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Hilfe bei Fördermöglichkeiten /Zuschüsse

Beitrag Hilfe bei Fördermöglichkeiten /Zuschüsse

Autor: Anja Bräkelmann Antworten: 3 letzte Antwort: 2014-07-26 19:37:43 von Dipl. Ing. Dirk Michalski

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Beitrag
Anja Bräkelmann
erstellt:
21.03.2014 15:49:40

Hilfe bei Fördermöglichkeiten /Zuschüsse

Ich bin mit Fördermöglichkeiten bzw.Zuschüssen überfordet. Folgende Verhältnisse sind vorhanden:

Eigenheim 2010 bezogen (Neubau Kfw 40);
Unfall auf dem Arbeitsweg Oktober 2011 (BG zahlt nicht);
Pflegestufe III GdB 100 a,ag,b,h;
seit Unfall nicht arbeitsfähig, aber noch bei AG beschäftigt;
Im Haushalt lebende Personen Ehemann und Pflegetochter (Nichte);
Pflegekasse einmal Zuschuss erhalten für Eingang und für Bad bzw.Telefon/ Hausanlage steht aus;Mobile Treppensteighilfe ( Skalamobil ) auf glatter Holztreppe mit unterschiedlichen Wangen schon mehrfach bemängelt auch durch MDK und Wohnberatung;
Kosten für Treppenlift zwischen 12000 und 22000);
Wir haben halt 2009 bzw. 2010 gebaut und haben echt keinen finanziellen Spielraum mehr. Selbst bei neuer Beantragung bei der Pflegekasse mit ihren 2557 Euro kriegen wir keinen Eigenanteil für den Treppenlift hin. Geschweige denn KfW Kredit ( mehr fiel der Wohnberatung nicht ein war nur Zeitverschwendung). Und das, obwohl es gehäuft zu Unfällen mit dem Skalamobil kam. Wir wissen nicht mehr weiter und blicken ehrlich gesagt auch nicht mehr durch. Fürs Sozialamt wird mein Mann zuviel verdienen und ausserdem arbeitet er in der Stadtverwaltung, haha. Kann uns jemand weiterhelfen ? Oder an wen könnten wir uns wenden? Wohnen in Kreis Düren, Nordkreis NRW. Jeder Rat ist willkommen.

Antworten

Beitrag

erstellt:
09.05.2014 11:19:21

Schade, dass Sie nicht in Hessen wohnen. Dort gibt es einen Zuschuss zum behindertengerechten Umbau von selbstgenutztem Wohneigentum.
Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) fördert mit ihrem Programm "Behindertengerechter Umbau von selbstgenutztem Wohneigentum" bauliche Maßnahmen, Einrichtungen und Ausstattungen an und in bestehenden selbstgenutzten Wohnungen und auf dem Wohnungsgrundstück (näheres Wohnungsumfeld).
Förderungsfähig sind Kosten bis zu 25.000 EUR je Wohneinheit. Dabei wird ein Kostenzuschuss bis zu 50% gewährt (max. 12.500 EUR), der nicht zurückgezahlt werden muss. Der andere Teil der Gesamtkosten kann über das KfW-Programm 159 Altersgerecht Umbauen finanziert werden.
In NRW gibt es von der NRW-Bank ebenfalls ein Förderprogramm zum barrierefreien Umbau. Allerdings handelt es sich hierbei um ein Darlehen, bei dem es keine Tilgungsnachlässe gibt. Weitere Informationen erhalten Sie bei der NRW-Bank.
Hier können Sie sich zu den Kosten zum barrierefreien Umbau informieren:

... auf nullbarriere.de

Kosten, Preise für Barrierefreies Bauen und Modernisieren - Übersicht

Beitrag
Windröschen
erstellt:
09.05.2014 19:41:03

Vielleicht hilft Ihnen die Beratung durch einen der Sozialverbände, SoVD oder VDK, weiter ... man muss dafür zwar Mitglied werden (Beiträge ca. 5 Euro/Monat). Aber man hat eine Anlaufstelle für den ganzen Wust an Fragen, der mit Behinderung, Fördermöglichkeiten, Rente, Krankenversicherung usw. verbunden ist. Gegebenenfalls bekommt man auch Hilfestellung, wenn man Widerspruch einlegen oder den Rechtsweg beschreiten will/muss.

Vielleicht können Sie dort auch noch mal diskutieren, ob die BG die Zahlung zu Recht oder zu Unrecht verweigert ... denn das ist ja ein Unding!

Und es müßte doch einen Integrationsberater auf Landesebene und so etwas wie einen Behindertenberater auf kommunaler Ebene geben.

Beitrag
Dipl. Ing. Dirk Michalski
erstellt:
26.07.2014 19:37:43

Wenn Sie einen BG Wegeunfall hatten, muss auch die BG die in Frage kommenden unfall-behinderungsbedingten Umbaukosten als Wohnungshilfe leisten. Alle anderen Auskünfte oder Ausflüchte sind nicht gesetzeskonform.

Barrierefreie TürschwellenHebebühne mit einer max. Tragkraft von 320 kgAAL-System, intelligentes HausnotrufsystemOrtsunabhängiges mobiles NotrufsystemGebrauchte TreppensitzlifteSchwellenrampen, Rollstuhlrampen aus Stahl und Aluminium

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Frau Dipl.-Ing. Helga Baasch ist Architektin und Spezialistin für Barrierefreies Bauen. Sie berät Bauherren, Planer und Betroffene.

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