Hinweise und Mindestanforderungen für KfW-Förderkredit Altbaumodernisierung
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KfW-Förderkredit Altbaumodernisierung: Förderbausteine, technische Mindestanforderungen

 

Mindestanforderungen für geförderte Modernisierungsmaßnahmen zum Altersgerechten Umbauen von Wohnungen im Gebäudebestand

Diese technischen Mindestanforderungen definieren die technischen Mindeststandards, die bei einer Förderung von Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen im KfW-Programm Wohnraum Modernisieren - ALTERSGERECHT UMBAUEN - zu erfüllen sind.

Die in dieser Anlage definierten Förderbausteine sind einzeln oder in Kombination mit anderen Bausteinen förderfähig.

Es werden nur vollständige Förderbausteine und keine Einzelmaßnahmen aus Förderbausteinen gefördert, es sei denn, der Förderbaustein besteht aus lediglich einer Einzelmaßnahme oder die Einzelmaßnahme führt mit bereits vorher durchgeführten Einzelmaßnahmen zur Vervollständigung eines oder mehrerer Bausteine. Nur so ist eine hinreichende Gesamtqualität bei der Barrierereduzierung gewährleistet.

Umbaumaßnahmen für Rollstuhlbenutzer, die gemäß den Anforderungen der DIN 18040-2 (Normentwurf) ausgeführt werden, sind förderfähig.

Mussvorschriften sind zwingend. Sollvorschriften sind ebenfalls zwingend, es sei denn, die Maßnahmen sind baustrukturell oder technisch nicht möglich oder nur mit unverhältnismäßigem Kostenaufwand umsetzbar. Empfehlende Vorschriften sind nicht zwingend, aber zur Erreichung einer möglichst weitgehenden Barrierereduzierung sachgerecht und förderfähig.

Informationsmaterial für die Planung geförderter Umbaumaßnahmen

Über das Kontaktformular erhalten Sie bauliche Informationen und Richtpreise von Anbietern. Nach Erhalt der Informationsunterlagen, sprechen Sie unsere Anbieter direkt wegen eines Angebotes an.

Förderbausteine Mindestanforderungen

Übersicht

Außerhalb von Wohnungen:

Äußere Erschließung | Stellplätze | Gebäudezugang | Gebäudeinterne Erschließung | Aufzugsanlagen | Treppenanlagen | Rampen

In Räumen von Wohnungen:

Flure innerhalb von Wohnungen | Wohn- und Schlafräume | Küche | Türen | Fenster | Erschließung bestehender Freisitze | Rampen

Für Sanitärräume:

Bewegungsflächen bzw. Raumgeometrie | Sanitärobjekte | Sicherheitssysteme und -vorkehrungen

Sonstiges:

Bedienelemente | Kommunikationsanlagen | Schriften, Informationen und Beleuchtung | Gemeinschaftsräume



Außerhalb von Wohnungen: soll muss DIN 18040-2
1. Förderbaustein Äußere Erschließung
Unter "Äußere Erschließung" sind sämtliche Zugangssysteme von der öffentlichen Verkehrsfläche bis zur Hauseingangstür zu verstehen.
Wege zu Gebäuden sollen mind. 1,50m breit sein, müssen aber mind. 1,20m aufweisen. Die äußeren Erschließungssysteme sollen schwellen- und stufenlos sein. Ist dies nicht möglich, so sollen Niveauunterschiede über Rampen oder Aufzüge zu überwinden sein. Ausnahmsweise sind Hebebühnen oder Treppenlifte zulässig und förderfähig.
mind. 1,50m breit mind. 1,20m breit Verkehrsflächen Weg zum Haupteingang: mind. 150cm breit
Nebenwege: mind. 120cm breit
Betonstein, Naturstein, Pflaster, Ökobeläge, Platten, Stufen

Betonstein, Naturstein, Pflaster, Ökobeläge, Platten, Stufen

Hebeplattformlift, Hubbühne, Hebebühne 1-3m Höhenunterschied

Hebeplattformlift, Hubbühne, Hebebühne 1-3m Höhenunterschied

Hebelift, Hebeplattform, Treppenausgleichspodest bis 1m Höhenunterschied

Hebelift, Hebeplattform, Treppenausgleichspodest bis 1m Höhenunterschied

Treppenplattformlift für gerade Treppen und für Treppen mit Kurven und Podesten

Treppenplattformlift für gerade Treppen und für Treppen mit Kurven und Podesten

Sitzlift oder Treppenplattformlift auch für kurvige Treppen und Senkrecht-Hublift

