Hinweise und Mindestanforderungen für KfW-Förderkredit Technische Mindestanforderungen für Altersgerecht Umbauen
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Es werden verschiedene Arten des Heranfahrens von Rollstuhlfahrern an Toilette und Waschbecken im öffentlichen WC bewertet.

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Seitentext:

KfW-Förderkredit Altbaumodernisierung: Förderbausteine, technische Mindestanforderungen

 

Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss Programmnummer 155 und 455

Förderung von Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren im Wohnungsbestand

Was wird gefördert?

Das Programm dient der Förderung von barrierereduzierenden Investitionsmaßnahmen im Wohnungsbestand.

Ab einer Investitionssumme von 6.000 EUR kann ein Zuschuss von 5 % der förderfähigen Investitionskosten, maximal 2.500 EUR pro Wohneinheit gewährt werden. Zuschussbeträge unter 300 Euro werden nicht ausgezahlt.

Mit dem Programm wird die bedarfsgerechte Verminderung von Barrieren in bestehenden Wohngebäuden unabhängig vom Alter und jeglicher Einschränkung der Nutzer gefördert.

Im Gebäudebestand ist völlige Barrierefreiheit aufgrund der baulichen Gegebenheiten in der Regel weder vollständig umsetzbar noch für die Mehrzahl der Nutzer erforderlich. Das Programm basiert daher auf frei kombinierbaren, in sich flexiblen und für Bestandsanpassungen definierten Förderbausteinen.

Neu ab 01.07.2010

Mindestanforderungen für geförderte Modernisierungsmaßnahmen zum Altersgerechten Umbauen von Wohnungen im Gebäudebestand

Diese technischen Mindestanforderungen definieren die technischen Mindeststandards, die bei einer Förderung von Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen im KfW-Programm Wohnraum Modernisieren - ALTERSGERECHT UMBAUEN - zu erfüllen sind.

Die in dieser Anlage definierten Förderbausteine sind einzeln oder in Kombination mit anderen Bausteinen förderfähig.

Es werden nur vollständige Förderbausteine und keine Einzelmaßnahmen aus Förderbausteinen gefördert, es sei denn, der Förderbaustein besteht aus lediglich einer Einzelmaßnahme oder die Einzelmaßnahme führt mit bereits vorher durchgeführten Einzelmaßnahmen zur Vervollständigung eines oder mehrerer Bausteine. Nur so ist eine hinreichende Gesamtqualität bei der Barrierereduzierung gewährleistet.

Umbaumaßnahmen für Rollstuhlbenutzer, die gemäß den Anforderungen der DIN 18040-2 (Normentwurf) ausgeführt werden, sind förderfähig.

Mussvorschriften sind zwingend. Sollvorschriften sind ebenfalls zwingend, es sei denn, die Maßnahmen sind baustrukturell oder technisch nicht möglich oder nur mit unverhältnismäßigem Kostenaufwand umsetzbar. Empfehlende Vorschriften sind nicht zwingend, aber zur Erreichung einer möglichst weitgehenden Barrierereduzierung sachgerecht und förderfähig.

Informationsmaterial für die Planung geförderter Umbaumaßnahmen

Über das Kontaktformular erhalten Sie bauliche Informationen und Richtpreise von Anbietern. Nach Erhalt der Informationsunterlagen, sprechen Sie unsere Anbieter direkt wegen eines Angebotes an.

Förderbausteine Mindestanforderungen

Übersicht

Außerhalb von Wohnungen:

Äußere Erschließung | Stellplätze | Gebäudezugang | Gebäudeinterne Erschließung | Aufzugsanlagen | Treppenanlagen | Rampen

In Räumen von Wohnungen:

Flure innerhalb von Wohnungen | Wohn- und Schlafräume | Küche | Türen | Fenster | Erschließung bestehender Freisitze | Rampen

Für Sanitärräume:

Bewegungsflächen bzw. Raumgeometrie | Sanitärobjekte | Sicherheitssysteme und -vorkehrungen

Sonstiges:

Bedienelemente | Gemeinschaftsräume

Wählen Sie in der Tabelle mittels Mausklick auf die Buttons oder Checkboxen die Maßnahmen aus, für die Sie Förderung beantragen wollen. Ihre Angaben werden an Anbieter entsprechender Baumaßnahmen weitergeleitet, welche Ihnen dann das gewünschte Informationsmaterial zukommen lassen.


