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E DIN 18040-3 - öffentlicher Verkehrsraum

 
E DIN 18040-3 - öffentlicher Verkehrsraum

E DIN 18040-3: Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen. Öffentlicher Verkehrs- und Freiraum

Blinder mit Taststock und Rollifahrer an Querungsstelle Die Norm soll Grundregeln wie Maße für benötigte Verkehrsräume mobilitätsbehinderter Menschen, Grundanforderungen zur Information und Orientierung, wie das Zwei-Sinne-Prinzip, Anforderungen an Oberflächen, Mobiliar im Außenraum oder Wegeketten enthalten.

In einem Anwendungsteil folgen Regelungen zu Fußgängerverkehrsanlagen, Anlagen des ruhenden Verkehrs, des öffentlichen Verkehrs, Spielplätze, Freizeit- und Freiflächen Grünanlagen sowie Anlagen zur Überwindung von Höhenunterschieden wie Treppen oder Rampen.

Die Norm wird Grundregeln umfassen wie Maße für benötigte Verkehrsräume mobilitätsbehinderter Menschen, Grundanforderungen zur Information und Orientierung, wie das Zwei-Sinne-Prinzip, Anforderungen an Oberflächen, Mobiliar im Außenraum oder Wegeketten.

Diese Regelungen sind mit den in der neuen DIN formulierten Anforderungen abzugleichen. Ein besonderer Bezug und eine Abgrenzung muss mit der im Oktober 2011 erschienen DIN 32984 Bodenindikatoren im öffentlichen Raum erfolgen.

Anfang des Jahres 2010 wurde mit der Neuformulierung  begonnen. Die Norm soll insbesondere die DIN 18024 Barrierefreies Bauen. Teil 1: Straßen, Plätze, Wege, Öffentliche Verkehrs- und Grünanlagen sowie Spielplätze - Planungsgrundlagen, von 1998 ersetzen.

Die Neubearbeitung stützt sich v.a. auf die E DIN 18030 Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen, die als Entwurf 2006 veröffentlicht wurde. Dieser Versuch, alle die Barrierefreiheit betreffenden Bau-Normen zu einer zusammenzufassen, war an den zahlreichen Einsprüchen gescheitert. Der Entwurf wurde vom DIN wieder zurückgezogen.

Die den Hochbau betreffenden Teile wurden inzwischen als DIN 18040 Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen - Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude und Teil 2 2011: Wohnungen (erscheint im September) neu formuliert und veröffentlicht.

Bodenindikatoren im öffentlichen Verkehrsraum

Die Novellierung der DIN 32984 im Oktober 2011 wird öffentliche Räume verändern!
Die DIN 32984 vom Oktober 2011 muss ab sofort übernommen werden, damit blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen in naher Zukunft deutschlandweit die gleichen Sicherheitshinweise bekommen.

Bordabsenkung

Positionspapier zur Diskussion der DIN 18040-3

Öffentlicher Freiraum Berlin

Auszug aus dem Handbuch Design for all – Öffentlicher Freiraum Berlin

Struktur der Bodenindikatoren

In Tabelle 2 zur Form der Noppenplatten der DIN 32984 ist ein Fehler enthalten. Hier finden Sie die Korrektur.

DIN 32984 Bodenindikatoren im öffentlichen Raum

DIN 32984 - Bodenindikatoren im öffentlichen Raum

Getrennte Querungsstellen nach DIN 32984

Straßensituationen mit Querungsstellen, Kriterien für eine gut funktionierende getrennte Querungsstelle

Bordsteine für Querungsstellen

Sonderbordsteine und Orientierungsplatten für den Bau von Doppelquerungsstellen und Querungsinseln

Öffentlicher Freiraum

Der öffentliche Freiraum ist für jedermann uneingeschränkt zugänglich und umfasst in der Regel Straßen, Plätze, Parkanlagen, Friedhöfe, und Wälder. Diese Freiräume stehen zumeist unter öffentlicher Verwaltung. Der kommune Freiraum ist ebenfalls für jedermann zugänglich, insofern also auch öffentlich, wird aber durch konkrete Nutzergruppen und Anlieger geprägt und beaufsichtigt. Er fällt also nicht allein oder primär in die administrative Zuständigkeit. Ein typisches Beispiel ist die Dorf- oder städtische Straße als Freiraum, die grundsätzlich für alle nutzbar ist, deren Nutzbarkeit aber von den Anwohnern und den Menschen, die dort gewöhnlich unterwegs sind mitbestimmt wird. Wesentliches Element des kommunen Freiraumes ist die soziale Kontrolle. (Quelle: Jane Jacobs 1963)

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