Sitzlift oder Treppenplattformlift auch für kurvige Treppen und Senkrecht-Hublift

Sitzlift für gerade und kurvige Innentreppen oder Außentreppen

Sitzlift für gerade und kurvige Innentreppen oder Außentreppen

2. Förderbaustein Stellplätze
Stellplätze für Fahrzeuge sind nur förderfähig, wenn sie in unmittelbarer Nähe des Zugangs geschaffen werden. Diese müssen mindestens 3,50m breit und mindestens 5,00m tief sein. Bei bestehenden Garagenstellplätzen sind automatische Antriebe für Tore förderfähig.   mind. 3,50m breit und mind. 5,00m tief Stellplatz
Betonstein, Naturstein, Pflaster, Ökobeläge, Platten für Parkplatz

Betonstein, Naturstein, Pflaster, Ökobeläge, Platten für Parkplatz

3. Förderbaustein Gebäudezugang
Gebäudezugänge müssen gut beleuchtet sein. Die Montagehöhe der Türdrücker muss zwischen 85cm und 105cm liegen. Die Tür muss mit geringem Kraftaufwand zu bedienen sein.
Die Durchgangsbreiten dürfen nicht schmaler als 90cm sein.
Skizze TürDie Bewegungsfläche vor Türen muss sich mindestens von der Formel a + b = 195cm ableiten lassen, wobei a mindestens 25cm breit sein muss. Sind Treppen zum Zugang vorhanden, sollen beidseitig Handläufe vorgesehen werden. Die Nachrüstung mit einem Treppenlift ist förderfähig. Sind im Bereich der Türen Schwellen vorhanden, dürfen diese nicht höher als 2cm sein.
beidseitig Handläufe an Treppen Durchgang Tür: mind. 90cm Türen
stufen- und schwellenlos erreichbar
Leichtes Türöffnen per Hand oder elektrischer Türöffner in der Tür integriert

Leichtes Türöffnen per Hand oder elektrischer Türöffner in der Tür integriert

Leichte Drehtürantriebe,  Freilauftürschließer für Hauseingangstür

Leichte Drehtürantriebe, Freilauftürschließer für Hauseingangstür

automatische Drehtür, Schiebetür für Hauseingangstür, Balkontür, Terrassentür

automatische Drehtür, Schiebetür für Hauseingangstür, Balkontür, Terrassentür

Türgriffe und Türbeschläge, barrierefreier Türbeschlag, Fingerscan-Türgriff für Hauseingang bis zu 30 Personen

Türgriffe und Türbeschläge, barrierefreier Türbeschlag, Fingerscan-Türgriff für Hauseingang bis zu 30 Personen

barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

Die rampenartige, stufenlose Verstellbarkeit um bis zu 6 cm Schräge ermöglicht barrierefreie Türschwellen

Die rampenartige, stufenlose Verstellbarkeit um bis zu 6 cm Schräge ermöglicht barrierefreie Türschwellen

Treppenhandlauf, Haltegriffe, Handläufe für die Nachrüstung im Bestand

Treppenhandlauf, Haltegriffe, Handläufe für die Nachrüstung im Bestand

4. Förderbaustein Gebäudeinterne Erschließung
Die Gebäudeinterne Erschließung umfasst das Wegesystem vom Gebäudezugang bis zur Wohnungseingangstüre.
Ebenen sollen stufen- und schwellenlos zugänglich sein. Niveauunterschiede sollen mit Hilfe von Rampen oder Aufzügen überwunden werden können. Ausnahmsweise sind Hebebühnen und Treppenlifte zulässig und förderfähig.
Flure und sonstige horizontale Verkehrsflächen müssen mindestens 1,20m breit sein. Für Wohnungseingangstüren gelten die Anforderungen für Gebäudezugänge entsprechend.
  Flure: mind. 1,20m breit Durchgangsbreite Tür: mind. 90cm Es genügt eine Flurbreite von 1,20m, wenn mindestens einmal eine Bewegungsfläche von 1,50m × 1,50m zum Wenden vorhanden ist; bei langen Fluren muss diese Bewegungsfläche mindestens alle 15m angeordnet werden.
barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

