Meiner Erfahrung nach werden diese Platten bei Nässe ähnlich rutschig wie Metallgitter. Die Füllung/Abdeckung wird vor allem an viel genutzten Bereichen durchgetreten oder abgefahren, so dass nur noch die Wabenoberseiten als Verkehrsfläche übrig bleiben. Da diese Platten aber, wenn sie zum Beispiel bepflanzt sind, optisch kaum vor dem Betreten wahrgenommen werden, ist dies tückisch. Für den privaten Bereich, wenn das Problem bekannt ist, und entsprechend damit umgegangen werden kann (mal Füllung/Abdeckung nachlegen, Flächen bei Nässe umgehen), mag das dennoch eine praktikable Lösung sein. Für den öffentlichen/gewerblichen Bereich im Allgemeinen und geneigte Flächen/Rampen im Besonderen rate ich ab, da eine dauerhafte, sichere Rutschhemmung nicht ohne weiteres gegeben ist. Nebenbei: Schneeschieber bleiben auch gerne mal in den Waben hängen, mit dem Besen fegt man die Füllung heraus und dann wird es erst richtig rutschig. Wenn es etwas mehr nach Garten und weniger nach Großparkplatz aussehen soll, würde ich Pflaster mit breiteren Fugen bevorzugen. Hier bleibt die rutschhemmende Oberfläche größer. Allerdings sollten die Fugen nicht so breit sein, dass die Rolli-Reifen längs darin verschwinden können. Bei kleinteiligem Pflaster können Fugen mit Versatz angeordnet werden. Die Oberfläche ist natürlich nicht ganz eben, aber unter den Stichworten Drainpflaster und Ökopflaster findet man ganz ansehnliche Produkte. Nicht von den Herstellerbildern erschrecken lassen, nach ein paar Wochen sieht das ganz anders aus. Der Haken mit dem Schneeschieber bleibt aber. |