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Verschluss für barrierefreien Waschtisch

Beitrag Verschluss für barrierefreien Waschtisch

Autor: Marco Weihrauch Antworten: 1 letzte Antwort: 2011-01-15 18:26:15 von Peter Nischwitz

AutorBeitrag
Beitrag
Marco Weihrauch
erstellt:
15.01.2011 18:18:30

Verschluss für barrierefreien Waschtisch

Sollte ein barrierefreier Waschtisch über einen einfachen Stöpsel mit Kette verfügen oder kann ein Stopfenverschluss mit Gestänge hinter dem Hebelmischer verwendet werden?

Antworten

Beitrag
Peter Nischwitz
erstellt:
15.01.2011 18:26:15

Nach meiner Kenntnis gibt es in den z.Zt. gültigen DIN-Vorschriften lediglich die Option für die Einbauhöhe eines Waschbeckens zur Sicherung der Unterfahrbarkeit mit einem Rollstuhl und die Empfehlung zum Einbau eines sog. „Sparsiphons“.
Zur Form und Größe von Wachbecken sowie zu deren Ausstattung (Wasserhahn, Verschluss, Höhenverstellbarkeit, u.a.) gibt es keine Forderungen hinsichtlich der Nutzung durch Menschen mit körperlichen Einschränkungen jeglicher Art. Hier gibt es aber differenzierte Anforderungen und daraus resultierend unterschiedliche Lösungen. Die Industrie bietet dafür zielgerichtet die vielfältigsten Produkte an. Neben Funktionalität entscheiden dabei nicht unwesentlich die Kosten.

Bei Waschtischen gibt es folgende 3 Verschlussarten, die am häufigsten in der Praxis Anwendung finden:
- Armaturen mit Standhahnring plus freihängender Kugelkette und Stöpsel
oder mit einer versenkbaren Kugelkette
- Armaturen mit Zugstangenablaufgarnitur
- separat von der Waschtischarmatur der sog. Klickverschluss
( oder auch Klick-Klack mit Push-Open-Ablaufventil )

Bei deren Handhabung gibt es natürlich unterschiedliche Erfahrungen und dementsprechend differenzierte, z.T. subjektiv geprägte Einschätzungen.
Stöpselverschlüsse mit Kugelketten sind etwas aus der Mode gekommen.
Die Zugstangenablaufgarnitur wird gegenwärtig am häufigsten eingesetzt. Dessen Bedienung erfordert jedoch in Abhängigkeit des jeweiligen Design oft „Fingerspitzengefühl“, da die Zugstange hinter der Armatur „versteckt“ ist. Zum Beispiel Menschen mit eingeschränkter Greiffähigkeit der Hände, verkürzte Arme, Spasmen u.ä. haben damit ein Bedienungsproblem.
Eine elegante und für vorgenannte Personengruppe sinnvolle Lösung ist der sogenannte Klick-Verschluss. Durch leichten Druck auf die im Becken liegende Verschlusshaube schließt sich das Ventil und durch nochmaliges Drücken öffnet sich dieses wieder. Nachteilig ist dabei jedoch, dass man in das mit verschmutztem Wasser gefüllten Becken greifen muss, um das Ablaufventil zu öffnen. Nichts ist vollkommen!


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