5. Förderbaustein Aufzugsanlagen
Werden neue Aufzugsanlagen installiert, so sollen die Kabineninnenmaße mindestens 1,10m x 1,40m betragen. Sie müssen eine Fläche von B x T von mindestens 1,00m x 1,25m aufweisen; in diesem Fall sind Aufzüge mit übereck angeordneten Türen nicht zulässig. Die Aufzugskabinentür soll eine Durchgangsbreite von mindestens haben. Sie muss mindestens 80 cm Durchgangsbreite haben. Vor der Aufzugskabinentür soll ein Bewegungsraum von mindestens 1,50m Tiefe vorhanden sein, er muss jedoch mindestens 1,20m tief sein. Der Aufzug muss mit einer Alarmfunktion ausgerüstet sein.
Aufzugsbedienungstableaus dürfen nicht höher angeordnet sein als 1,20m über Kabinenboden. Horizontale Aufzugsbedienungstableaus in einer Bedienhöhe von 85 cm über Kabinenboden sind förderfähig. Sie müssen in diesem Fall mit ausreichend großen Befehlsgebern ausgestattet sein.
mind. 1,00m x 1,25m,
Türlichte: 80cm
mind. 1,10m x 1,40m,
Türlichte: 90cm
 
Behindertenaufzug mit selbsttragendem Schacht, Senkrechtlift mit geringem Platzbedarf

Behindertenaufzug mit selbsttragendem Schacht, Senkrechtlift mit geringem Platzbedarf

senkrechter Hubaufzug - vertikaler Plattformlift, mit Schacht aus Glas und Stahl - Home Elevator für den privaten Bereich

senkrechter Hubaufzug - vertikaler Plattformlift, mit Schacht aus Glas und Stahl - Home Elevator für den privaten Bereich

Senkrechtaufzüge, Hebebühne und Personenaufzüge für 2-3-Etagenhäuser

Senkrechtaufzüge, Hebebühne und Personenaufzüge für 2-3-Etagenhäuser

Hydraulischer Kabinenlift mit bis zu 15 Meter Förderhöhe und Automatikbetrieb

Hydraulischer Kabinenlift mit bis zu 15 Meter Förderhöhe und Automatikbetrieb

Senkrechtstar bis 12m Förderhöhe oder offen für Balkon, nach Sondermaßen, Sonderanfertigungen

Senkrechtstar bis 12m Förderhöhe oder offen für Balkon, nach Sondermaßen, Sonderanfertigungen

6. Förderbaustein Treppenanlagen
Die Handläufe müssen ohne Unterbrechung über alle Geschosse geführt werden. Beidseitige Handläufe, kontrastierende Stufenmarkierungen und Stufenausleuchtungen sind förderfähig. Bei fehlendem Aufzug ist der Einbau eines Treppenliftes förderfähig.      
Treppenhandlauf, Haltegriffe, Handläufe für die Nachrüstung im Bestand

Treppenhandlauf, Haltegriffe, Handläufe für die Nachrüstung im Bestand

Rinn Bi-Color Stufe mit eingebauter Stufenmarkierung

Rinn Bi-Color Stufe mit eingebauter Stufenmarkierung

Lift-Treppe, eine Treppe, die auch als Lift Verwendung finden kann

Lift-Treppe, eine Treppe, die auch als Lift Verwendung finden kann

für gerade Treppen und für Treppen mit Kurven und Podesten

für gerade Treppen und für Treppen mit Kurven und Podesten

Plattformlift, Rollstuhllift, Treppenschrägaufzug für gerade und für kurvige Treppen

Plattformlift, Rollstuhllift, Treppenschrägaufzug für gerade und für kurvige Treppen

7. Förderbaustein Rampen
Vor An- und Austritten von Rampen sollen Bewegungsflächen von mindestens 1,50m x 1,50m vorhanden sein. Die nutzbare Breite von Rampen soll 1,20m betragen. Sie muss mindestens 1,00m betragen.
Rampen sollen höchstens 6%, ausnahmsweise höchstens 8% Neigung haben. Die Entwässerung der Podeste von freiliegenden Rampen muss sichergestellt werden. Rampen über 6,00m Länge müssen nach jeweils maximal 6,00m Länge Zwischenpodeste aufweisen, die mindestens 1,50m lang sein müssen.
Es müssen jeweils beidseitig der Rampen Handläufe in 85cm Höhe angeordnet sein, zusätzlich sollen beidseitig Radabweiser von 10cm Höhe vorhanden sein. Die Enden der Handläufe dürfen nicht frei in den Raum ragen.
mind.1,20m breit,
Gefälle: höchstens 6%
mind. 1,00m breit,
Gefälle: ausnahmsweise höchstens 8%,
Handläufe beidseitig
Rampen
Rampenbeläge, Ideenkatalog Barrierefreie Außenanlagen

