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Finanzierung des Umbaus einer rollstuhlgerechten Wohnung

Beitrag Finanzierung des Umbaus einer rollstuhlgerechten Wohnung

Autor: Bernd Dalinger Antworten: 1 letzte Antwort: 2012-08-16 13:14:42 von Sonja Hopf

AutorBeitrag
Beitrag
Bernd Dalinger
erstellt:
16.08.2012 13:07:48

Finanzierung des Umbaus einer rollstuhlgerechten Wohnung

Eine Bekannte von mir, seit Geburt am Louis Bar Syndrom erkrankt, GdB 100 mit allen Merkzeichen, ist zum 01.07.2012 in eine neue Wohnung umgezogen. Diese wurde vorher vom neuen Vermieter in Eigenhilfe von Freunden und Bekannten (mit Zahlung einer Aufwandsentschädigung) rollstuhlgerecht umgebaut. Die Pflegekasse erstattet jetzt nur die Materialkosten für den rollstuhlgerechten Umbau des Badezimmers sowie aller Fussböden (890 Euro). Die Übernahme des "Arbeitslohnes" wird abgelehnt. Das ist nach meiner Ansicht nicht in Ordnung, da mit Beauftragung von Fachfirmen wesentlich höhere Kosten entstanden wären. Diese könnten von meiner Bekannten (26 Jahre - Grundsicherung) und ihrer sie seit Geburt pflegenden Mutter (55 Jahre, ALG II) nicht geleistet werden.

Antworten

Beitrag
Sonja Hopf
erstellt:
16.08.2012 13:14:42

Wird die Maßnahme zum Teil oder ganz in Eigenleistung durchgeführt, übernimmt die Pflegekasse grundsätzlich nur die Materialkosten. Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen teilt die Pflegekasse den vorläufigen Zuschuss schriftlich mit. Der endgültige Zuschuss wird errechnet, wenn bezahlte, quittierte Originalrechnungen, Quittungen und Nachweise eingereicht wurden. Er richtet sich nach den tatsächlich durchgeführten Arbeiten, die berücksichtigt werden können. Gibt es Differenzen zwischen Kostenvoranschlag und Rechnung, kann sich der Zuschuss ändern. Der Zuschussempfänger trägt einen Eigenanteil von 10-50%. Besitzt ihre Bekannte keine eigenen Einnahmen, entfällt damit ihr Eigenanteil.

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