Barrierefreier Zugang zur Garageich bin seit 5 Jahren wegen einer Muskelerkrankung an den Rollstuhl gebunden. Kurze Strecken mit Gehhilfen sind noch möglich. Mit Hilfe von Sondereinbauten kann ich zum Glück auch
noch problemlos mit dem PKW fahren.
Mein Problem ist aber, dass die PKW -Garage ca.300 m
von meiner Wohnung entfernt ist. Auf dem Weg dorthin
muss ich eine öffentliche Straße überqueren und von dieser auf einen Fussweg auffahren, der in die Zuständigkeit der Wohnungsgenossenschaft(früher AWG) fällt(bin auch dort Mitglied), der das Gelände gehört. Von der öffentlichen Straße zum Fußweg ist die Bordsteinkante so hoch, dass ich nur mit Mühen auffahren kann(ich habe einen E-Antrieb,Rollstuhl ist faltbar). Ich muss mich auf die Sitzvorderkante setzten, damit der Rollstuhl nicht nach hinten überkippt. Trotz mehrmaliger Bitte lehnt der Vorstand der Genossenschaft eine Absenkung ab, da es keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften für bestehende Anlagen gibt. Der Weg wurde 1998/99 neu mit Betonpflaster ausgestattet. Alle anderen störenden Bordkanten, wo das Hoch-und Tiefbau Amt der Stadt zuständig ist, wurden auf meine einmalige telefonische Bitte innerhalb von wenigen Tagen
abgesenkt.
Der Kosten-Voranschlag für meinen Fall beläuft sich auf ca. 350,00€. Ich soll der Genossenschaft gegenüber nachweisen ,dass sie dazu verpflichtet sind, oder ich kann es ja auch privat finanzieren!!!!! Ich habe mich schon mehrfach bei diesem "Auffahrmanöver" an der Ferse verletzt. Kann mir jemand einen Rat geben ,wie ich meinen Wunsch durchsetzen kann ?
|