Rampenbeläge, Ideenkatalog Barrierefreie Außenanlagen

aus Aluminium für Treppenstufen, Türprofile oder Türschwellen und zum Verladen eines Rollstuhls in ein Fahrzeug

aus Aluminium für Treppenstufen, Türprofile oder Türschwellen und zum Verladen eines Rollstuhls in ein Fahrzeug

Handlauf für Wand und Geländer, auch beleuchtet

Handlauf für Wand und Geländer, auch beleuchtet

Handlauf und Geländer für Treppen, Rampen, Gehweg und Brüstungen

Handlauf und Geländer für Treppen, Rampen, Gehweg und Brüstungen

 
In Räumen von Wohnungen: soll muss DIN 18040-2
In sämtlichen Räumen einer Wohnung muss ausreichend Bewegungsfläche für die Mobilität zur Nutzung sämtlicher Ausstattungen und Einrichtungen oder zur Erreichbarkeit von Bedienelementen vorhanden sein.   ausreichend Bewegungsfläche Platzbedarf
8. Förderbaustein Flure innerhalb von Wohnungen
An der Wohnungseingangstüre soll mindestens eine Bewegungsfläche von 1,50m x 1,50m oder 1,40m x 1,70m vorhanden sein.Für die Benutzung der Eingangstür gelten die Anforderungen von Gebäudezugängen entsprechen. (Skizze Tür)
Flure sollen eine nutzbare Mindestbreite von 1,20m haben. Sie müssen mindestens 1,00m breit sein. Ist der Flur schmaler als 1,20m, müssen Türen oder Durchgänge, die in den Längswänden angeordnet sind, folgender Formel entsprechen: Flurbreite + Türdurchgangsbreite = mindestens 2,00m. Dabei dürfen die Türen nicht in den Flur zu öffnen sein.
Bewegungsfläche vor Wohnungseinganstür mind. 1,50m x 1,50m oder 1,40m x 1,70m
Flure: mind. 1,20m breit
Flure: mind. 1,00m breit Türen Flure
Diese Tür öffnet einseitig und dreht dabei lediglich 1/3 der gesamten Türblattbreite in den Raum auf

Diese Tür öffnet einseitig und dreht dabei lediglich 1/3 der gesamten Türblattbreite in den Raum auf

9. Förderbaustein Wohn- und Schlafräume
Bei Änderung des Wohnungszuschnitts muss ausreichend Bewegungsfläche von mindestens 1,20m Breite und 1,20m Tiefe vorhanden sein. Empfehlenswert und förderfähig ist eine Bewegungsfläche von mindestens 1,50m x 1,50m oder 1,40m x 1,70m. Die Möblierung wird nicht gefördert. förderfähig: 1,50m x 1,50m oder 1,40m x 1,70m Bewegungsfläche mind. 1,20m x 1,20m Platzbedarf
behindertengerechte Möbel
Möbel
Pflegebett mit drehbarer Liegefläche
Pflegebett
Drehregal
Drehregal
Liftsysteme für Küchen
Liftsysteme
Liegen, Gesundheits-Sitzliege, Freizeitmöbel
Freizeitmöbel
10. Förderbaustein Küche
Bei Änderung des Wohnungszuschnitts muss die Tiefe der Bewegungsfläche entlang der Küchenmöblierung mindestens 1,20m betragen. Die Möblierung wird nicht gefördert.   Bewegungsfläche mind. 1,20m tief Bewegungsfläche: 1,20m
für Rollis: 1,50m. Bei der Planung der haustechnischen Anschlüsse in einer Küche für Rollstuhlnutzer ist die Anordnung von Herd, Arbeitsplatte und Spüle übereck zu empfehlen.
Ob rustikal oder modern, 200 Front-, Design- und Griffvarianten für jeden Geschmack das Richtige.
Einbauküche
rollstuhlgerechte Küche und Einrichtungen, höhenverstellbare Arbeitsflächen, absenkbare Oberschränke
Möbelsysteme
Liftsysteme für Küchen zum Nachrüsten
Liftsysteme
11. Förderbaustein Türen
Bei der Erneuerung von Türen muss die Durchgangsbreite mindestens 80cm betragen. Türdrücker müssen in einer Höhe von 85 - 105cm montiert sein. Türspione sind förderfähig.
So genannte Raumspartüren sind förderfähig, wenn bei aufgeschlagener Türe eine Durchgangsbreite innerhalb der Flure von mindestens 1,20m erhalten bleibt. Die Nachrüstung mit Schiebetüren ist förderfähig.
  Durchgangsbreite mind. 80cm Türen
Diese Tür öffnet einseitig und dreht dabei lediglich 1/3 der gesamten Türblattbreite in den Raum auf