Außerhalb von Wohnungen:
1. Förderbaustein Wege zu Gebäuden soll muss DIN 18040-2
Unter Wege zu Gebäuden sind sämtliche Zugangssysteme von der öffentlichen Verkehrsfläche bis zur Hauseingangstür zu verstehen.
Wege zu Gebäuden sollen mind. 1,50m breit sein, müssen aber mind. 1,20m aufweisen. Sämtliche begehbaren Oberflächen müssen eben, rutschhemmend und gehsicher ausgeführt werden. Wege zu Gebäuden sollen schwellen- und stufenlos sein. Ist dies nicht möglich, so sollen Niveauunterschiede mit Hilfe von Rampen oder Aufzügen überwunden werden können.
Ausnahmsweise sind Hebebühnen, Plattformaufzüge und Treppenlifte zulässig und förderfähig.
mind. 1,50m breit mind. 1,20m breit Verkehrsflächen Weg zum Haupteingang: mind. 150cm breit
Nebenwege: mind. 120cm breit
Betonstein, Naturstein, Pflaster, Ökobeläge, Platten, Stufen

Betonstein, Naturstein, Pflaster, Ökobeläge, Platten, Stufen

Hebebühnen, Plattformaufzüge und Treppenlifte

Hebeplattformlift, Hubbühne, Hebebühne 1-3m Höhenunterschied miniliftreith-hydrostar-plattformlift

Hebeplattformlift, Hubbühne, Hebebühne 1-3m Höhenunterschied miniliftreith-hydrostar-plattformlift

Hebelift, Hebeplattform, Treppenausgleichspodest bis 1m Höhenunterschied

Hebelift, Hebeplattform, Treppenausgleichspodest bis 1m Höhenunterschied

Treppenplattformlift für gerade Treppen und für Treppen mit Kurven und Podesten

Treppenplattformlift für gerade Treppen und für Treppen mit Kurven und Podesten

Sitzlift oder Treppenplattformlift auch für kurvige Treppen und Senkrecht-Hublift

Sitzlift oder Treppenplattformlift auch für kurvige Treppen und Senkrecht-Hublift

gebrauchte Sitzlifte für Innentreppen oder Außentreppen

gebrauchte Sitzlifte für Innentreppen oder Außentreppen

2. Förderbaustein Stellplätze soll muss DIN 18040-2
Stellplätze für Fahrzeuge sind nur förderfähig, wenn sie in unmittelbarer Nähe des Zugangs geschaffen werden. Diese müssen mindestens 3,50m breit und mindestens 5,00m tief sein. Bei bestehenden Garagenstellplätzen sind automatische Antriebe für Tore förderfähig.   mind. 3,50m breit und mind. 5,00m tief Stellplatz
Betonstein, Naturstein, Pflaster, Ökobeläge, Platten für Parkplatz

Betonstein, Naturstein, Pflaster, Ökobeläge, Platten für Parkplatz

3. Förderbaustein Gebäudezugang soll muss DIN 18040-2
Gebäudezugänge müssen gut beleuchtet sein. Die Montagehöhe der Türdrücker (z. B. Türdrücker, Stoß- und Zuziehgriffe, Schließzylinder) muss zwischen 85cm und 105cm liegen. Die Tür muss mit geringem Kraftaufwand zu bedienen sein. Die Ausstattung mit automatischen Türantrieben oder kraftunterstützenden Antrieben ist förderfähig.
Die Durchgangsbreiten müssen mindestens 90cm betragen.
Skizze TürDie Bewegungsfläche vor Türen muss sich mindestens von der Formel a + b = 1,95m ableiten lassen, wobei a mindestens 25cm breit sein muss.
Sind Treppen zum Zugang vorhanden, sollen beidseitig Handläufe vorgesehen werden. Die Nachrüstung mit einem Treppenlift ist förderfähig. Sind im Bereich der Türen Schwellen vorhanden, dürfen diese nicht höher als 2cm sein.
Die Schaffung von Ablagemöglichkeiten im Eingangsbereich (z. B. für Tragetaschen) sowie nachträgliche Maßnahmen zum Wetterschutz sind förderfähig.
Die Neugestaltung oder der Einbau neuer Hauskommunikationsanlagen und/oder Briefkastenanlagen entsprechend den spezifischen Bedürfnissen der Nutzer (z. B. zur Bedienung durch Rollstuhlbenutzer) ist förderfähig. Maßnahmen zur ergänzenden Beschriftung, z. B. mit Braille- und/oder Reliefschrift oder - entsprechend den Bedürfnissen der Nutzer - z. B. taktile Markierungen an Handläufen an Treppenan- und -austritten, sind förderfähig.
beidseitig Handläufe an Treppen Durchgang Tür: mind. 90cm geringem Kraftaufwand bzw. automatischer Türantrieb Türen
stufen- und schwellenlos erreichbar
Leichtes Türöffnen per Hand oder elektrischer Türöffner in der Tür integriert

