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Barrierefreier Zugang zur Garage

Beitrag Barrierefreier Zugang zur Garage

Autor: anonym Antworten: 1 letzte Antwort: 2010-10-19 15:46:37 von Helga Baasch

AutorBeitrag
Beitrag
anonym
erstellt:
19.10.2010 11:32:19

Barrierefreier Zugang zur Garage

ich bin seit 5 Jahren wegen einer Muskelerkrankung an den Rollstuhl gebunden. Kurze Strecken mit Gehhilfen sind noch möglich. Mit Hilfe von Sondereinbauten kann ich zum Glück auch
noch problemlos mit dem PKW fahren.
Mein Problem ist aber, dass die PKW -Garage ca.300 m
von meiner Wohnung entfernt ist. Auf dem Weg dorthin
muss ich eine öffentliche Straße überqueren und von dieser auf einen Fussweg auffahren, der in die Zuständigkeit der Wohnungsgenossenschaft(früher AWG) fällt(bin auch dort Mitglied), der das Gelände gehört. Von der öffentlichen Straße zum Fußweg ist die Bordsteinkante so hoch, dass ich nur mit Mühen auffahren kann(ich habe einen E-Antrieb,Rollstuhl ist faltbar). Ich muss mich auf die Sitzvorderkante setzten, damit der Rollstuhl nicht nach hinten überkippt. Trotz mehrmaliger Bitte lehnt der Vorstand der Genossenschaft eine Absenkung ab, da es keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften für bestehende Anlagen gibt. Der Weg wurde 1998/99 neu mit Betonpflaster ausgestattet. Alle anderen störenden Bordkanten, wo das Hoch-und Tiefbau Amt der Stadt zuständig ist, wurden auf meine einmalige telefonische Bitte innerhalb von wenigen Tagen
abgesenkt.
Der Kosten-Voranschlag für meinen Fall beläuft sich auf ca. 350,00€. Ich soll der Genossenschaft gegenüber nachweisen ,dass sie dazu verpflichtet sind, oder ich kann es ja auch privat finanzieren!!!!! Ich habe mich schon mehrfach bei diesem "Auffahrmanöver" an der Ferse verletzt. Kann mir jemand einen Rat geben ,wie ich meinen Wunsch durchsetzen kann ?

Antworten

Beitrag
Helga Baasch
erstellt:
19.10.2010 15:46:37

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Die Genossenschaft ist nicht verpflichtet, die Kosten für die Absenkung des Bordes auf dem Weg zu Ihrer Garage zu übernehmen. Mir ist es allerdings unverständlich, warum die Genossenschaft diese Kosten (zumal diese nicht sehr hoch sind) für Sie als Mieter nicht übernehmen will. Die Genossenschaft muss doch daran interessiert sein, Sie als Mieter zu behalten.
Ich hoffe, dass Sie von anderen Betroffenen nützliche Hinweise erhalten, mit welchen Argumenten Sie Ihre Genossenschaft überzeugen könnten, die Kosten für die Absenkung einer Bordkante auf dem Weg zu Ihrer Garage zu übernehmen.

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Frau Dipl.-Ing. Helga Baasch

16761 Hennigsdorf OT Stolpe-Süd

Frau Dipl.-Ing. Helga Baasch ist Architektin und Spezialistin für Barrierefreies Bauen. Sie berät Bauherren, Planer und Betroffene.

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