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Barrierefreie Autozufahrt zu 2 Mehrfamilienhäusern?

Beitrag Barrierefreie Autozufahrt zu 2 Mehrfamilienhäusern?

Autor: Dirk Junklewitz Antworten: 2 letzte Antwort: 2012-01-05 17:49:24 von Dirk Junklewitz

AutorBeitrag
Beitrag
Dirk Junklewitz
erstellt:
05.01.2012 17:30:11

Barrierefreie Autozufahrt zu 2 Mehrfamilienhäusern?

Bei einem Bauvorhaben von 2 Mehrfamilienhäusern mit 4 barierrefreien Wohnungen wird die Autozufahrt zu den im hinteren Teil des Grundstücks gelegenen Parkplätzen gleichzeitig als Fußweg benutzt.
Aufgrund der Geländesituation ergibt sich jedoch eine 20m lange 6% Rampe, die danach weniger steil wird.

Ist es zwingend erforderlich, die Anforderungen an behindertengerechte
Rampen auch hier umzusetzen?
Ich denke das würde die Befahrbarkeit mit Autos doch ziemlich beeinträchtigen, wenn immer nach 6m ein Podest von 1,5m kommen muss.

Ganz abgesehen von den Problemen der Überwindung der Höhendifferenz die dort gegeben ist, wäre evtl. eine schwächer geneigte Rampe ohne Podeste besser?

Antworten

Beitrag
Sonja Hopf
erstellt:
05.01.2012 17:40:26


Die DIN 18040-2 sagt u.a.
Zur gefahrlosen Nutzung müssen Gehwege und Verkehrsflächen eine feste und ebene Oberfläche aufweisen, die z. B. auch Rollstuhl- und Rollatornutzer leicht und erschütterungsarm befahren können.
Ist aus topografischen Gründen oder zur Abführung von Oberflächenwasser ein Gefälle erforderlich, dürfen sie keine größere Querneigung als 2,5 % haben.
Die Längsneigung darf grundsätzlich 3 % nicht überschreiten. Sie darf bis zu 6 % betragen, wenn in Abständen von höchstens 10 m Zwischenpodeste mit einem Längsgefälle von höchstens 3 % angeordnet werden.

http://nullbarriere.de/din18040-2-wege-plaetze-zugang.htm

... auf nullbarriere.de

Außenanlage, Beläge, Treppen, Rampen

Beitrag
Dirk Junklewitz
erstellt:
05.01.2012 17:49:24

Ich hätte noch eine weitere Frage, nämlich bzgl. des Belages. Zwecks Oberflächenentsiegelung hatten wir an diese Rasengitterstein
( http://www.klostermann-beton.de/planer-gestalter/betonprodukte/flaechensysteme-ecogreen/scada/scada-rasenliner/ )gedacht.
Die sind aber wahrscheinlich nicht sonderlich rollstuhlgeeignet.
Daher der Plan, den Zufahrtsweg (verfügbare Breite: 3,12m) in eine Fläche für Fahrzeuge und eine für Fußgänger (Plattenbelag) belagstechnisch zu teilen. gestalterisch z.B. durch eine Verzahnung der Flächen. Da die Zufahrt recht schmal ist, könnte es Konflikte zwischen Auto und Rollstuhl geben (Plattenweg max. 1,20 - Fahrbahn 1.92), da aber lediglich 11 Stellplätze vorhanden sind, ist mit wenig Verkehr zu rechnen.


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Frau Dipl.-Ing. Helga Baasch

16761 Hennigsdorf OT Stolpe-Süd

Frau Dipl.-Ing. Helga Baasch ist Architektin und Spezialistin für Barrierefreies Bauen. Sie berät Bauherren, Planer und Betroffene.

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