Leichtes Türöffnen per Hand oder elektrischer Türöffner in der Tür integriert

Leichte Drehtürantriebe,  Freilauftürschließer für Hauseingangstür

Leichte Drehtürantriebe, Freilauftürschließer für Hauseingangstür

automatische Drehtür, Schiebetür für Hauseingangstür, Balkontür, Terrassentür

automatische Drehtür, Schiebetür für Hauseingangstür, Balkontür, Terrassentür

Türgriffe und Türbeschläge, barrierefreier Türbeschlag, Fingerscan-Türgriff für Hauseingang bis zu 30 Personen

Türgriffe und Türbeschläge, barrierefreier Türbeschlag, Fingerscan-Türgriff für Hauseingang bis zu 30 Personen

barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

Die rampenartige, stufenlose Verstellbarkeit um bis zu 6 cm Schräge ermöglicht barrierefreie Türschwellen

Die rampenartige, stufenlose Verstellbarkeit um bis zu 6 cm Schräge ermöglicht barrierefreie Türschwellen

Treppenhandlauf, Haltegriffe, Handläufe für die Nachrüstung im Bestand

Treppenhandlauf, Haltegriffe, Handläufe für die Nachrüstung im Bestand

taktile Handlaufmarkierung, Etagenschilder, Hinweisschilder

taktile Handlaufmarkierung, Etagenschilder, Hinweisschilder

4. Förderbaustein Wohnungszugang soll muss DIN 18040-2
Geschosse sollen stufen- und schwellenlos zugänglich sein. Niveauunterschiede sollen mit Hilfe von Rampen oder Aufzügen überwunden werden können. Ausnahmsweise sind Hebebühnen, Plattformaufzüge und Treppenlifte zulässig und förderfähig.
Flure und sonstige horizontale Verkehrsflächen außerhalb der Wohnung müssen mindestens 1,20 m breit sein. Außenlaubengänge müssen mindestens 1,50 m breit sein. Für Wohnungseingangstüren gelten die Anforderungen und Fördermöglichkeiten für Gebäudezugänge entsprechend.
stufenlos, schwellenlos Flure: mind. 1,20m breit Durchgangsbreite Tür: mind. 90cm Es genügt eine Flurbreite von 1,20m, wenn mindestens einmal eine Bewegungsfläche von 1,50m × 1,50m zum Wenden vorhanden ist; bei langen Fluren muss diese Bewegungsfläche mindestens alle 15m angeordnet werden.
barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

5. Förderbaustein Aufzugsanlagen/ mechanische Fördersysteme soll muss DIN 18040-2
Aufzugsanlagen sollen Kabineninnenmaße von mindestens 1,10m x 1,40m besitzen. Sie müssen eine Fläche von B x T von mindestens 1,00m x 1,25m aufweisen; in diesem Fall sind Aufzüge mit über Eck angeordneten Türen nicht zulässig. Die Aufzugskabinentür soll eine Durchgangsbreite von mindestens 90cm haben. Sie muss mindestens 80cm Durchgangsbreite haben. Vor der Aufzugskabinentür soll ein Bewegungsraum von mindestens 1,50m Tiefe vorhanden sein, er muss jedoch mindestens 1,20m tief sein.
Der Aufzug muss mit einer Alarmfunktion ausgerüstet sein. Aufzugsbedienungstableaus dürfen nicht höher angeordnet sein als 1,20m über Kabinenboden. Horizontale Aufzugsbedienungstableaus in einer Bedienhöhe von 85 cm über Kabinenboden sind förderfähig. Sie müssen in diesem Fall mit ausreichend großen Befehlsgebern ausgestattet sein.
Aufzüge können als Anbauten oder Einbauten ausgeführt werden. Aufzugsanlagen, die lediglich Zwischengeschosse erschließen, sind zulässig, sofern baustrukturell oder technisch keine andere Ausführung möglich ist. Ergänzende mechanische Fördersysteme sind förderfähig.
mind. 1,10m x 1,40m,
Türlichte: 90cm
Bewegungsraum min. 1,50m Tiefe
mind. 1,00m x 1,25m,
Türlichte: 80cm
Bewegungsraum min. 1,20m Tiefe
Alarmfunktion
mind. 1,10m x 1,40m,
Türlichte: 90cm
Behindertenaufzug mit selbsttragendem Schacht, Senkrechtlift mit geringem Platzbedarf

Behindertenaufzug mit selbsttragendem Schacht, Senkrechtlift mit geringem Platzbedarf

senkrechter Hubaufzug - vertikaler Plattformlift, mit Schacht aus Glas und Stahl - Home Elevator für den privaten Bereich

senkrechter Hubaufzug - vertikaler Plattformlift, mit Schacht aus Glas und Stahl - Home Elevator für den privaten Bereich

Senkrechtaufzüge, Hebebühne und Personenaufzüge für 2-3-Etagenhäuser

Senkrechtaufzüge, Hebebühne und Personenaufzüge für 2-3-Etagenhäuser

Hydraulischer Lift mit bis zu 13 Meter Förderhöhe und Automatikbetrieb

Hydraulischer Lift mit bis zu 13 Meter Förderhöhe und Automatikbetrieb

Senkrechtstar bis 12m Förderhöhe oder offen für Balkon, nach Sondermaßen, Sonderanfertigungen

