben sich in Deutschland verschiedene Ansichten etabliert, wie die behindertengerechten Tableaus auszusehen haben. Aber alle diesbezüglichen Lösungen sind besser als es einfach bei billigen Standardtableaus zu belassen, die dann zu den genannten Problemen, vorwiegend bei sehbehinderten Mensche, führen.
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