Diese Tür öffnet einseitig und dreht dabei lediglich 1/3 der gesamten Türblattbreite in den Raum auf

Türgriffe und Türbeschläge, barrierefreier Türbeschlag, Fingerscan-Türgriff für Hauseingang bis zu 30 Personen

Türgriffe und Türbeschläge, barrierefreier Türbeschlag, Fingerscan-Türgriff für Hauseingang bis zu 30 Personen

12. Förderbaustein Fenster
In jedem Raum muss mindestens ein Fenster mit einem geringen Kraftaufwand (höchstens 30 N und einem Drehmoment von höchstens 5 Nm) bedient werden können. Einrichtungen zur Verriegelung der Fenster, sogenannte Fensteroliven, sollen nicht höher als 105cm über dem Fußboden angeordnet sein. Sind diese Anforderungen baustrukturell nicht möglich, muss für mindestens ein Fenster im Raum ein automatisches Öffnungs- und Schließsystem vorgesehen werden. Fensteroliven: nicht höher als 105cm   Mindestens ein Fenster je Raum muss auch für Menschen mit motorischen Einschränkungen und Rollstuhlnutzer leicht zu öffnen und zu schließen sein.
Das Komfortfenster ist ein senioren- und behindertengerechtes Fenster, bei dem sich der Griff am unteren Teil des Fensterflügels befindet

Das Komfortfenster ist ein senioren- und behindertengerechtes Fenster, bei dem sich der Griff am unteren Teil des Fensterflügels befindet

Fensterantrieb mit Taster oder Infrarot steuerbar

Fensterantrieb mit Taster oder Infrarot steuerbar

Alle Varianten der Flachformoberlichtöffner können mittels Elektromotor betätigt werden. Unauffällige Integration in Blendrahmen, Öffnen und Schließen des Fensters über Taster, 
Regen-Wind-Steuerung

Alle Varianten der Flachformoberlichtöffner können mittels Elektromotor betätigt werden. Unauffällige Integration in Blendrahmen, Öffnen und Schließen des Fensters über Taster, Regen-Wind-Steuerung

13. Förderbaustein Erschließung bestehender Freisitze
Verfügt die Wohnung über einen Freisitz (Terrasse, Loggia oder Balkon), ist die Herstellung einer schwellenlosen Erreichbarkeit förderfähig. Die Ausstattung der vorhandenen Brüstungen mit Durchsichten ab einer Höhe von 60cm über Bodenniveau ist förderfähig.   schwellenlosen Erreichbarkeit Auch in sitzender Position muss ein Teil der Fenster in Wohn- und Schlafräumen einen Durchblick in die Umgebung ermöglichen.
barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

Die rampenartige, stufenlose Verstellbarkeit um bis zu 6 cm Schräge ermöglicht barrierefreie Türschwellen

Die rampenartige, stufenlose Verstellbarkeit um bis zu 6 cm Schräge ermöglicht barrierefreie Türschwellen

umfangreiches Fenstersortiment, auch mit Einbruchschutz

umfangreiches Fenstersortiment, auch mit Einbruchschutz

Rutschfeste Balkonbeläge und Terrassenbeläge

Rutschfeste Balkonbeläge und Terrassenbeläge

14. Förderbaustein Rampen
Die Anforderungen an Rampen wie bei Förderbaustein 7. Rampen (außerhalb von Wohnungen) gelten entsprechend.      
 