Senkrechtstar bis 12m Förderhöhe oder offen für Balkon, nach Sondermaßen, Sonderanfertigungen

6. Förderbaustein Treppenanlagen soll muss DIN 18040-2
Die Handläufe müssen ohne Unterbrechung über alle Geschosse geführt werden. Beidseitige Handläufe, kontrastierende Stufenmarkierungen und Stufenausleuchtungen sowie Maßnahmen zur Beseitigung von Stufenkantenunterschneidungen sind förderfähig. Treppenstufen müssen rutschhemmend sein. Bei fehlendem Aufzug ist der Einbau eines Treppenliftes förderfähig.   ohne Unterbrechung über alle Geschosse
rutschhemmend
Treppen, Handlauf
Treppenhandlauf, Haltegriffe, Handläufe für die Nachrüstung im Bestand

Treppenhandlauf, Haltegriffe, Handläufe für die Nachrüstung im Bestand

Rinn Bi-Color Stufe mit eingebauter Stufenmarkierung

Rinn Bi-Color Stufe mit eingebauter Stufenmarkierung

Lift-Treppe, eine Treppe, die auch als Lift Verwendung finden kann

Lift-Treppe, eine Treppe, die auch als Lift Verwendung finden kann

für gerade Treppen und für Treppen mit Kurven und Podesten

für gerade Treppen und für Treppen mit Kurven und Podesten

Plattformlift, Rollstuhllift, Treppenschrägaufzug für gerade und für kurvige Treppen

Plattformlift, Rollstuhllift, Treppenschrägaufzug für gerade und für kurvige Treppen

7. Förderbaustein Rampen soll muss DIN 18040-2
Vor An- und Austritten von Rampen sollen Bewegungsflächen von mindestens 1,50m x 1,50m vorhanden sein. Die nutzbare Breite von Rampen soll 1,20m betragen. Sie muss mindestens 1,00m betragen.
Rampen sollen höchstens 6%, ausnahmsweise höchstens 8% Neigung haben. Die Entwässerung der Podeste von freiliegenden Rampen muss sichergestellt werden. Rampen über 6,00m Länge müssen nach jeweils maximal 6,00m Länge Zwischenpodeste aufweisen, die mindestens 1,50m lang sein müssen.
Es müssen jeweils beidseitig der Rampen Handläufe in 85cm Höhe angeordnet sein, zusätzlich sollen beidseitig Radabweiser von 10cm Höhe vorhanden sein. Die Enden der Handläufe dürfen nicht frei in den Raum ragen.
mind.1,20m breit
Gefälle: höchstens 6%, Radabweiser
mind. 1,00m breit,
Gefälle: ausnahmsweise höchstens 8%, Entwässerung
Handläufe beidseitig
Rampen
Rampenbeläge, Ideenkatalog Barrierefreie Außenanlagen

Rampenbeläge, Ideenkatalog Barrierefreie Außenanlagen

aus Aluminium für Treppenstufen, Türprofile oder Türschwellen und zum Verladen eines Rollstuhls in ein Fahrzeug

aus Aluminium für Treppenstufen, Türprofile oder Türschwellen und zum Verladen eines Rollstuhls in ein Fahrzeug

Handlauf für Wand und Geländer, auch beleuchtet

Handlauf für Wand und Geländer, auch beleuchtet

Handlauf und Geländer für Treppen, Rampen, Gehweg und Brüstungen

Handlauf und Geländer für Treppen, Rampen, Gehweg und Brüstungen

Maßnahmen in Wohnungen:
8. Förderbaustein Flure innerhalb von Wohnungen soll muss DIN 18040-2
An der Wohnungseingangstür soll mindestens eine Bewegungsfläche von 1,50m x 1,50m oder 1,40m x 1,70m vorhanden sein.Für die Benutzung der Eingangstür gelten die Anforderungen von Gebäudezugängen entsprechend. (Skizze Tür)
Flure sollen eine nutzbare Mindestbreite von 1,20m haben. Sie müssen mindestens 1,00m breit sein. Ist der Flur schmaler als 1,20m, müssen Türen oder Durchgänge, die in den Längswänden angeordnet sind, folgender Formel entsprechen: Flurbreite + Türdurchgangsbreite = mindestens 2,00m. Dabei dürfen die Türen nicht in den Flur zu öffnen sein.
Bewegungsfläche vor Wohnungseinganstür mind. 1,50m x 1,50m oder 1,40m x 1,70m
Flure: mind. 1,20m breit
Flure: mind. 1,00m breit Türen Flure
Diese Tür öffnet einseitig und dreht dabei lediglich 1/3 der gesamten Türblattbreite in den Raum auf

