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Anforderungen der gehörlosen und schwerhörigen Menschen an ...

Beitrag Anforderungen der gehörlosen und schwerhörigen Menschen an die Barrierefreiheit

Autor: Klaus Fey Antworten: 4 letzte Antwort: 2012-06-22 20:52:39 von Tabea Strauss

AutorBeitrag
Beitrag
Klaus Fey
erstellt:
23.10.2011 17:36:07

Anforderungen der gehörlosen und schwerhörigen Menschen an die Barrierefreiheit

Bei dem Forum barrierefreies Bauen, Kategorie Hören, sollte zwischen den beiden "Barrieren" unterschieden werden: gehörlose Menschen und schwerhörige Menschen. Die erste Gruppe benötigt helle, blendfreie Räume. die zweite Gruppe dazu noch IndukTive Höranlagen, bei denen sie mit ihren angepassten Hörsystemen nebengeräuschfrei Sprache barrierefrei und deutlich verstehen können.
Anfragen zu diesem Themenkreis werde ich gern beantworten.

Antworten

Beitrag
Estefania Briglia
erstellt:
11.01.2012 18:48:04

Ich bin Studentin der Stadt- und Regionalplanung und besuche dieses Semester ein Seminar, bei dem es um barrierefreies Planen geht und zwar mit dem Schwerpunkt 'Hörbehinderung'.
Meine Kommilitonin und ich sollen dazu einen Platz umgestalten und dabei besonders auf diese Barrierefreiheit achten.
Kennen Sie vielleicht Bücher oder Internetseiten, die uns dabei helfen können?
Ich habe das Gefühl, dass es nicht sehr viele Menschen gibt, die sich damit befassen.
Wenn man Barrierefreiheit liest, dann bezieht sich das häufig nur auf Menschen im Rollstuhl oder Sehbehinderte.
Vielleicht können Sie uns auch den einen oder anderen Tipp geben, was wir bei der Problematik beachten können.
Es geht dabei sowohl um Hörbehinderte, als auch um völlig gehörlose Menschen.

Beitrag
Klaus Fey
erstellt:
12.01.2012 10:49:25

"Hörbehinderte Menschen" sind nach meinem Verständnis der Oberbegriff für diejenigen Menschen, die es - salopp gesagt - >an den Ohren haben< und werden unterteilt in SCHWERHÖRIGE Menschen und GEHÖRLOSE Menschen.

Die schwerhörigen Menschen brauchen ausser ihren angepassten Hörsystemen einen schallarmen Raum, blendfreie Beleuchtung sowie weitere technische Übertragungsmittel, wie z.B. Induktive Höranlagen.

Für die gehörlosen Menschen sind sowohl die Gebärdensprach-Dolmetscher, als auch Hellschreiber oder die Projektion eines Textes an die Wand erforderliche Verständigungsmittel.

Beitrag
Sonja Hopf
erstellt:
12.01.2012 15:05:14

Buchtipp:
Hinweise - Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehrsraum für seh- und hörgeschädigte Menschen.
ISBN: 978-3-86509-867-2
Reihe direkt Heft 64 vom Fraunhofer Verlag

Beitrag
Tabea Strauss
erstellt:
22.06.2012 20:52:39

Ich bin Mutter und viel mit dem Kinderwagen unterwegs.
Sobald ich einen Aufzug betrete, weckt die Ansage mein Kind auf. Wer je Kinder betreut hat, weiß, dass das nicht erstrebenswert ist.
Ich finde den Vorschlag induktiver Höranlagen sehr gut. So ist für Schwerhörige trotzdem der barrierefreie Zugang gewährleistet.
Toll wäre ein Knopf, mit dem man die Ansage für sehbehinderte Menschen bei Bedarf ausschalten könnte. In 99% der Aufzugsfahrten bin ich entweder allein oder definitiv nicht mit Sehbehinderten im Aufzug.
Vielleicht können diese Vorschläge ja Eingang in Ihre Planung finden.

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Frau Dipl.-Ing. Helga Baasch ist Architektin und Spezialistin für Barrierefreies Bauen. Sie berät Bauherren, Planer und Betroffene.

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