Für Sanitärräume: soll muss DIN 18040-2
15. Förderbaustein Bewegungsflächen bzw. Raumgeometrie
Der Sanitärraum soll mindestens 1,80m x 2,20m groß sein, mindestens müssen jedoch die im Folgenden genannten Bewegungsflächen gegeben sein. Vor den einzelnen Sanitärobjekten muss jeweils bezogen auf das Sanitärobjekt mittig eine Bewegungsfläche von mindestens 90cm Breite und 1,20m Tiefe vorhanden sein. Der Abstand zwischen den Sanitärobjekten oder zur seitlichen Wand muss mindestens 25cm betragen. Die Bewegungsflächen dürfen sich überlagern. Wird ein Sanitärobjekt, beispielsweise ein WC, separat angeordnet, so muss der separate Raum oder Raumbereich mindestens 90cm breit sein. Bei bodengleichen Duschplätzen darf die Nutzfläche die Bewegungsfläche überlagern. Empfehlenswert ist, das WC und den (bodengleichen) Duschplatz nebeneinander anzuordnen.
Die Schaffung von Bein- und Kniefreiraum unter dem Waschtisch ist förderfähig.
Raumtüren müssen nach außen aufschlagen und von außen entriegelbar sein.
Bei jeglicher Veränderung der Wandstellung müssen Vorkehrungen zur späteren Nachrüstung mit Sicherheitssystemen mitberücksichtigt werden. Zur Montage von beweglichen Sicherheitssystemen, beispielsweise Stützklappgriffen, muss am Griffende eine Punktlast von mindestens 1 kN berücksichtigt sein.
mind. 1,80m x 2,20m    
 
16. Förderbaustein Sanitärobjekte
Gefördert werden Waschtische, die mindestens 50cm tief und in der Höhe entsprechend der Bedürfnisse der Nutzer montiert sind. Für Rollstuhlbenutzung ist eine Tiefe von mindestens 55cm empfehlenswert und förderfähig. Bei Montage zur Sitzbedienung ist eine Höhe von 80cm über Bodenniveau empfehlenswert und förderfähig. Der Siphon ist alternativ in Flachaufputzbauweise oder in Unterputzbauweise auszuführen. Es muss ein Kniefreiraum zur Bedienung in Sitzposition vorhanden sein. Dieser muss mindestens 67cm hoch, 30cm tief und 90cm breit sein.
Duschplätze müssen zum angrenzenden Bodenbereich niveaugleich gestaltet werden und dürfen nicht mehr als 2cm abgesenkt sein. Die Beläge müssen mindestens rutschhemmend sein.
Für Rollstuhlbenutzung ist ein WC mit einer Bautiefe von mindestens 70cm förderfähig, sofern eine seitliche Bewegungsfläche von mindestens 90cm Breite und 70cm Tiefe vorhanden ist. Die notwendige Bewegungsfläche vor dem WC bleibt hiervon unberührt. Einrichtungen zur seitlichen Bedienung der WC-Spülung sowie Rückenstützen am WC sind förderfähig. So genannte Dusch-WCs sind förderfähig.
Badewannen sollen mit mobilen Liftersystemen unterfahrbar sein. Die Einstiegshöhe der Badewanne soll maximal 50cm betragen. Badewannensysteme mit seitlichem Türeinstieg sind förderfähig. Bei fehlender Dusche ist es zu empfehlen, Vorkehrungen dafür zu treffen, durch das mögliche Entfernen der Wanne nachträglich einen bodengleichen Duschplatz zu schaffen. Förderfähig sind auch Einhebelmischarmaturen und ein hoher Spiegel für die Benutzung im Stehen und Sitzen.
     
Waschtisch, Dusche, Toilette, WC-Lifter, WC-Sitze

Waschtisch, Dusche, Toilette, WC-Lifter, WC-Sitze

Dusch-WC mit technischer Einrichtung zum Waschen und Trocknen  für bewegungseingeschränkte Menschen sowie MS- und Parkinson-Kranke, Pflegebedürftige, Senioren, Schlaganfall-Betroffene und viele mehr.