Diese Tür öffnet einseitig und dreht dabei lediglich 1/3 der gesamten Türblattbreite in den Raum auf

9. Förderbaustein Anpassung der Raumgeometrie von Wohn- und Schlafräumen sowie Küchen soll muss DIN 18040-2
Gefördert werden Umbaumaßnahmen zur Änderung des Raumzuschnitts von Wohn- und Schlafräumen sowie Küchen. Werden Wohn- und Schlafräume umgebaut, muss mindestens ein durch Umbau vergrößerter Raum mindestens 14qm groß sein. Bei Schlafräumen ist eine Raumbreite von mindestens 3,00 m empfehlenswert und förderfähig.
Werden Küchen umgebaut, muss bei durch Umbau neu zugeschnittenen Küchen die Tiefe der Bewegungsfläche entlang der Küchenmöblierung mindestens 1,20m betragen.
Die Möblierung wird nicht gefördert.
  Wohnraum, Schlafraum mindestens 14qm, Raumbreite Schlafraum 3m
Bewegungsfläche vor Küchenmöbeln mind. 1,20m
Platzbedarf
behindertengerechte Möbel
Möbel
Pflegebett mit drehbarer Liegefläche
Pflegebett
Liftsysteme für Küchen
Liftsysteme
Liegen, Gesundheits-Sitzliege, Freizeitmöbel
Freizeitmöbel
Küchenmöbel in Bewegung für Zwerge und Riesen
Küchenmöbel
Ob rustikal oder modern, 200 Front-, Design- und Griffvarianten für jeden Geschmack das Richtige.
Einbauküche
rollstuhlgerechte Küche und Einrichtungen, höhenverstellbare Arbeitsflächen, absenkbare Oberschränke
Möbelsysteme
Liftsysteme für Küchen zum Nachrüsten
Liftsysteme
10. Förderbaustein Türen soll muss DIN 18040-2
Bei Verbreiterung der Tür und Einbau neuer Türeninnerhalb der Wohnung muss die Durchgangsbreite mindestens 80cm betragen. Türdrücker müssen in einer Höhe von 85cm - 1,05m montiert sein. Türspione sind förderfähig. So genannte Raumspartüren sind förderfähig, wenn bei aufgeschlagener Tür eine Durchgangsbreite innerhalb der Flure von mindestens 1,00 m erhalten bleibt. Die Nachrüstung mit Schiebetüren ist förderfähig. Die Ausstattung mit automatischen Türantrieben oder mit kraftunterstützenden Antrieben ist förderfähig.   Durchgangsbreite mind. 80cm
Durchgangsbreite mind. 1,00m
Türen
Diese Tür öffnet einseitig und dreht dabei lediglich 1/3 der gesamten Türblattbreite in den Raum auf

Diese Tür öffnet einseitig und dreht dabei lediglich 1/3 der gesamten Türblattbreite in den Raum auf

Türgriffe und Türbeschläge, barrierefreier Türbeschlag, Fingerscan-Türgriff für Hauseingang bis zu 30 Personen

Türgriffe und Türbeschläge, barrierefreier Türbeschlag, Fingerscan-Türgriff für Hauseingang bis zu 30 Personen

Öffnen und Schließen leicht gemacht. Leichtes Türöffnen per Hand oder mit elektrischem Türöffner in der Tür integriert.

Öffnen und Schließen leicht gemacht. Leichtes Türöffnen per Hand oder mit elektrischem Türöffner in der Tür integriert.

automatische Drehtüren, Schiebetüren, Freilauftürschließer, Ansteuerelemente und Sicherheitssensoren, öffnen per Funk

automatische Drehtüren, Schiebetüren, Freilauftürschließer, Ansteuerelemente und Sicherheitssensoren, öffnen per Funk

11. Förderbaustein Fenster soll muss DIN 18040-2
Bei Einbau neuer Fenster müssen diese mit einem geringen Kraftaufwand (höchstens 30 N und einem Drehmoment von höchstens 5 Nm) bedient werden können. Einrichtungen zur Verriegelung der Fenster, so genannte Fensteroliven, sollen nicht höher als 1,05m über dem Fußboden angeordnet sein. Können diese Anforderungen baustrukturell nicht eingehalten werden, sind automatische Öffnungs- und Schließsysteme förderfähig.   Mindestens ein Fenster je Raum muss auch für Menschen mit motorischen Einschränkungen und Rollstuhlnutzer leicht zu öffnen und zu schließen sein. Mindestens ein Fenster je Raum muss auch für Menschen mit motorischen Einschränkungen und Rollstuhlnutzer leicht zu öffnen und zu schließen sein. Auch in sitzender Position muss ein Teil der Fenster in Wohn- und Schlafräumen einen Durchblick in die Umgebung ermöglichen.
Das Komfortfenster ist ein senioren- und behindertengerechtes Fenster, bei dem sich der Griff am unteren Teil des Fensterflügels befindet

