Rampe im Freiraum

Beitrag Rampe im Freiraum

Autor: Alexander Wachter Antworten: 3 letzte Antwort: 2011-12-09 09:00:01 von Alexander Wachter

AutorBeitrag
Beitrag
Alexander Wachter
erstellt:
01.12.2011 17:43:23

Rampe im Freiraum

Ich plane gerade eine Rampe im Freiraum mit 5,3% Steigung.

In der aktuellen DIN ist für mich nicht klar beschrieben, ab welcher Prozentsteigung genau ein Zwischenpodest nach 6m Laufweg eingebaut werden muss.

Bedeutet das, dass immer ein Podest nach 6 m Laufweg einzubauen ist oder gibt es einen Schwellenwert, bspw. ab 4,5%......? oder kann in meinem Fall auf ein Podest nach 6m verzichtet werden, da ich mit meiner Planung ja noch unter 6% Steigung liege?

Antworten

Beitrag
Jennifer Uka
erstellt:
05.12.2011 09:47:56

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Interessieren Sie sich für die rechtliche Seite oder für die inhaltliche?

Beitrag
Wendelin Mühr
erstellt:
06.12.2011 15:41:07

Ab 6 % Steigung spricht man von einer Rampe. Die seitliche Absturzsicherung an einer öffentlichen Fläche (z. B. Gehweg) erfolgt über ein Geländer. In den jeweiligen Bauordnungen der Bundesländer gibt es hierzu bestimmte Festlegungen. Sie beträgt in der Regel bei Außenanlagen 1,00 m. Auch über eine seitliche Böschungsgestaltung bis 45 Grad kann ein Absturz abgesichert werden.

Anforderungen zur Rampenausbildung sind in den nachstehenden Normen
erklärt:
•       DIN 18024-1 (1998-01) Barrierefreies Bauen; Straßen, Plätze, Wege, öffentliche Verkehrs- und Grünanlagen sowie Spielplätze; Planungsgrundlagen •       DIN 18040 Teil 1 (2010-10) und Teil 2
(2011-09) Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen, Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude; Teil 2: Wohnungen.
Darin sind folgende Vorgaben
definiert:
Die maximale Rampensteigung soll 6 % nicht überschreiten. Nach höchstens 6,00 m Rampenlänge ist ein Zwischenpodest erforderlich, mit einer Breite und Länge von mindestens 1,50 m.
Bei einer Unterschreitung dieser Kenndaten sollte stets nach den örtlichen Gegebenheiten untersucht werden, ob unter dem Aspekt der Barrierefreiheit die entsprechenden Hinweise aus den jeweiligen Normen mit einfließen können (z.B. die Einbeziehung der erforderlichen Gehweg- oder Rampenbreite, Berücksichtigung der Bewegungsflächen für Rollstuhlbenutzer, die Anordnung von Handläufen etc.).

Weitere Hinweise siehe auch:
DIN 18040-1 Rampen     
http://nullbarriere.de/rampenlaenge-steigung.htm

Beitrag
Alexander Wachter
erstellt:
09.12.2011 09:00:01

Die rechtliche Seite ist in diesem Fall auch wichtig.

Wie ist die rechtliche Situation, wenn die Planung der Rampe so wie oben beschrieben, mit Vertretern eines Vereines und einem Beirat für Menschen mit Behinderungen besprochen und bestätigt wurde?
Kann ich mich im Zweifelsfall darauf berufen?

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