Dusch-WC mit technischer Einrichtung zum Waschen und Trocknen für bewegungseingeschränkte Menschen sowie MS- und Parkinson-Kranke, Pflegebedürftige, Senioren, Schlaganfall-Betroffene und viele mehr.

bodenebene Duschrinne für ein deutlich geringeres Gefälle als beim zentralen Ablauf

bodenebene Duschrinne für ein deutlich geringeres Gefälle als beim zentralen Ablauf

Duschrinne für schwellenfreie, bodengleiche Duschen

Duschrinne für schwellenfreie, bodengleiche Duschen

für Umbau bei geringer Fußbodenaufbauhöhe, ideal für ebenerdiges Duschen in jeder Etage ohne Deckendurchbruch.

für Umbau bei geringer Fußbodenaufbauhöhe, ideal für ebenerdiges Duschen in jeder Etage ohne Deckendurchbruch.

Badewanne, Liegewanne auch zum unterfahren für mobile Lifter

Badewanne, Liegewanne auch zum unterfahren für mobile Lifter

17. Förderbaustein Sicherheitssysteme und -vorkehrungen
Die Wandkonstruktionen bzw. Unterkonstruktionen müssen für die Nachrüstung mit Sicherheitssystemen tragfähig sein. Die Herstellung der Tragfähigkeit ist förderfähig.
Sicherheitssysteme wie Stütz- und Haltegriffe, Rundumlaufgriffe, bewegliche Stützklappgriffe usw. zur Nutzung der Sanitärobjekte sind förderfähig. Sicherheitssysteme sind ausschließlich waagerecht und/oder senkrecht zu montieren. Dusch(-klapp)sitze sind förderfähig.
Vorkehrungen in Wänden und Decken zum späteren Einbau und zur flexiblen Anpassung von Halte- und Sicherheitssystemen an unterschiedliche Nutzungshöhen sind förderfähig.
Der Einbau von Notrufsystemen ist förderfähig.
Eine sich von der Umgebung kontrastreich abhebende Ausstattung ist förderfähig.
     
Dusch- und Wannen-Bereich, Waschtisch-Bereich und Bad-Accessoires, WC-Bereich

Dusch- und Wannen-Bereich, Waschtisch-Bereich und Bad-Accessoires, WC-Bereich

Stützgriffe und Haltegriffe, Klappgriffe, Handläufe, Duschsitz, Wanneneinstiegshilfen, Zubehör aus Chromnickelstahlrohr GRIP, GRIP BRILLIANT oder GRIP COLOR

Stützgriffe und Haltegriffe, Klappgriffe, Handläufe, Duschsitz, Wanneneinstiegshilfen, Zubehör aus Chromnickelstahlrohr GRIP, GRIP BRILLIANT oder GRIP COLOR

 
Sonstiges: muss soll DIN 18040-2
18. Förderbaustein Bedienelemente
Der Einbau von Bedienelementen ist förderfähig, wenn diese visuell kontrastreich, tastbar wahrzunehmen und in ihrer Funktion erkennbar sind. Der Kraftaufwand zur Funktionsauslösung für Schalter und Taster darf 0,5 N nicht übersteigen, die Montagehöhe der Bedienelemente muss zwischen 80 - 110cm liegen und Gerätesteckdosen müssen in mindestens 40cm Höhe über dem Fußboden angeordnet werden. Es sind ausschließlich Kipp- und Tastschalter in der Elektroinstallation zu verwenden. Sensortasten, Touchscreens und berührungslose Bedienelemente sind unzulässig.
Bedienelemente müssen im Abstand von mindestens 25cm von einer Raumecke angeordnet sein.
  Montagehöhe der Bedienelemente: zwischen 80 - 110cm  
 
19. Förderbaustein Kommunikationsanlagen
Förderfähig sind Gegensprechanlagen mit optischer und akustischer Anzeige. Türen mit elektrischer Türfallenfreigabe (sogenannte Türsummer) sind förderfähig.      
Zutritt auf Knopfdruck, Optimale Anpassung an bauliche Gegebenheiten durch justierbare Türöffnerfalle

Zutritt auf Knopfdruck, Optimale Anpassung an bauliche Gegebenheiten durch justierbare Türöffnerfalle

20. Förderbaustein Schriften, Informationen und Beleuchtung
Förderfähig sind Maßnahmen zur ergänzenden Beschriftung beispielsweise mit Brailles- und/oder Reliefschrift oder entsprechend den Bedürfnissen der Nutzer.
Maßnahmen zur Beleuchtung und Ausleuchtung spezieller Bereiche sowie Markierungen zur tastbaren Orientierung sind ebenfalls förderfähig
     
Integrative Leitsysteme und taktile Wegeleitsysteme, Beschilderung, Fluchtwegeplan, Rettungswegeplan, Schilder, Pyramidenschrift, Handlaufinformationen