Das Komfortfenster ist ein senioren- und behindertengerechtes Fenster, bei dem sich der Griff am unteren Teil des Fensterflügels befindet

Fensterantrieb mit Taster oder Infrarot steuerbar

Fensterantrieb mit Taster oder Infrarot steuerbar

Alle Varianten der Flachformoberlichtöffner können mittels Elektromotor betätigt werden. Unauffällige Integration in Blendrahmen, Öffnen und Schließen des Fensters über Taster, 
Regen-Wind-Steuerung

Alle Varianten der Flachformoberlichtöffner können mittels Elektromotor betätigt werden. Unauffällige Integration in Blendrahmen, Öffnen und Schließen des Fensters über Taster, Regen-Wind-Steuerung

12. Förderbaustein Erschließung bestehender Freisitzesoll muss DIN 18040-2
Verfügt die Wohnung über einen Freisitz (Terrasse, Loggia oder Balkon), ist die Herstellung einer schwellenlosen Erreichbarkeit förderfähig. Die Ausstattung der vorhandenen Brüstungen mit Durchsichten ab einer Höhe von 60cm über Bodenniveau ist förderfähig.   schwellenlosen Erreichbarkeit Auch in sitzender Position muss ein Teil der Fenster in Wohn- und Schlafräumen einen Durchblick in die Umgebung ermöglichen.
barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

Die rampenartige, stufenlose Verstellbarkeit um bis zu 6 cm Schräge ermöglicht barrierefreie Türschwellen

Die rampenartige, stufenlose Verstellbarkeit um bis zu 6 cm Schräge ermöglicht barrierefreie Türschwellen

umfangreiches Fenstersortiment, auch mit Einbruchschutz

umfangreiches Fenstersortiment, auch mit Einbruchschutz

Rutschfeste Balkonbeläge und Terrassenbeläge

Rutschfeste Balkonbeläge und Terrassenbeläge

Sanitärräume:
13. Förderbaustein Bewegungsflächen bzw. Raumgeometrie soll muss DIN 18040-2
Der Sanitärraum soll mindestens 1,80m x 2,20m groß sein, mindestens müssen jedoch die im Folgenden genannten Bewegungsflächen gegeben sein. Vor den einzelnen Sanitärobjekten muss jeweils bezogen auf das Sanitärobjekt mittig eine Bewegungsfläche von mindestens 90cm Breite und 1,20m Tiefe vorhanden sein. Der Abstand zwischen den Sanitärobjekten oder zur seitlichen Wand muss mindestens 25cm betragen. Die Bewegungsflächen dürfen sich überlagern. Wird ein Sanitärobjekt, beispielsweise ein WC, separat angeordnet, so muss der separate Raum oder Raumbereich mindestens 90cm breit sein. Bei bodengleichen Duschplätzen darf die Nutzfläche die Bewegungsfläche überlagern. Empfehlenswert ist, das WC und den (bodengleichen) Duschplatz nebeneinander anzuordnen.
Die Schaffung von Bein- und Kniefreiraum unter dem Waschtisch ist förderfähig.
Raumtüren müssen nach außen aufschlagen und von außen entriegelbar sein.
Bei jeglicher Veränderung der Wandstellung müssen Vorkehrungen zur späteren Nachrüstung mit Sicherheitssystemen mitberücksichtigt werden. Zur Montage von beweglichen Sicherheitssystemen, beispielsweise Stützklappgriffen, muss am Griffende eine Punktlast von mindestens 1 kN berücksichtigt sein.
mind. 1,80m x 2,20m Bewegungsflächen
Türen nach Außen aufschlagen
Sanitärräume, Bewegungsflächen
 
14. Förderbaustein Sanitärobjekte soll muss DIN 18040-2
Gefördert werden Waschtische, die mindestens 50cm tief und in der Höhe entsprechend der Bedürfnisse der Nutzer montiert sind. Für Rollstuhlbenutzung ist eine Tiefe von mindestens 55cm empfehlenswert und förderfähig. Bei Montage zur Sitzbedienung ist eine Höhe von 80cm über Bodenniveau empfehlenswert und förderfähig. Der Siphon ist alternativ in Flachaufputzbauweise oder in Unterputzbauweise auszuführen. Es muss ein Kniefreiraum zur Bedienung in Sitzposition vorhanden sein. Dieser muss mindestens 67cm hoch, 30cm tief und 90cm breit sein.
Duschplätze müssen zum angrenzenden Bodenbereich niveaugleich gestaltet werden und dürfen nicht mehr als 2cm abgesenkt sein. Die Beläge müssen mindestens rutschhemmend sein.
Für Rollstuhlbenutzung ist ein WC mit einer Bautiefe von mindestens 70cm förderfähig, sofern eine seitliche Bewegungsfläche von mindestens 90cm Breite und 70cm Tiefe vorhanden ist. Die notwendige Bewegungsfläche vor dem WC bleibt hiervon unberührt. Einrichtungen zur seitlichen Bedienung der WC-Spülung sowie Rückenstützen am WC sind förderfähig. So genannte Dusch-WCs sind förderfähig.
Badewannen sollen mit mobilen Liftersystemen unterfahrbar sein. Die Einstiegshöhe der Badewanne soll maximal 50cm betragen. Badewannensysteme mit seitlichem Türeinstieg sind förderfähig. Bei fehlender Dusche ist es zu empfehlen, Vorkehrungen dafür zu treffen, durch das mögliche Entfernen der Wanne nachträglich einen bodengleichen Duschplatz zu schaffen. Förderfähig sind auch Einhebelmischarmaturen und ein hoher Spiegel für die Benutzung im Stehen und Sitzen.
Badewanne unterfahrbar, Höhe maximal 50cm Kniefreiraum am Waschbecken,
niveaugleiche Dusche
Sanitärräume
Waschtisch, Dusche, Toilette, WC-Lifter, WC-Sitze

Waschtisch, Dusche, Toilette, WC-Lifter, WC-Sitze

Dusch-WC mit technischer Einrichtung zum Waschen und Trocknen  für bewegungseingeschränkte Menschen sowie MS- und Parkinson-Kranke, Pflegebedürftige, Senioren, Schlaganfall-Betroffene und viele mehr.

Dusch-WC mit technischer Einrichtung zum Waschen und Trocknen für bewegungseingeschränkte Menschen sowie MS- und Parkinson-Kranke, Pflegebedürftige, Senioren, Schlaganfall-Betroffene und viele mehr.

bodenebene Duschrinne für ein deutlich geringeres Gefälle als beim zentralen Ablauf

bodenebene Duschrinne für ein deutlich geringeres Gefälle als beim zentralen Ablauf

Duschrinne für schwellenfreie, bodengleiche Duschen

Duschrinne für schwellenfreie, bodengleiche Duschen

für Umbau bei geringer Fußbodenaufbauhöhe, ideal für ebenerdiges Duschen in jeder Etage ohne Deckendurchbruch.

für Umbau bei geringer Fußbodenaufbauhöhe, ideal für ebenerdiges Duschen in jeder Etage ohne Deckendurchbruch.

Badewanne, Liegewanne auch zum unterfahren für mobile Lifter

Badewanne, Liegewanne auch zum unterfahren für mobile Lifter

15. Förderbaustein Sicherheitssysteme und -vorkehrungen soll muss DIN 18040-2
Die Wandkonstruktionen bzw. Unterkonstruktionen müssen für die Nachrüstung mit Sicherheitssystemen tragfähig sein. Die Herstellung der Tragfähigkeit ist förderfähig.
Sicherheitssysteme wie Stütz- und Haltegriffe, Rundumlaufgriffe, bewegliche Stützklappgriffe usw. zur Nutzung der Sanitärobjekte sind förderfähig. Sicherheitssysteme sind ausschließlich waagerecht und/oder senkrecht zu montieren. Dusch(-klapp)sitze sind förderfähig.
Vorkehrungen in Wänden und Decken zum späteren Einbau und zur flexiblen Anpassung von Halte- und Sicherheitssystemen an unterschiedliche Nutzungshöhen sind förderfähig.
Der Einbau von Notrufsystemen ist förderfähig.
  Wände für die Nachrüstung mit Sicherheitssystemen tragfähig  
Dusch- und Wannen-Bereich, Waschtisch-Bereich und Bad-Accessoires, WC-Bereich

Dusch- und Wannen-Bereich, Waschtisch-Bereich und Bad-Accessoires, WC-Bereich

Stützgriffe und Haltegriffe, Klappgriffe, Handläufe, Duschsitz, Wanneneinstiegshilfen, Zubehör aus Chromnickelstahlrohr GRIP, GRIP BRILLIANT oder GRIP COLOR

Stützgriffe und Haltegriffe, Klappgriffe, Handläufe, Duschsitz, Wanneneinstiegshilfen, Zubehör aus Chromnickelstahlrohr GRIP, GRIP BRILLIANT oder GRIP COLOR