Integrative Leitsysteme und taktile Wegeleitsysteme, Beschilderung, Fluchtwegeplan, Rettungswegeplan, Schilder, Pyramidenschrift, Handlaufinformationen

Erarbeitung eines Lichtkonzeptes

Erarbeitung eines Lichtkonzeptes

Licht im Badezimmer

Licht im Badezimmer

beleuchteter Handlauf an Treppen innen und außen

beleuchteter Handlauf an Treppen innen und außen

21. Förderbaustein Gemeinschaftsräume
Gemeinschaftsräume sind Räume, die den Bewohnern einer Wohnanlage als Kommunikationszonen dienen. Sie stehen nicht der allgemeinen Öffentlichkeit zu Verfügung. Die Schaffung barrierereduzierter Gemeinschaftsräume ist förderfähig. Gemeinschaftsräume müssen stufen- und schwellenlos zugänglich sein. Auf beiden Seiten der Zugangstür muss eine freie Bewegungsfläche von mindestens 1,50m Tiefe vorhanden sein. Zusätzlich gelten die Anforderungen gemäß der Formel für Zugangstüren für Wohngebäude.
Gemeinschaftsräumen muss ein Sanitärraum mit mindestens einem WC und einem Waschtisch zugeordnet sein. Dieser muss den oben genannten Anforderungen an Raumgeometrie und Sanitärobjekte genügen. Die Schaffung von geschlechterspezifischen barrierereduzierten Sanitärräumen ist förderfähig.
Werden Teeküchen oder Küchen vorgesehen, so ist vor den Kochzeilen eine Bewegungsfläche von mindestens 1,50m Tiefe erforderlich. Die Möblierung ist nicht förderfähig.
Hinsichtlich Bedienung der Fenster gelten die Anforderungen für die Bedienung der Fenster innerhalb von Wohnungen entsprechend.
     
Handläufe in griffsicherem Holz, in Edelstahl, in Chrom, Messing, laminierte Stahlrohre in vielen Designs, in Öko-Holz oder in Aluminium usw. In allen Farben, eloxiert oder naturblank, poliert oder matt, Gestaltung ohne Ende!

Handläufe in griffsicherem Holz, in Edelstahl, in Chrom, Messing, laminierte Stahlrohre in vielen Designs, in Öko-Holz oder in Aluminium usw. In allen Farben, eloxiert oder naturblank, poliert oder matt, Gestaltung ohne Ende!

barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

WC verstellbar, vertikal, horizontal, Raumeinsparung bei besonders kleinen Räumen

WC verstellbar, vertikal, horizontal, Raumeinsparung bei besonders kleinen Räumen

Individuell einstellbare Sitzhöhe

Individuell einstellbare Sitzhöhe

ist ein beflockter Textilbelag in Bahnen und Fliesen, Antimikrobielle Ausstattung BAKTOFERM

ist ein beflockter Textilbelag in Bahnen und Fliesen, Antimikrobielle Ausstattung BAKTOFERM

Kunststoff - Designbodenbelag  mit authentischen Holz- und Steinoptiken, Rutschsicherheit R9 bzw. R10

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Hersteller/ ProdukteHier finden Sie Firmen, die im Zusammenhang der baulichen Anforderungen der DIN 18024/25 ihre Leistungen anbieten.
Ebenso Hilfsmittel, die zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen oder auch zur Verbesserung Ihres Lebensumfeldes beitragen.
Küchen
Küchenbarrierefreie Küchen, Schulküchen, Therapieküchen, für große und kleine Leute, Seniorenwohnungen
Patientenlifter
PatientenlifterPatientenlifter, mobile fahrbare oder stationäre Lifter, Deckenlifter, Schienenliftanlagen, Krankenlifter, Multilift, Wandlifter.
Plattformlifte
PlattformliftePlattformlift, Hebeplattform, Hublift, Hebelift
Bad und WC
Bad und WCBadeinrichtungen, höhenverstellbares WC, barrierefreie Duschabtrennungen, mobile Haltegriffe, Spiegel, Inhandspender, Generationenenbad, Duschsitz, Sauna und Wellness,
Treppenlifte
TreppenlifteTreppenlift, Plattformlift, Sitzlift, Deckenlift, Schienenliftsystem, für alle Treppenneigungen.

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