 
Sonstiges:
16. Förderbaustein Bedienelemente soll muss DIN 18040-2
Der Einbau von Bedienelementen ist förderfähig, wenn diese visuell kontrastreich, tastbar wahrzunehmen und in ihrer Funktion erkennbar sind. Der Kraftaufwand zur Funktionsauslösung für Schalter und Taster darf 0,5 N nicht übersteigen, die Montagehöhe der Bedienelemente muss zwischen 80 - 1,10m liegen und Gerätesteckdosen müssen in mindestens 40cm Höhe über dem Fußboden angeordnet werden. Es sind ausschließlich Kipp- und Tastschalter in der Elektroinstallation zu verwenden. Sensortasten, Touchscreens und berührungslose Bedienelemente sind unzulässig.
Bedienelemente müssen im Abstand von mindestens 25cm von einer Raumecke angeordnet sein.
  Montagehöhe der Bedienelemente: zwischen 80 - 1,10m  
 
17. Förderbaustein Gemeinschaftsräume soll muss DIN 18040-2
Gemeinschaftsräume sind Räume, die den Bewohnern einer Wohnanlage als Kommunikationszonen dienen. Sie stehen nicht der allgemeinen Öffentlichkeit zu Verfügung. Die Schaffung barrierereduzierter Gemeinschaftsräume ist förderfähig. Gemeinschaftsräume müssen stufen- und schwellenlos zugänglich sein. Auf beiden Seiten der Zugangstür muss eine freie Bewegungsfläche von mindestens 1,50m Tiefe vorhanden sein. Zusätzlich gelten die Anforderungen gemäß der Formel für Zugangstüren für Wohngebäude.
Gemeinschaftsräumen muss ein Sanitärraum mit mindestens einem WC und einem Waschtisch zugeordnet sein. Dieser muss den oben genannten Anforderungen an Raumgeometrie und Sanitärobjekte genügen. Die Schaffung von geschlechterspezifischen barrierereduzierten Sanitärräumen ist förderfähig.
Werden Teeküchen oder Küchen vorgesehen, so ist vor den Kochzeilen eine Bewegungsfläche von mindestens 1,50m Tiefe erforderlich. Die Möblierung ist nicht förderfähig.
Hinsichtlich Bedienung der Fenster gelten die Anforderungen für die Bedienung der Fenster innerhalb von Wohnungen entsprechend.
  stufen- und schwellenlos, Bewegungsflächen,
Sanitärraum
 
Handläufe in griffsicherem Holz, in Edelstahl, in Chrom, Messing, laminierte Stahlrohre in vielen Designs, in Öko-Holz oder in Aluminium usw. In allen Farben, eloxiert oder naturblank, poliert oder matt, Gestaltung ohne Ende!

Handläufe in griffsicherem Holz, in Edelstahl, in Chrom, Messing, laminierte Stahlrohre in vielen Designs, in Öko-Holz oder in Aluminium usw. In allen Farben, eloxiert oder naturblank, poliert oder matt, Gestaltung ohne Ende!

barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

WC verstellbar, vertikal, horizontal, Raumeinsparung bei besonders kleinen Räumen

WC verstellbar, vertikal, horizontal, Raumeinsparung bei besonders kleinen Räumen

Individuell einstellbare Sitzhöhe

Individuell einstellbare Sitzhöhe

Kunststoff - Designbodenbelag  mit authentischen Holz- und Steinoptiken, Rutschsicherheit R9 bzw. R10

Kunststoff - Designbodenbelag mit authentischen Holz- und Steinoptiken, Rutschsicherheit R9 bzw. R10

Über das Kontaktformular erhalten Sie bauliche Informationen und Richtpreise bzw. Angebote von Anbietern. Mit dem Angebot wenden Sie sich an Ihre Hausbank zwecks Informationen zu den Konditionen und zur Beantragung des Kredites. Der Kredit kann mit einem Zuschuss der Pflegekasse (falls Pflegestufe vorhanden) kombiniert werden.

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Merkblatt Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss Programmnummer 455

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Konditionen:

Zuschussbeträge unter 300 Euro werden nicht ausgezahlt.

Der Höchstbetrag liegt bei 2.500 Euro Zuschuss pro Wohneinheit. Das entspricht einer Investitionssumme von 50.000 Euro.

Zuschusshöhe bei Kombination mit anderen Fördermitteln

Eine Kombination mit weiteren Fördermitteln ist möglich. In diesem Fall gilt die "10 %-Regel": Die Summe der Zuschüsse und Zulagen Dritter darf zusätzlich zu den 5 % der KfW nochmals bis zu 10 % Ihrer förderfähigen Kosten betragen. Übersteigen die Zuschüsse Dritter die 10 % Grenze - wird der KfW-Zuschuss anteilig gekürzt. Auch hier gilt: Zuschussbeträge unter 300 Euro werden nicht ausgezahlt.

Beispiele:

Sie investieren 10.000 Euro und bekommen einen Zuschuss aus einer anderen Quelle in Höhe von 1.000 Euro. Sie bekommen den vollen KfW-Zuschuss in Höhe von 5 % oder 500 Euro.

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